Keywording ist das Schlagwort der Stunde

Karsten Risseeuw weiss, wie man Bilder so archiviert, dass sie sich hinterher auch wieder auffinden lassen. Er erklärt, worauf es ankommt und wie man Metadaten richtig einsetzt.

Gestern war ich als Publisher-Insiders-Reporter in Sankt Gallen bei Karsten Risseeuw, seines Zeichens Fotograf und Experte für Bildarchivierung und -Lizenzierung bei kursiv.com. Entstanden ist für einmal kein Screencast, sondern ein Fachgespräch über den richtigen Umgang mit digitalen Bildarchiven. Für Einzelpersonen und Private ist die Sache einfach: Man nutzt Adobe Lightroom oder sonst ein Bildverwaltungsprogramm.

Die Kunst der Foto-Verschlagwortung

Für KMUs, Fotografen oder gar Grossunternehmen ist das allerdings nicht der richtige Weg, sagt Risseeuw: Diese Einzelplatzlösungen skalieren nicht und sind nicht teamfähig. Deshalb will er uns Bilddatenbanken schmackhaft machen. Und er erklärt die Bedeutung der Metadaten: also Exif, IPTC und Adobes XMP-Format. Ausserdem gibt er uns einen kleinen Crashkurs in der Verschlagwortung von Bildern – inklusive Tipps zu Objekthierarchien mit Über- und Unterbegriffen.

Ein sehenswertes Gespräch mit einem gestandenen Experten, das sowohl privat Fotografierenden als auch beruflich mit dem Thema Befassten nützliche Inputs liefert.

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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