Lara knobelt

An Lara Croft Go ist kein Vorbeikommen. Einerseits hatte ich der abenteuerlustigen Dame vor Kurzem im Beitrag Lara rennt meine Aufwartung gemacht. Da kann ich jetzt nicht schlappmachen. Andererseits hat in dem Spiel der Schweizer Daniel Lutz die Creative Direction vorgegeben. Und den finde ich schon seit (dem in diesem Blog noch immer nicht besprochenen Spiel) Folt gut.

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Die Schlangen nicht frontal angehen.

«Lara Croft Go» (5 Franken im Apple App Store, 6 Franken bei Google Play und 5.30 für Windows) gehört zu diesen Companion-Spielen, die einen bekannten Konsolen-Titel fürs Mobilgerät in einem anderen Genre denken. Aus dem Action-Shooter wird so ein sympathisches kleines Knobbelspiel, bei dem zwar auch ein bisschen geballert wird, aber ansonsten eine angenehme Abwesenheit von Hektik herrscht. Bereits Hitman wurde auf diese Weise in ein virtuelles Brettspiel verpackt (Apple App Store, Android, Windows)

Bei diesem Spiel steuert man Lara Croft durch den Dschungel. Die agile Heldin sollte dabei möglichst nicht von Schlangen gebissen, von Kreissägen zerteilt oder von Löchern verschluckt werden, sondern durch die Levels ihrem Ziel zustreben und dabei Artefakte einsammeln.

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Die Kreissägen am besten ganz meiden.

Fazit: Sehr schön gemacht, nicht zu knifflig und nicht zu einfach – und mit seinen Rätseln, die selten nur auf den horizontalen Ebenen, sondern meist auch an den vertikalen Felshängen spielen, auch eine angenehme Erinnerung an Monument Valley (Apple App Store und Google Play). Allerdings ist da das Spiel mit dem Oben und Unten und der räumlichen Perspektive das eigentliche Faszinosum – im Vergleich mit den M. C. Escher-inspirierten Labyrinthen hat es Lara Croft dann doch mit der herkömmlichen Schwerkraft zu tun, die immer nur von unten wirkt…

Autor: Matthias

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