Blasen strategisch geschickt platzen lassen

«Bubble Bust!» ist ein Geschicklichkeitsspiel fürs iPhone, das eine alte Spielidee perfekt umsetzt.

Das Bubble-Shooter-Spielprinzip gibt es unter Dutzenden von Namen in unzähligen Umsetzungen für alle möglichen und unmöglichen Computerplattformen. Natürlich hat dieser Klassiker auch iOS erobert. Man findet im App-Store diverse Umsetzungen der alten Idee – und viele davon sind nur halbgar und wenig unterhaltsam.
Eine voll und ganz gelungene Variante des Spiels kommt vom Schwedischen Entwickler GameOn. Es geht auch hier darum, der automatisch ausbreitenden Blasenflut Herr zu werden. Die Blasen – oder Murmeln, wie sie in dieser Variante heissen – rücken in verschiedenen Farben von oben heran. Von unten schiesst man mit einer Art Flipperhebel (wie beim Flipperkasten) auf die Murmeln. Treffen dabei mindestens drei gleichfarbige Murmeln aufeinander, zerstiebt die Gruppe. „Blasen strategisch geschickt platzen lassen“ weiterlesen

Schleichweg auf die Pop-Bühne

Die Wer singen will, muss nicht singen können: Songify macht vollautomatisch nach dem Autotune-Prinzip aus gesprochener Sprache einen Pop-Song. Das reicht nicht für die Weltkarriere – aber es ist ein Heidenspass und führt deutlich vor Augen, wie gross die Manipulationsmöglichkeiten in der digitalen Musikproduktion sind.

Autotune ist eine Software, die seit 1996 macht die Musikproduktionen, zurückhaltend formuliert, angenehmer macht. Sie rückt mittelmässige Sänger in ein gutes Licht und erlaubt es, die Aufzeichnung einer Gesangspassage am Computer nachzubessern. Ein falscher Ton lässt sich problemlos korrigieren. Mittels Autotune erreichen Sängerinnen und Sänger Tonlagen, die jenseits aller stimmlichen Möglichkeiten liegen. Die Software ist ideal, um eine Gesangsdarbietung «aufzuhübschen».
Autotune hat den Nebeneffekt, dass starke Eingriffe hörbar werden. Die Stimme erhält einen elektronischen Klang, was von einzelnen Künstlern auch kreativ als Effekt eingesetzt wird. Das Beispiel ist Cher, die ihr Talent bereits im Vor-Autotune-Zeitalter unter Beweis gestellt hat und den Refrain im Stück «Believe» verfremden lässt. Andere Beispiele sind «La Passion» von Gigi D’Agostino oder «One More Time» von Daft Punk.
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Zum besseren Mafioso werden

Die schnelle Karriere im organisierten Verbrechen ist beim Schweizer iPad- und iPhone-Spiel «Gbanga» das Ziel – aber nicht so einfach zu erreichen. Einige Tricks helfen beim schnellen Vorankommen im virtuellen Mafiageschäft.

Das Spiel «Gbanga Famiglia» (siehe «Virtueller Mafiakrieg in der Schweiz», kostenlos im App Store) ist eine Art «Monopoly» fürs GPS-Zeitalter. Wie beim beliebten Brettspiel gilt es, möglichst viele Gebiete zu beherrschen. Bei «Gbanga» spielt man per iPad oder iPhone in der richtigen Welt, indem man real existierende Gebäude übernimmt.

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Dazu platziert man eine seiner Spielfiguren in einer Zelle und fordert das Glück und den bisherigen Besitzer heraus. „Zum besseren Mafioso werden“ weiterlesen

Mehrere Google-Kalender mit dem iPhone synchronisieren

{EAV_BLOG_VER:9c477f280cf7463b}Ich habe mich seit kurzem von Mozilla Sunbird abgewandt. Ich hatte da eine schöne Lösung in Betrieb, bei der die Kalenderdatei auf verschiedenen Rechnern via Dropbox synchronisiert wurde. Damit habe ich aufgehört, weil Apple iCal das Öffnen der Datei mit verschiedenen nichtssagenden Fehlermeldungen verweigert hat und dieser Fehler nicht zu beseitigen war.
Ich habe mich nun bezüglich Terminplanung ganz in die Hände der Grossen Datenkrake begeben (*seufz*). Es funktioniert aber aber halt einfach schampar praktisch, da man den Kalender automatisch auf allen Geräten hat und auch mit Anwendungen wie Outlook (*schudder*) abonnieren kann.
Ein kleines Problem hatte ich damit dann doch. „Mehrere Google-Kalender mit dem iPhone synchronisieren“ weiterlesen

