Geili Cover vo Scheiss-Songs

Erstaunlicherweise höre ich die Songs immer noch, die im Morgomat vom 10. März 2011 den Musikschwerpunkt bildeten:

De Musig Schwerpunt staat aa. Und er bringt vier würklich saublödi, nervigi Songs.

Züügs, wome würklich nid cha lose. Brunz vo de Britney Spears, akustische Abfall vo de Lady Gaga und grottigi Ohre Beläschtigung vom Michael Jackson.

Allerdings wott ich eu nid bblaage – nei, de Musig Schwerpunkt staat under em Motto «Geili Cover vo Scheiss-Songs».

Ich ha vier Titel uusgwählt, wo mir da uf Radio Stadtfilter im Original nid oder nur bi vorghaltner Waffe würdid spiele. Will es sich um überproduzierte Pop-Quark vo de übelste Sorte handlet, wo eim s Hirn versüücht.

Es Biischpiil us dere Kategorie isch ja d «Lady Gaga». Die Plastikfrau mit de Uustrahlig vome Viagra-Spam hät 2010 es Stuck namens «Telephone» uufgnoo – zäme mit de Beyoncé.

Stuck sälber hetti ja durchuus sini Qualitäte. Das merkt me dänn, wäme es sich i de Interpretation vo ernschthafte Künstler aalost. „Geili Cover vo Scheiss-Songs“ weiterlesen

Was aus der Klangwolke fällt

SoundCloud.com ist eine interessante Website für Audio. Sie ist für Musiker gedacht, die via Internet zusammenarbeiten wollen. Dafür kann man sekundengenaue Kommentare oder Bearbeitungswünsche platzieren. Dateien lassen sich im Browser anhören oder im Original, beispielsweise als fettes WAV herunterladen.
Eigene Dateien behandelt man nach allen Regeln der Web-2.0-Kunst: Man hängt ihnen Tags an, weist ihnen eine Creative-Commons-Lizenz zu, deklariert sie als öffentlich oder privat, gibt ihnen ein Cover-Art-Bildchen und natürlich einen Titel, eine Beschreibung und eine Kategorie.

Und selbstverständlich gibt es Apps für alle möglichen und unmöglichen Plattformen: „Was aus der Klangwolke fällt“ weiterlesen

Aw-yeah!

Ich muss von meiner neuesten Lieblings-App künden! Sie heisst Tap DJ. Man gibt den Disc Jockey und hat zwei Plattenteller und ein kleines Mischpult zur Verfügung. Man kann, wie es sich gehört, die spielende Platte abbremsen und rückwärts drehen, ohne dass die Nadel rausspringt (wie das bei NIcht-DJ-Turntables der Fall ist, wie ich einst leidvoll erfahren musste), man kann das Tempo der Platte steuern und zwischen zwei drehenden Tellern crossfaden.

Also genau das richtige für Leute wie mich, die gerne DJ spielen, ohne gigantische Plattentaschen durch die Gegend schleppen und sich die Nächte in stickigen Clubs um die Ohren schlagen zu müssen (wobei ich über gewisse Credentials verfüge, indem ich Ende der Achtziger ein paar Mal im Jugendkeller Schaffhausen Vinyl aufgelegt habe).

… übrigens, wisst ihr, was ich grad Schockierendes auf Wikipedia gelesen habe? „Aw-yeah!“ weiterlesen

Youtube, mach mal Musik!

Es gibt immer mal wieder Gelegenheiten, bei denen man ein Youtube-Video gerne nehmen und damit etwas Vernünftiges anstellen möchte. Beispielsweise die Tonspur extrahieren, um diese auf den iPod oder das iPhone zu bringen oder irgendwie sonst weiterzuverwenden. Beispielsweise könnte der im vorherigen Posting erwähnte Song einen auf solche Ideen bringen.

Das Entnehmen und Weiterverarbeiten des Audiotracks eines Youtube-Videos funktioniert auf dem Mac sehr einfach: „Youtube, mach mal Musik!“ weiterlesen

Musik-Schwer-.

