Waze, dumme Kommentare, Martin Schadt

Google hat Waze gekauft. Für viel Geld. Dennoch war das eine gute Investition. Eine gute Investition ist auch ein Besuch bei publisher.ch: Da ist nämlich die druckfrische, neue Ausgabe der Zeitschrift verfügbar. In den DTP-Tipps und Tricks gibt es unter anderem eine supereinfache Möglichkeit zu entdecken, in InDesign mit Schriften umzugehen. Ausserdem u.a. die Top Ten der InDesign-Doppelklicks und vier Methoden, wie man in Illustrator die olympischen Ringe ineinander verhakt.

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Geometrisch-Ästhetisches aus Nodebox (Quelle)

In der Rubrik Tricks im Web stelle ich unter anderem die ulkige App SculptMaster 3D vor, bei der man sich als virtueller Bildhauer betätigt. Die entstehenden 3-D-Modelle kann man übrigens in Photoshop weiterverwenden. Ausserdem gibt es Tipps für Leute, die gerne Objektive kaufen und einige der Twitter-Kanäle von Adobe. Mit Nachdruck zur Lektüre empfohlen sei auch der Beitrag Geniale Layouts zusammenwürfeln. Hier geht unter anderem darum, wie man in Photoshop den Lichtleck-Effekt wirkungsvoll einsetzt, wie man Schriften baut und mit Nodebox Bilder programmiert und Daten visualisiert. Wer häufig in InDesign mit verknüpften Dokumenten arbeitet, sollte sich den Tipp zu WordsFlow ansehen. Und last but not least gibt es im Beitrag Die PageMaker-«Bugs» ebneten den Weg das Video-Interview mit Publisher-Herausgeber Martin Spaar zum 20-Jahr-Jubiläum zu sehen.

Für den Tagi habe ich mich im Artikel Google antwortet, bevor Sie fragen mit dem Versuch Googles auseinandergesetzt, die Such- zur Antwortmaschine weiterzuentwickeln. Zu meinem Artikel Microsofts halb geglückter Spagat, in dem es um den Surface Pro geht, sind die mehrheitlich strunzdummen Kommentare bemerkenswert. Natürlich habe ich das Gerät selbst getestet. Der Beitrag zur deutschen Telekom und zu den Schweizer Providern, die manche Internetdienste gleicher behandeln als andere, ist nicht mehr ganz taufrisch. Weil das Thema der Netzneutralität so schnell nicht vom Tisch ist, sei er hier trotzdem verlinkt. An der Kummerbox-Front ist das Windows-Passwort immer mal wieder ein Thema – manche Leute scheinen es sich einfach nicht merken zu können…

Beim Radio empfehle ich gleich vier Sendungen zum Nachhören: Game of Nerds zu den besten Tech-Thrillern, Viele Väter und eine Mutter, wo wir uns die Frage stellen, wem wir die ICT eigentlich zu verdanken haben, die Sendung Ewig leben wir in Datenform zu der Auto- und Familienbiografie und die Sendung Das Büro in den Wolken (und bei der NSA) zu Mietsoftware, Exchange, Office 365 und zu Edward Snowden… Und zur Erinnerung: Meinen Podcast zu den Verschwörungstheorien gibt es hier.

Beim Blick über den Tellerrand hat TheZedi eine lustige Empfehlung abgegeben: Der Artikel How Jony Ive Would Redesign Things Other Than iOS, From Star Wars to Coke von Wired, der den neuen Look von iOS7 auf die Schippe nimmt. Was das angeht, schwanke ich zwischen Vorfreude und Abneigung. Dass der Skeuomorphism verschwindet, kann ich nur begrüssen.

Zu wenige mediale Wellen hat die Ehrung von Martin Schadt geworfen, finde ich. Er hat das LCD-Display erfunden; ohne ihn gäbe es kein Laptop und kein Smartphone. Ein lustiges Spielzeug ist auch die Wikipedia-Echtzeitkarte. Und wenn man sieht, wie manche Leute Bitcoins schürfen, dann langt man sich doch an den Kopf.

Und noch das: Ich werde nächste Woche ins neue Tamedia-Holzhaus ziehen. Darum war diese Woche aufräumen angesagt…

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Aufräumen… heisst vor allem: Wegwerfen.

Autor: Matthias

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