Auflösungserscheinung bei Windows und Mac

Ja, ich weiss: Das ist wieder so ein Beitrag über ein Problem, das nur ich habe und sonst niemand. Aber egal. Hier darf ich schreiben, worüber ich will.

Wie der Titel schon unmissverständlich klarmacht, geht es um die Frage, wie man sein Betriebssystem dazu bringt, dass auch ungewöhnliche Auflösungen in den Anzeigeeinstellungen erscheinen. Ich habe dieses Anliegen, weil ich ab und zu Screencasts aufnehme (und zwar mit Quicktime beim Mac und mit Hypercam bei Windows). Die Videos produziere ich in HD bzw. 720p, was 1280×720 Pixeln entspricht. Idealerweise nimmt man die Videos gleich in der richtigen Auflösung auf. Denn wenn man das Video im Vollbild anschaut, dann erscheinen die Bildschirmelemente in einer Grösse, in der man sie auch erkennen kann. Eine höhere Auflösung ist nur dann sinnvoll, wenn man beim Schnitt in die Videos hineinzoomen will. Ansonsten macht sie nur die zu verarbeitenden Dateien unnötig gross.

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Beim Mac hilft einmal mehr die Alt-Taste weiter.

Es gibt einen weiteren Grund, weswegen man die Auflösung für seine Screencasts unter Umständen anpassen möchte. „Auflösungserscheinung bei Windows und Mac“ weiterlesen

Das Firefüxchen

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Natürlich ist das Geschmackssache, aber mir gefällt diese Darstellung der offenen Reiter besser als bei Safari.

Trotz meines gelegentlichen Haderns bleibe ich Firefox treu. Ursache sind unverzichtbare Erweiterungen (siehe hier und hier), plus der Umstand, dass ich meine Google-Abhängigkeit in Grenzen halten möchte und darum Chrome meide. (Abgesehen davon war Chrome in der letzten Zeit doch ziemlich gebläht.)

Nun habe ich einen weiteren Grund, Firefox die Stange zu halten. Die Mobilvariante (kostenlos fürs iPhone und für Android) ist inzwischen nämlich wirklich ausgezeichnet. „Das Firefüxchen“ weiterlesen

Ein Herz für U-Bahn-Bauer

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Wäre eine Sternarchitektur diesem Ringchaos vorzuziehen gewesen?

Wieder einmal ein Spiel, das die Herzen im Sturm erobert! «Mini Metro» heisst es und wird von The Verge in den höchsten Tönen gelobt.

Zu Recht: Dieses Spiel transformiert eine alte Spielidee, die Aufbausimulation, nahezu perfekt für den kleinen Bildschirm. Ich bin ein Fan dieses Genres, es hat in meinem Alltag eigentlich gar keinen Platz. Games wie «Sim City» (Die Bürde des Bürgermeisters tragen) oder «Fallout Shelter» (Aufbauen, ohne das Konto abzubauen) brauchen einfach zu viel Betreuung, wenn man vorwärts kommen will.
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Die drei Gesetze der Zeitreise

Zeitreisen sind in diesem Blog ein grosses Thema; zumindest in der Rubrik Nerdliteratur. Bei diesen Geschichten fällt auf, dass die Rahmenbedingungen, unter denen die Zeitreise stattfindet, je nach Buch und Autor verschieden ist. Mal haben die Manipulationen der Vergangenheit Auswirkungen, mal nicht. In der einen Geschichte ist mit Paradoxa zu rechnen, mal eher nicht.

Der Grund liegt darin, dass die Gesetzmässigkeiten der Zeitreise unterschiedlich sind bzw. die Zeitreise unterschiedlich definiert wird. Das Video nun sagt, es gebe drei fundamental unterschiedliche Einschätzungen darüber, was bei einer Zeitreise genau passiert und was die Auswirkungen sind:
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Etwas vom Besten, was Adobe je gemacht hat


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Ich bin ein Fan vom PDF-Format (oder, wie pingelige Leute schreiben würden: vom PD-Format, weil PDF ja für Portable Document Format steht): Es ist der Pfeiler, auf dem meine Dokumentenverwaltung steht, und vielen Leuten dürfte es auch so gehen.

Natürlich, das Drumherum ist bei PDF alles andere als erfreulich: Adobe nutzt es als Milchkuh und verkauft unverzichtbare Funktionen teuer über die Acrobat-Software, statt dafür zu sorgen, dass sie kostenlos in jedem Betriebssystem zur Verfügung stehen, wie das für eine Basistechnologie der Fall sein müsste. „Etwas vom Besten, was Adobe je gemacht hat“ weiterlesen

Die Crème de la Crème der Windows-Utilities

Nir Sofer ist ein echter Windows-Nerd. Er hält auf seiner Website nirsoft.net so viele Utilities und Hilfsprogramme bereit, dass ich lange Zeit der Meinung war, es mit einem ordentlichen KMU mit mindestens einem halben Dutzend Angestellten zu tun zu haben. Doch wie schreibt er auf seiner About-Seite so schön:

In NirSoft, there is no CTO or CEO, there is no secretary, there is no development team, and there are no rented offices. The entire Web site and all the utilities that you can find here were developed by me, and only by me.