Noch mehr Aha-Erlebnisse

Nachdem ich für meinen angeblichen Uralt-Tipp «Ein iPhone-Aha-Erlebnis» (vom 28. April) von einigen Lesern dieses Blogs Häme geerntet habe, hier einige neue Tipps. Und da ist garantiert einer dabei, den auch die Besserwisser noch nicht kannten!

Andere Top-Level-Domain anhängen
In Safari gibt es beim Einfügen einer Tastatur bekanntlich eine Taste «.com» mit der man mit einem Tapper .com. Viele hätte da gern eine andere Top-Level-Domain, zum Beispiel .ch oder .de. Dazu einfach die .com-Taste antippen, halten und aus dem Auswahlmenü die gewünschte Domainendung auswählen.
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Und ja: Ich erkläre mich solidarisch mit unseren österreichischen Freunden, die es empörend, menschenverachtend und skandalös finden, dass .at in dieser Auswahl nicht angeboten wird. Steve wird, falls er jemals in Österreich auftauchen sollte, mit Kaiserschmarrn beworfen! „Noch mehr Aha-Erlebnisse“ weiterlesen

Kleiner Zeitspartipp fürs iPhone

Die meisten Anwender von Mac OS X sind irgendwann mal in der Systemsteuerung den Systemeinstellungen über die Möglichkeit gestolpert, eigene Tastaturkürzel zu vergeben. Sie steckt unter Tastatur in der Rubrik Tastaturkurzbefehle. Unter Kurzbefehle für Programme kann man eigene Kürzel erfassen.
Eine praktische Anwendung für einen eigenen Keyboard-Shortcut bietet sich in iTunes beim iPhone-Abgleich. „Kleiner Zeitspartipp fürs iPhone“ weiterlesen

Apropos Lokalisierbarkeit

Das iPhone speichert die Position. Ich verstehe, dass das aus technischer Sicht sinnvoll sein kann. Ich fände es gut, wenn die Daten verschlüsselt gespeichert würden und klar geregelt wäre, wozu sie genutzt werden und wozu nicht.

Aber diskutieren wir doch an dieser Stelle über etwas anderes: Nämlich über den Umstand, dass man bei stationären Computern schon lange sagen kann, wo der User steckt.
Ein Beispiel: Ich sitze gerade bei mir zu Hause, wobei jeder die genaue Adresse im öffentlichen Telefonbuch nachschlagen kann. Ich rufe die Website ip2location.com auf und erhalte folgende Auskunft:
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Ein iPhone-Aha-Erlebnis

Natürlich bin ich der letzte, der’s gemerkt hat. Naja, vielleicht auch nur der zweitletzte, und damit der letzte nicht länger in Unwissenheit leben muss, sei mein jüngstes iPhone-Aha-Erlebnis hier erzählt. Wenn man bei geöffneter Rechner-App das iPhone querlegt, erscheint statt der bekannten, einfachen Ansicht ein wissenschaftlicher Rechner:
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Wahnsinn, diese Technik heute!

Flottes Kontakte-Karussell

Oder: Wie das Adressbuch wolkig wird. Mit dem Adressbuch ist es so eine Sache. Man hat im Büro einen Computer, auf dem man vorwiegend mit Thunderbird arbeitet. Es gibt zu Hause den Mac, der mit dem iPhone synchronisiert wird. Dann existiert da auch noch diese Windows-Kiste, auf der aus unerfindlichen Gründen Windows Live Mail läuft. Überall gibt es Adressbücher, die sich in unterschiedlichen Stadien des Veraltens befinden. Da drängt sich die Frage auf: Wie bringt man also eine gemeinsame Adressbasis hin?
Indem man einige Puzzleteile zusammenbaut.

1. Sync des Adressbuchs von Mac OS X
Das erste Puzzleteil ist eine Funktion im Adressbuch von Mac OS X, die Apple vor kurzem still und leise eingebaut hat: Nämlich die Möglichkeit, das Adressbuch mit Diensten (MobileMe, Yahoo und Google Contacts) zu synchronisieren:
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