Akkuschonung fürs Smartphone

Die Folge drei der digitalen Patentrezepte zeigen, mit welchen Einstellungen man die Batterielaufzeit seines unverzichtbaren kommunikativen Begleiters maximiert. Ich habe das Video in einer iPhone- und einer Android-Variante produziert.

Hier die iPhone-Variante:


Falls das Video fehlt, bitte hier klicken.

Und hier die Tipps für Android:
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Picasso, Überwachung, Kafka

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Die neue Publisher-Ausgabe ist da – mit einem wirklich gelungenen Cover. Und das sind meine Kontributionen fürs Heft:

  • Gleichmässige Abstände zwischen Elementen ist der Auftakt-Beitrag zu den Tipps und Tricks für InDesign, Photoshop und Illustrator. Er erklärt, wie man unterschiedlich grosse Elemente am einfachsten verteilt. Ausserdem geht es um den richtigen Umgang mit Snippets, um Drag und Drop von Text bei InDesign, um die richtigen Zeichenformate für Hyperlinks wiederum bei InDesign, ums Schärfen verrauschter Bilder und um den Export von animierten GIFs aus Photoshop und InDesgin.
  • Foto-Porträts im Picasso-Stil beschreibt einen verblüffenden Bildbearbeitungstrick für Portraits, bei dem in schönster Picasso-Manier die Frontal-Ansicht und das Profil ineinander verschmolzen werden. Weitere Themen sind Adobe Comp CC, Typo-Blogs, alternative Font-Hersteller und die Geschichte von Photoshop
  • Im News-Bereich gibt das 2015er-Update der Adobe Creative Cloud zu reden: Creative Cloud 2015: Adobe verspricht «umfassendes Produktiv-Update», doch halten lässt sich dieses Versprechen nur sehr bedingt.
  • Im Schnellzugstempo zur Cyberschnecke erklärt einiges zur Erzeugung dreidimensionaler Strukturen mit dem Freeware-Programm Structure Synth. Ausserdem gibt es Batch-Bearbeitung für InDesign, ein Script zum Austausch von Bildern, eine Aktion für die Erzeugung von animierten Schneeflocken, ein Script für den Satz von Brüchen, Selektion ähnlicher Elemente bei InDesign und ein hübsches Script zur Erstellung von Zier-Elementen.
  • Und in Scribus: Alle Macht den Anwendern liefert Christoph Schäfer einen kompakten Einstieg ins offene Layoutprogramm Scribus

Beim Tagi brannten mir folgende Dinge unter den Nägeln:
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Mach mir doch bitte eine Seene

Die App Seene von Obvious Engineering (iPhone und iPad/Android) erzeugt 3D-Bilder.

Ohne stereoskopische Kamera geht das natürlich nur auf Umwegen: Man beschreibt bei der Aufnahme des Fotos eine Schwenkbewegung, wobei das zentrale Motiv immer im Zentrum des Bildes bleiben sollte. Daraus errechnet die App dann eine räumliche Szene, die auf das Neigen und Kippen des Telefons reagiert: Sie bewegt sich dann so, als ob man eine Miniaturszenerie in seiner Hand bewegen würde. „Mach mir doch bitte eine Seene“ weiterlesen

Die sowjetische Weltvernichtungsmaschine

Riesige ausgehöhlte Berge gibt es nicht nur Schweiz. Das sowjetische Äquivalent zu den Gotthardbunkern heisst Jamantau. Es stammt aus der Ära Breschnews, ist 1000 Quadratkilometer gross und so geheimnisumwittert wie die Area 51. Ist der «überflüssige Berg» eine Weltvernichtungsmaschine, wie es in der Presse hiess – und ist sie gar noch in Betrieb?
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Farewell, Instacast. Hello Pocket Casts

Wie man letzte Woche lesen konnte, hat Vemedio, der Hersteller des populären Podcast-Clients Instacast, letzte Woche die Waffen gestreckt. Das ist sehr schade. Ich bin seit Jahren Instacast-Nutzer und habe die Software hier im Blog in hohen Tönen gelobt: Gepriesen sei Instacast!. Ich habe gerne für die App bezahlt, wobei ich das Cloud-Abo nicht gelöst hatte. Das brauchte ich nicht, da ich Podcasts ausschliesslich übers iPhone höre.

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Links die Ansicht «Podcasts», rechts die Übersicht mit den «Episode Filters».

So muss ich mir nun überlegen, auf was für eine App ich umsatteln werde. Man kann Instacast zwar vorerst weiter nutzen. Aber wie ich immer wieder predige: Eingestellte Anwendungen sollte man besser früher als später ablösen. Irgendwann kommt ein Betriebssystem-Update daher, das die Kompatibilität beeinträchtigt. Ausserdem will man (als Nerd) keine Apps nutzen, bei denen nichts vorwärts geht.