Und dann betreibt er die Programmiererei noch nicht einmal als Vollzeitjob, sondern als Hobby, und er bietet viele seiner Programme kostenlos an. Dafür kann man auch einfach mal Danke sagen. Was ich an dieser Stelle tue. Danke für diese Programme! Sie sind genauso speziell wie nützlich. Sie sind kompakt und übersichtlich, sorgfältig programmiert und nebst den Tools von Mark Russinovich das beste, was man an Hilfsmitteln für Windows so findet – und zwar meistens gratis, frei von Crap und Werbung und ohne die Probleme, die man mit den Systemwerkzeugen kommerzieller Hersteller (Symantec, AVG) oft hat.

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Warum ist dieses vermaledeite Programm schon wieder abgestürtzt? AppCrashView liefert Anhaltspunkte für die Google-Suche.

Ich nutze an NirSoft-Utilities zum Beispiel HashMyFiles, das ich im Beitrag War da jemand an meinen Daten? vorgestellt habe. Grossartig auch ProduKey: „Die Crème de la Crème der Windows-Utilities“ weiterlesen

Echt jetzt?!

Seit einiger Zeit pflege ich in diesem Blog die schöne Rubrik Nerdflicks. In ihr bespreche ich Filme mit einem Nerdbezug, und zwar am liebsten, indem ich bei Netflix die Untertitel einschalte und Screenshots der besten Szenen nehme. So lässt sich der Nerdaspekt sehr schön herausarbeiten, wie zum Beispiel dieser Beitrag zeigt. Oder dieser hier. Oder der.

Damit ist jetzt allerdings Schluss. Wenn man bei iOS 10 einen Screenshot macht, sieht das so aus:

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Man sieht die Bedienelemente, falls sie eingeblendet sind, sowie die Untertitel. Was fehlt, ist der Film selbst. iOS 10 verunmöglicht bei kopiergeschützten Videoinhalten Screenshots.

Schuld an diesem neuen «Feature» sind natürlich die Idioten unfreundlichen Menschen der Content Mafia. „Echt jetzt?!“ weiterlesen

Brutalistische Websites, manipulierte Meinungen, schwarmfinanzierte Socken

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Die Computational Photography ermöglicht ganz neue Einsichten. Hier eine Biene, die mittels Focus Stacking so scharf abgebildet wird, wie es die herkömmliche Fotografie nie ermöglichen würde. (Bild: Osmia chalybea, USGS Bee Inventory and Monitoring Lab/Flickr.com, Public Domain)

In der neuen Ausgabe des Publisher geht es bei den Tipps und Tricks im Beitrag Die lästigen Aufforderungen abstellen darum, wie man es InDesign CC abgewöhnt, einem ständig die Publish Online-Funktion schmackhaft machen zu wollen. Ausserdem wird erklärt, wie man in Illustrator Ankerpunkte ausrichtet, in InDesign sehr einfach alternative Glyphen nutzt, mit der Farbhilfe operiert, Kreidetypografie in Photoshop realisiert – angeblich ein ganz grosser Trend im Moment und warum man wohl in Photoshop Gesichter «verflüssigen» sollte. (Nein, es geht nicht um Terminator.)
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Seine Schreibe entfloskeln

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Seit kurzem habe ich einen neuen Twitter-Lieblingsaccount, nämlich @floskelwolke. Das ist ein nettes kleines Beispiel einer klugen Datenanalyse. Die Betreiber untersuchen kontinulierlich die Websites «nahezu aller deutschsprachigen Zeitungen, Radiosender, Fernsehsender und Magazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz» (siehe FAQ). Das Resultat sind stehende Wendungen, die so genannten Floskeln, die immer und immer wieder auftauchen. Das grüne Licht, die nicht schlecht Staunenden, das in die Hand genommene Geld, die geforderten Toten, die überwiegende Mehrheit, der an den Rollstuhl gefesselte, das steigende Thermometer…

Wer sein Geld mit Schreiben verdient oder auch nur Wert auf eine gepflegte Sprache legt, sollte sich dieser Floskeln bewusst sein. „Seine Schreibe entfloskeln“ weiterlesen

Android ist nicht ganz so schlecht wie sein Ruf


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Okay, der Titel muss natürlich mit einem Smiley gelesen werden. Ich weiss natürlich, dass der Ruf von Android bei vielen Leuten sehr gut ist und nur Miesepeter wie ich das System für unübersichtlich und verworren halten. Aber das bessert tatsächlich, und wie mein Test von Android N alias Android 7 alias Android Nougat gezeigt hat. Ein K.O.-Kriterium ist für mich allerdings nach wie vor die verzögerte Auslieferung der Updates. „Android ist nicht ganz so schlecht wie sein Ruf“ weiterlesen