Zu den Pflichten eines Morgen-Moderators auf Radio Stadtfilter gehört es, einen Musikschwerpunkt zusammenzustellen. Das habe ich auch immer brav getan. Es hat zwar bis jetzt nie jemand gefragt, ob es eine Zusammenstellung der ausgewählten Titel gebe, und ich nehme an, es wird auch in Zukunft keiner fragen. Aber für den Fall, dass ich mich irren sollte, hier die Liste meiner schönen Musikschwerpunkte im Morgomat. Die Titel sind, nachdem Apple die Liste durchgesehen, zensuriert und freigeschaltet hat, nun auch als wunderschöner iMix im iTunes Music Store zu kaufen (für schlappe 85 Franken): „Musik-Schwer-.“ weiterlesen

Düm düm dü düm

Meine neue Lieblings-App am iPhone ist Midomi Ultra: Man singt ein Lied und das Programm zeigt einem dann Titel und Interpret an (siehe auch hier).

Die Ausbeute bisher:

«Dü-dü-dü-dü-düdüdüü, dü-dü-dü-dü-düdüdüü, dü dü düdü düdü düdüdü-düü», ein Instrumentalstück aus den Siebzigern (?): No match. Schade.

«The night they drove old dixie down…»: The night, they drove old Dixie down by Joan Baez und: Der Tag als Conny Cramer starb by Juliane Werding. Bravo, Midomi.

«I schänke dir mis Häärz, meeh hani nid, chasch es haa wede wottsch, es isch es guets und es gitt no mängi wos wüür nää, aber diir würis gäää…»: „Düm düm dü düm“ weiterlesen

Der Musikerkenner

Und noch eine App, die auf jedes iPhone gehört: Shazam!
Dieses Programm erkennt Musik, die gerade gespielt wird und liefert Interpret, Titelname und Album. Sehr praktisch, wenn eine TV-Serie mit einem kaufwürdigen Song untermalt wird oder wenn (wider Erwarten) etwas Gutes im Radio läuft. Merci, Romeo, für diesen Tipp, das funktioniert bestens. „Der Musikerkenner“ weiterlesen

Webempfang für die Stereoanlage

Heute habe ich meine aus dem Jahr 1993 stammende Stereoanlage mit dem Medium Webradio vertraut gemacht. 17 Franken hat mich das gekostet.
Zum Einsatz kommen der iPod Touch und das Homedock von DLO (beide bereits vorhanden und daher bei der Kostenrechnung nicht berücksichtigt). Ich habe die iPhone 2.0 Software Update for iPod touch installiert (11 Franken) und dann im App Store das Programm Tuner von Nullriver besorgt (6.60 Franken). „Webempfang für die Stereoanlage“ weiterlesen

Drugs and dealers

About half a year ago, after a long period of refusal, I failed for the iTunes Music store. It started with a gift coupon. Without exaggeration, you could call the one who gave me this two edged present a dealer (dealer in the German sense of the word which means “drug dealer”). Really, once you have started to appreciate the “Titel kaufen” (“buy this song”) button, you use it all the time. This makes people like me buy a lot more music than ever. I sometimes changed my mind when I was standing in line in front of the cash point in a record shop – and I am not visiting music shops so often I take a look at the iTMS. The music industry should laud and praise this concept. Instead, the big music companies are jealous and/or dismissive.

And Apple knows how to get people hooked up. There is this innocent new feature called “Complete my album”. It gives you the possibility to buy the whole album when you already bought one or two tracks. Well, that seems like good thing; You can the buy the hot track from an album and postpone the decision if you want to get the whole album. But there is a catch: A time limit apple has set up so machiavellianishly. So, now, I have to look up at least once a week my “Complete my album” countdowns, making sure that I don’t miss the final opportunity for the completion. My life is full of tension and nervous iTunes Music store checking now, in my disturbed sleep I have nightmares in which I keep on missing deadlines… These modern times are so exhausting!