Schärfe, Schlagbäume, Chilbimonster

180507-pop-art-actions.png
Ich bin ein Pop-Art-Künstler! (Dass mir eine Photoshop-Aktion geholfen hat, braucht niemand zu erfahren.) (Originalbild: Spencer Selover/Pexels.com, CC0)

Es gibt eine frische Ladung Tipps und Tricks fürs Publishing:

Die richtige Schärfe für jedes Bild «Mit alles und scharf?» gilt nicht für Photoshop: Die Schärfungsfilter des Bildbearbeitungsprogramms sollten nicht wie Paprikasosse über ein Bild gekippt werden. Plus einige Tipps für InDesign: Text einfügen ohne Format, Verzögerungen bei der Texteingabe beheben und globale Vorgaben konfigurieren, sowie zurücksetzen. Bei Photoshop erkläre ich den Verblassen-Befehl, die Möglichkeiten, Füllmethoden durchzuprobieren und den Sinn und Zweck der Vorlagedatei (PSDT).

Das Comeback des ordinären Verlaufs Der Farbverlauf, neudeutsch auch «Gradient» genannt, hat bei den Designern nicht gerade den besten Ruf. Das liegt daran, dass sie von Hobby­designern überstrapaziert werden, seit CorelDraw sie irgendwann in den 1990ern eingeführt hat. Und schuld ist auch der Umstand, dass die Verläufe im Druck oft nicht gut rüberkommen – und selbst am Bildschirm manchmal hässliche Streifen bilden. Trotzdem erleben die Verläufe ein Comeback, und dazu gibt es einige Tipps. Plus: 50’000 Icons auf Vorrat, die Typo-Tricks von Michael Wassenberg, 15 prämierte Fotos, die 100 besten Schriften aller Zeiten und die populärsten Photoshop-Blogs. Spannend auch fontsinuse.com: Diese Websites zeigt, wie Fonts im echten Leben eingesetzt werden.

Das ist Kunst, Ehrenwort! Denn wenn es keiner merkt, wie sehr eine Photoshop-Aktion nachgeholfen hat, dann ist es auch nicht gemogelt. Dabei helfen die schönen Tipps und Tricks aus diesem Beitrag. Plus: Die «Comic Neue» soll die «Comic Sans» rehabilitieren und die «Made Winter» Rustikalität mit Leichtfüssigkeit verbinden. Ein Script hat die Aufgabe, in InDesign Rahmen zu verknüpfen und eine Erweiterung eröffnet in Photoshop, InDesign und Illustrator den Zugriff auf Icons für alles, nämlich auf thenounproject.com.

Das sind die Beiträge für den Tamedia-Mantel:

Und hier die jüngsten Folgen aus dem Nerdfunk:

  • Tag der Arbeits-Apps Heute ist unser Tag der Arbeits-Apps: Es geht um den Trend namens BYOD (bring your own device), um die viel zitierte Work-Life-Balance und um die automatisierte Arbeitszeiterfassung und die moderne Kommunikation im Team.
  • Farid Rechsteiner und Kollegah Schüssler Kummerbox Live zu diesen Themen: Wie findet man heraus, mit welchen Apps man am meisten Zeit verbringt? Und wie kann man sich disziplinieren? Wie hilft man einem alten Mac auf die Sprünge? Und wie werden digitale Magazine komfortabler durchsuchbar?
  • Werbung hat keine Zukunft Das Internet hat schonungslos klargemacht, dass Werbung nicht funktioniert – nicht nur online , sondern auch im richtigen Leben. Doch was wird aus den Medienprodukten, die von der Werbung leben? Wir diskutieren Möglichkeiten und stellen unsere Ideen vor.
  • Das himmelblaue Chilbimonster Der Facebook-Skandal rund um die dubiose Datenanalysefirma Cambridge Analytica, den letzten US-Wahlkampf und die Brexit-Abstimmung erreicht den Nerdfunk: Wir gehen der Sache nüchtern auf den Grund, bewerten das Ausmass und diskutieren Forderungen.
  • Wir feiern 30 Jahre Computerwurm 1988 hat ein unschuldiger Wurm namens «Morris» – der heute im Museum lebt, wo ihn Kevin besucht hat – vorgeführt, wie Software sich selbst im Netz verbreitet. Heute ist aus Morris’ Nachfahren ein Geschäft mit gigantischem kriminellem Potenzial geworden.
  • Total verdichtet Kummerbox Live mit Raoul René Melcer zu vier brennenden Sicherheitsfragen: Wie schützt man sich vor Kryptotrojanern? Brauchen Macianer einen Virenscanner? Was taugt der Secure Browser der PostFinance? Was tun, wenn der ISP sagt, man hätte ein IoT-Virus?
  • Schlanke Text-App statt fettem Office-Paket? Lockt die klassische Textverarbeitung noch einen Hund hinter dem Ofen hervor – oder haben ihr klevere Webdienste (Google Docs) und schlanke Tablet-Apps (Ulysses) den Rang abgelaufen? Wir reflektieren, wie sich unsere Softwaregewohnheiten verändern.
  • Der digitale Blick auf die Realität Lukas Gasser, der Entwickler der iPhone-App ÖV AR im Gespräch: Wie funktioniert seine App und Augmented Reality, wie er sie verwendet? Was sind seine Erfahrungen als App-Entwickler? Ist das ein Traumjob oder doch ein ziemlich brotloses Auskommen?
  • Service Public 2.0 Nach der abgewendeten Nobillag-Initiative: Wie muss sich die SRG reformieren, um für Generation Z, Youtube-Fans und Netflixjunkies noch attraktiv zu sein? Und wie lässt sich Facebook reparieren, dass dort politische Diskussionen nicht komplett entgleisen?
  • Nerdpeitsche! Kummerbox Live zu diesen Fragen: Warum schwindet der freie Speicherplatz bei Klemens? Wieso kriegt Krešimir «Mail delivery failed»-Meldungen zu Nachrichten, die er nie verschickt hat? Wie bringt Felix dazu, dass Apps ihr Passwort nicht ständig vergessen?

In der Rubrik «Was ich in letzter Zeit gerne gelesen habe» gibt es leider nur einen einzigen, und nicht besonders knalligen Eintrag. Da ich in den Ferien war, habe ich mich mit meinen Hörbüchern und Podcasts beschäftigt und den Newskonsum zurückgefahren. Das war schön!

  • Google startet versehentlich einen Instagram-Klon ¯_(ツ)_/¯ Die Entwicklung von einfachen Web-Apps ist heute per Baukastensystem möglich und längst keine große Hexerei mehr. Googles Lösung nennt sich Firebase und bietet neben einem Rundum sorglos-Paket auch Lösungen zum Hosting von Datenbanken und Dateien. Mit einem Beispiel möchte man nun zeigen, wie leicht die Entwicklung einer solchen App ist.

Autor: Matthias

Diese Website gibt es seit 1999. Gebloggt wird hier seit 2007.

Kommentar verfassen