Softwareschrott entsorgen

Tipps, wie man Windows ausmistet: Denn alte Programme zu entfernen und dafür zu sorgen, dass sich kein Ballast ansammelt, hilft gegen Fehlermeldungen und Abstürze.


Mit diesen Tipps läuft Windows schnell und stabil.

Was braucht es, damit Windows auf Dauer sauber läuft? Meines Erachtens zwei Dinge.

Erstens die üblichen Sicherheitsvorkehrungen: Bei Windows 10 sind die, dank des eingebauten Windows-Defenders, inzwischen verblüffend einfach. Man muss dazu schauen, dass der Virenscanner eingeschaltet ist. In diese Kategorie zähle ich auch das Backup. Klar, das hat keinen Einfluss auf die Zufriedenheit mit Windows. Es kommt zum Zug, wenn die Zufriedenheit mit Windows generell an einem kleinen Ort zu finden ist, weil das System gerade die Ablage zerstört hat. Aber es hilft auch, Windows wieder schnell auf die Schiene zu bekommen.

Kein Softwarechaos anrichten

Zweitens sollte man Software-Puffs vermeiden. Das wäre am einfachsten, wenn man erst gar keine Software installieren würde. Aber niemand will seinen beruflichen Alltag oder die private Nutzung nur mit Wordpad und Notepad bestreiten, auch wenn das womöglich der Qualität des Outputs keinen nennenswerten Abbruch tun würde.

Darum muss man sich mit den Softwareprogrammen der Dritthersteller herumschlagen und auch mit den Problemen leben, die sie im System verursachen. Im Video gibt es Tipps dazu, wie man diese Probleme mindert. Erstens, indem Altlasten wirklich sauber entfernt werden. Zweitens durchs Zurückbinden übergriffiger Anwendungen. Und drittens, wie im ersten Patentrezept erklärt, indem die selbststartenden Programme zurückgebunden werden.

Zur isolierten Ausführung von Programmen wäre natürlich auch die virtuelle Maschine zu erwähnen. Die wird hier in Textform und hier in Videoform.

Veraltete Programme entfernen oder aufdatieren

Übrigens: Wenn es darum geht, veraltete Programme aufzuspüren, dann hilft Secunia PSI weiter. Dieses Programm wird im Beitrag Programme auf Zack bringen. Oder entsorgen ausführlich vorgestellt.

Eine Schönheit ist er nicht, der (vor Urzeiten vorgestellte) Revo Uninstaller. Aber er erfüllt seinen Zweck.

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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