Benjamin von Stuckrad-Barres «Udo Fröhliche» ist weniger klassische Biografie als eine lockere, essayistische Annäherung an Udo Lindenberg. Das Buch ist ein literarisches Denkmal, manchmal sprunghaft, aber in der Sprache seinem Gegenstand hundertprozentig angemessen.
Schlagwort: Musik
Zwei Webanwendungen fürs Musikstreaming: Tune my Music überträgt Songbestände und importiert Wiedergabelisten ab Text – zum Beispiel per KI generiert. Soundiiz verfrachtet die Alben aus der lokalen Mediathek in die Spotify-Bibliothek.
Neu gibt es den Spotify DJ auch in der Schweiz und Deutschland: Die KI erleichtert die Musikauswahl beträchtlich und liefert sogar eine gefällige Moderation. Ist das Radio 2.0 oder doch eher Endstation Sehnsucht für ein ehemaliges Kulturmedium? Ich finde Argumente für beide Sichtweisen.
Spotify führt mit «Verified by Spotify» einen Badge ein, der «echte Künstlerpräsenz» sichtbar machen soll. Es gibt die Kritik, das sei nur Symptombekämpfung. Doch auch wenn dieser Ansatz seine Schwierigkeiten hat, hilft er, AI‑Slop von authentischer Musik zu trennen.
Das Streaming-Abo beim schwedischen Anbieter wurde jüngst teurer. Was haben die Musikerinnen und Musiker davon? Meine These: wenig bis nichts.
Es klingt absurd, aber es ist nicht unmöglich: Der Musikbestand von Spotify lässt sich herunterladen und lokal am eigenen Computer bereithalten. Wie man dieses Experiment anstellen würde.
Können dank KI Amateure ihre kreativen Musik-Ideen umsetzen? Hilfestellung bieten Scorecloud Songwriter und Sing2Notes. Sie verwandeln gesungene oder gesummte Lieder in digitale Notenblätter, die in Musikproduktion-Apps Eingang finden.
ChatGPT führt uns auf verwinkelten Pfaden durch die Rock- und Popmusik. 14 Songs, bei denen dank der künstlichen Intelligenz endlich Klarheit herrscht. Bleibt nur die Frage: Vertrauen wir diesen Antworten?
Ein trauriges Kapitel von Machtmissbrauch und Korruption: Um die Marge aufzubessern, verschlechtert der Streaminganbieter seinen Vorschlagsalgorithmus – und lässt sich von Künstlerinnen und Künstlern dafür bezahlen.
Die Musiker-App Moises trennt einen Song nicht nur in separate Spuren für Instrumente und Stimme, sondern ändert auch Tempo und Tonhöhe. So lassen sich weltbekannte Songs wie «Sultans of Swing» nachhaltig vandalisieren.
Für Musikerinnen, Musikfans und Musik-Hackerinnen: Lalal.ai zerlegt Musikstücke in einzelne Spuren, mit Gesang und Istrumenten. Für alle, die «Sultans of Swing» mal mit Ukulele hören wollen.
Der Streamingdienst setzt uns von manchen Songs neuerdings auch die Musikvideos vor. Diese Neuerung ist annähernd nutzlos: Erstens ist sie schlecht umgesetzt. Zweitens sind Musikvideos ein Relikt der Vergangenheit.