Gegen zu wenig Wechselwäsche

Acht App-Tipps für Ferienreisen: Google Trips, Kayak, Pack Point, Wolfram Sun Exposure, Around Me, Trip Advisor, Rebtel und Lonely Planet.

… und andere Reisepannen wie Sonnenbrand, verpasstes Checkin am Flughafen und fehlerhafte Lokalwahl vor Ort. Denn was gibt es schlimmeres, als das Menu touristico herunterwürgen zu müssen? Im Patentrezepte-Video vom letzten Sonntag gibt es acht hübsche App-Tipps:


Jede Reise beginnt mit der richtigen App.

Mein Highlight ist – und ja, ich muss mich wieder einmal lobend über Google äussern – die Trips-App (Android, iPhone und iPad). Die App importiert aus den Mail-Betätigungen den Reiseplan: Reservierungen für Hotel, Flug und Mietauto werden automatisch importiert und so aufbereitet, dass man es eigentlich schaffen müsste, rechtzeitig am Flughafen zu sein.

Hübsch auch die Möglichkeit, Tagesausflüge zu planen: Man pickt sich aus der Liste der Sehenswürdigkeiten die Dinge heraus, die man gerne ansehen würde und verbindet sie dann auf der Karte zu einer Tour, die man während eines ganzen oder halben Tages problemlos absolvieren kann.

So kleinkariert Checklisten auch sind – sie verhindern, das Dinge vergessen gehen

Auch Pack Point (Android und iPhone/iPad) entspricht durchaus einem persönlichen Bedürfnis: Ich mache gerne Checklisten, weil ich ansonsten dazu neige, wichtige Gegenstände zu vergessen. Die App hier schlägt einem je nach Destination und geplanten Aktivitäten ganz viele Dinge vor, die man mit sich führen sollte.

Und von Wolfram Alpha – sowieso eine grosse Empfehlung – kommt die App Wolfram Sun Exposure (iPhone, 1 Franken). Sie sagt einem, wie lange man höchstens an der Sonne liegen sollte, bevor es rot statt braun wird.

Am preiswertesten nach Hause telefonieren

Da ich das Video zu Hause produziert habe, konnte ich leider Rebtel nicht ausprobieren (iPhone/Android). Die App verspricht günstige Ferngespräche: «Rebtel erkennt den besten Verbindungstyp, der dir zur Verfügung steht, und stellt die Verbindung entweder über eine lokale Festnetzleitung, eine mobile Datenleitung oder über WLAN her.» Klingt zumindest ausprobierungswürdig.

Google hat schon dümmere Apps gemacht…

Und ja, als Reminiszenz an den klassischen Reiseführer in Buchform hätte ich eigentlich auch die Lonely Planet-App empfehlen müssen, die es fürs iPhone und für Android gibt…

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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