Mein Favorit ist Pocket Casts von ShiftyJelly. Wichtig sind für mich bei einem Podcast-Client: „Farewell, Instacast. Hello Pocket Casts“ weiterlesen

Das Velo hinten ans Smartphone hängen

Wenn man mit dem Velo (hochdeutsch: Fahrrad) durch die Gegend düst, dann möchte man dabei selbstverständlich von Podcasts, Hörbüchern oder Musik begleitet werden. Dafür braucht man das Smartphone. Doch: Wohin damit? Im Winter bietet sich die Innentasche der Jacke an. Doch wenn man im Sommer jackenlos unterwegs ist, dann bleibt entweder eines dieser (extrem unpraktischen) Sportarmbänder oder die Hosentasche.

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Links: Finn mit Smartphone. Rechts: Finn ohne Smartphone.

Ich habe mich bislang immer für die Hosentasche entschieden (und ja – es käme mir nicht im Traum in den Sinn, in einer taschenlosen Radlerhose aufs Velo zu steigen). Das beschädigt aber auf kurz oder lang (meistens auf kurz) das Kabel des Kopfhörers. Siehe dazu: Den Ohrstöpselverschleiss eindämmen!
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Aufnehmen, was bei Android passiert

Aus Gründen habe ich mich neulich mit der Aufgabe konfrontiert gesehen, Screencasts mit Android-Geräten aufnehmen zu müssen. Das ist auf den ersten Blick nicht so einfach wie beim iPhone. Mit Yosemite (OS X 10.10) und neuer kann man das über die QuickTime-App tun: Wenn das iOS-Gerät via USB-Kabel verbunden ist, klickt man auf Ablage > Neue Aufnahme (Achtung: Bitte nicht Neue Bildschirmaufnahme wählen, wie es logisch wäre – dann erscheint das iOS-Gerät nicht). In den Optionen steht es als «Kamera» zur Auswahl und man kann auswählen, ob man den Ton ab Mac-Mikrofon aufnehmen möchte (was zur Synchronisation mit einer separaten Audio-Aufnahme sinnvoll sein kann) oder ob man den Ton des iOS-Geräts mitschneiden will.

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Links die Profile für die Sceencasts, rechts die Pro-Einstellungen von Rec.

Aus Bequemlichkeit verwende ich die App Reflector (14.99 US-Dollar). Sie zeichnet das Geschehen am iPhone-Bildschirm drahtlos via WLAN auf. Das geht einfach: Wenn Reflector auf dem Mac ausgeführt wird, erscheint der Mac im Airplay-Menü als Ziel. Man wählt ihn dort aus, aktiviert die Bildschirmsynchronisierung und zeichnet das Signal am Mac auf.

Da Android ausserhalb des Apple-Ökosystems angesiedelt ist, muss man mit diesem System mehr Aufwand betreiben. Ich habe mir die Anleitung bei Digital Inspiration angesehen, die das Android SDK heranzieht. „Aufnehmen, was bei Android passiert“ weiterlesen

Mailsünder entlarven?

Sag mal, wie kann man anonyme Mails zurückverfolgen? Hab leider eine erhalten und würd gern wissen, wie ich rausfinden kann, wer das ist.

Das war eine Anfrage neulich via Facebook. Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: Geht nicht.

Diese kurze Antwort lässt sich durch zwei Empfehlungen ergänzen. Erstens: Wenn das Mail einen beleidigenden oder rechtlich relevanten Inhalt hat, dann wäre eine Anzeige bei der Polizei das richtige. Die wird dann auch wissen, was zu tun ist.

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Anonyme Mails zu verschicken, ist einfach…

Zweitens: Falls das Mail nicht so drastisch ist, dass sich eine Anzeige rechtfertigen würde, dann lösch es bzw. markiere es als Spam oder trage die Adresse des Absenders in der Blacklist ein.
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Ballern, dass die Funken fliegen

Ich weiss, ich laufe dem Trend mal wieder hinterher wie die alte Fastnacht. Aber in Sachen Orbital bin ich nun einmal ein Spätberufener. Ich habe das Spiel vor Jahren ausprobiert, bin aber nicht damit warm geworden. Als es mir neulich wegen dem Tagi noch einmal untergekommen ist (Schweizer Spiele mit internationaler Strahlkraft), hat es mich gepackt.

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Links eine günstige, rechts eine ungünstige Ausgangslage.

Orbital (Android, iPhone, iPad) ist mit seinen fünf Jahren ein inzwischen gut abgehangenes kleines Gescklichkeitsspiel. Man hat ein Spielfeld, in das man von unten mit einer Kanone Ringe hineinballert. Diese Ringe fliegen im Schrumpf-Zustand durch das Feld. Treffen sie auf eine Wand oder einen anderen Ring, prallen davon ab – wobei wie beim Billard gilt, dass der Eintrittswinkel gleich dem Austrittswinkel ist.
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