Aw-yeah!

Ich muss von meiner neuesten Lieblings-App künden! Sie heisst Tap DJ. Man gibt den Disc Jockey und hat zwei Plattenteller und ein kleines Mischpult zur Verfügung. Man kann, wie es sich gehört, die spielende Platte abbremsen und rückwärts drehen, ohne dass die Nadel rausspringt (wie das bei NIcht-DJ-Turntables der Fall ist, wie ich einst leidvoll erfahren musste), man kann das Tempo der Platte steuern und zwischen zwei drehenden Tellern crossfaden.
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Also genau das richtige für Leute wie mich, die gerne DJ spielen, ohne gigantische Plattentaschen durch die Gegend schleppen und sich die Nächte in stickigen Clubs um die Ohren schlagen zu müssen (wobei ich über gewisse Credentials verfüge, indem ich Ende der Achtziger ein paar Mal im Jugendkeller Schaffhausen Vinyl aufgelegt habe).
… übrigens, wisst ihr, was ich grad Schockierendes auf Wikipedia gelesen habe? „Aw-yeah!“ weiterlesen

Youtube, mach mal Musik!

Es gibt immer mal wieder Gelegenheiten, bei denen man ein Youtube-Video gerne nehmen und damit etwas Vernünftiges anstellen möchte. Beispielsweise die Tonspur extrahieren, um diese auf den iPod oder das iPhone zu bringen oder irgendwie sonst weiterzuverwenden. Beispielsweise könnte der im vorherigen Posting erwähnte Song einen auf solche Ideen bringen.
Das Entnehmen und Weiterverarbeiten des Audiotracks eines Youtube-Videos funktioniert auf dem Mac sehr einfach: „Youtube, mach mal Musik!“ weiterlesen

Musik-Schwer-.

Zu den Pflichten eines Morgen-Moderators auf Radio Stadtfilter gehört es, einen Musikschwerpunkt zusammenzustellen. Das habe ich auch immer brav getan. Es hat zwar bis jetzt nie jemand gefragt, ob es eine Zusammenstellung der ausgewählten Titel gebe, und ich nehme an, es wird auch in Zukunft keiner fragen. Aber für den Fall, dass ich mich irren sollte, hier die Liste meiner schönen Musikschwerpunkte im Morgomat. Die Titel sind, nachdem Apple die Liste durchgesehen, zensuriert und freigeschaltet hat, nun auch als wunderschöner iMix im iTunes Music Store zu kaufen (für schlappe 85 Franken): „Musik-Schwer-.“ weiterlesen

Düm düm dü düm

Meine neue Lieblings-App am iPhone ist Midomi Ultra: Man singt ein Lied und das Programm zeigt einem dann Titel und Interpret an (siehe auch hier).
Die Ausbeute bisher:
«Dü-dü-dü-dü-düdüdüü, dü-dü-dü-dü-düdüdüü, dü dü düdü düdü düdüdü-düü», ein Instrumentalstück aus den Siebzigern (?): No match. Schade.
«The night they drove old dixie down…»: The night, they drove old Dixie down by Joan Baez und: Der Tag als Conny Cramer starb by Juliane Werding. Bravo, Midomi.
«I schänke dir mis Häärz, meeh hani nid, chasch es haa wede wottsch, es isch es guets und es gitt no mängi wos wüür nää, aber diir würis gäää…»: „Düm düm dü düm“ weiterlesen

Der Musikerkenner

Und noch eine App, die auf jedes iPhone gehört: Shazam!
Dieses Programm erkennt Musik, die gerade gespielt wird und liefert Interpret, Titelname und Album. Sehr praktisch, wenn eine TV-Serie mit einem kaufwürdigen Song untermalt wird oder wenn (wider Erwarten) etwas Gutes im Radio läuft. Merci, Romeo, für diesen Tipp, das funktioniert bestens. „Der Musikerkenner“ weiterlesen

