Die schlaue Titelleiste von OS X

Eine der kleinen Funktionen von OS X, die ich mir für Windows wünsche, seit sie mit Mountain Lion Einzug gehalten hat, ist die intelligente Titelleiste. Am oberen Rand der Programm- bzw. Dokumentfenster erscheint der Name der geöffneten Datei.

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Kein Reinfall: Dateioperationen direkt aus dem Anwendungsprogramm.

Aber nicht nur das: Klickt man auf den nach unten zeigenden Winkel, erscheint ein Menü mit einem Eingabefeld für den Namen, den Tags und dem Speicherungsort. Das heisst: Man kann die Datei umbenennen, mit Schlagwörtern versehen, in einen anderen Ordner der Festplatte verschieben und schützen. Das heisst: Man muss für banale Dateiverwaltungsaufgaben mit der gerade in Verwendung befindlichen Datei nicht den Finder bemühen (und dort erst einmal zum richtigen Ordner navigieren), sondern kann das gleich an Ort und Stelle erledigen.

Simpel, effektiv und Microsoft zur Nachahmung empfohlen.

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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