Webempfang für die Stereoanlage

Heute habe ich meine aus dem Jahr 1993 stammende Stereoanlage mit dem Medium Webradio vertraut gemacht. 17 Franken hat mich das gekostet.
Zum Einsatz kommen der iPod Touch und das Homedock von DLO (beide bereits vorhanden und daher bei der Kostenrechnung nicht berücksichtigt). Ich habe die iPhone 2.0 Software Update for iPod touch installiert (11 Franken) und dann im App Store das Programm Tuner von Nullriver besorgt (6.60 Franken). „Webempfang für die Stereoanlage“ weiterlesen

Drugs and dealers

About half a year ago, after a long period of refusal, I failed for the iTunes Music store. It started with a gift coupon. Without exageration, you could call the one who gave me this two edged present a dealer (dealer in the german sense of the word which means “drug dealer”). Really, once you have started to appreciate the “Titel kaufen” (“buy this song”) button, you use it all the time. This makes people like me buy a lot more music than ever. I sometimes changed my mind when I was standing in line in front of the cashpoint in a record shop – and I am not visiting music shops so often I take a look at the iTMS. The music industry should laud and prise this concept. Instead, the big music companies are jealous and/or dismissive.
And Apple knows how to get people hooked up. There is this innocent new feature called “Complete my album”. It gives you the possibility to buy the whole album when you already bought one or two tracks. Well, that seems like good thing; You can the buy the hot track from an album and postpone the decision if you want to get the whole album. But there is a catch: A time limit apple has set up so machiavellianishly. So, now, I have to look up at least once a week my “Complete my album” countdowns, making sure that I don’t miss the final opportunity for the completion. My life is full of tension and nervous iTunes Music store checking now, in my disturbed sleep I have nightmares in which I keep on missing deadlines… These modern times are so exhausting!

Wer hören will, muss fernsehen!

Wie entwickelt man eigentlich Musikgeschmack? Woher weiss man, welche Stücke man gern mag? Natürlich indem man hört, begeistert ist, wieder hört. Und irgendwann einmal kauft und/oder herunterlädt. Entscheidend ist natürlich der Input. Nur wenn man das richtige auf die Ohren bekommt, füllen sich CD-Regal, Festplatte und iPod mit schöner Musik. Sonst halt mit Stücken, deren Refrain aus vielen ella, ellas, eh, eh, eh, eh, eh, ehs und ah ah ahs besteht… wobei ich gerade diesem Titel die Ohrwurmqualität nicht abspreche. Nervig ist er trotzdem!

Eben, der Input. Früher hat mich das Radio damit versorgt. Die dritte Senderkette des öffentlich-rechtlichen Radios aus der Deutschschweiz hatte einen imensen Einfluss auf meine Hörgewohnheiten. Es war direkt dafür verantwortlich, in welchem Mass sich mein Taschengeld in Vinyl verwandelte und wie ich positive Hörerlebnisse auf Chromdioxid festhielt. Gerade gestern ist mir aber aufgefallen, dass mein Musikgeschmack immer mehr durch das Fernsehen bestimmt wird. «Dreaming of You» von «The Coral»: In einer Folge von «Scrubs» gehört und sogleich gekauft. «All I Know», von Al Gore, pardon, von Art Garfunkel: Durch «Nip/Tuck» kennengelernt. «It Came Upon A Midnight Clear», eine zweite Riesenmördergänsehautballade: Sie hat mein iPod «Grace Atonomy» zu verdanken (dabei sehe ich die Serie noch nicht einmal, sonst würde ich wissen, dass sie «Grace Anatomy» heisst). «Istanbul (Not Constantinople)» von They Might Be Giants: Verdienstvollerweise von den Simpsons ins Bewusstsein zurückgerufen, sodass er nun meine Sammlung aufwertet. «Buenas Tardes Amigo» von Ween: Aus «Herr Lehmann». «Working Class Hero» von Green Day: Aus irgend einer Doku (sofern ich mich richtig erinnere). Und sogar Werbung bildet (zumindest den Musikgeschmack). Einem Nikon-Spot verdanke ich den Titel «Way Back» von Jazzamor.

Mit anderen Worten: Wer hören will, muss fernsehen!