Die App-Highlights aus der Android-Welt

Zehn Apps von 2015, die Android strahlen lassen: Threema, Here Maps, Yahoo Aviate Launcher, VLC, ES File Explorer, AppBlock, Cloud Cal, Hooks, Tasker und Share The Meal.


10 Android-Apps, die uns 2015 begeisterten.

Im zweiten Teil meines App-Jahresrückblicks widme ich mich vornehmlich Apps aus der Android-Welt, die 2015 die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Das heisst aber natürlich nicht, dass die meisten Apps nicht auch für iOS erhältlich wären.
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Pfui PUA!

Mutmasslich unerwünschte Programme (Englisch PUA für Potentially Unwanted Application) lassen sich auch mit Windows Defender erkennen und beseitigen.

In Microsofts «Threat Research & Response Blog» ist neulich der Beitrag Shields up on potentially unwanted applications in your enterprise erschienen.

Zwar ein Fehlalarm – aber trotzdem ein Zeichen dafür, dass die «potenziell unerwünschten Anwendungen» jetzt erkannt werden.

Er zeigt auf, wie man das in Windows 8 und 10 integrierte Antivirenprogramm dazu bringt, nicht nur Schadensprogramme zu erkennen, sondern seine Abwehr auch auf die PUA auszuweiten.

PUA steht für eine Potentially Unwanted Application, also ein Programm, das man wahrscheinlich nicht auf seiner Festplatte haben möchte. Das «possibliy» deutet an, dass es durchaus Gründe geben kann, Programme aus dieser Kategorie einzusetzen – aber dass diese Gründe nur für Anwender mit speziellen Absichten zutreffen dürften: also Nerds, Hacker, Computerwissenschaftler und -journalisten und ähnliche Spezies. Sophos zählt zu der Kategorie der PUA die Adware, Dialer, unschädliche Spyware, Werkzeuge zur PC-Fernsteuerung und Hacking-Tools.
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Der Tee für zugige Berghütten

Der Winterbrise-Tee macht keine übertriebenen Heilsversprechen, aber seinem Namen Ehre: In der Teetasse wärmt er nicht nur die Hände, sondern gibt auch einen hervorragenden Zweittee fürs Frühstück ab.

Über die Unsitte, Tee mit mystisch, esoterisch oder übersinnlich angehauchten Namen auszustatten, habe ich mich ja auch schon ausgelassen. Zu dieser Marotte neigt auch das Unternehmen Narimpex, das auf seiner Website nichts weiter über sich preisgibt, als dass es sich um einen Familienbetrieb handelt.

Alpenfeuer und Alpenglanz

Da gibt es den «traumhaften Kräuterabend», das «Alpenfeuer» und den «Alpenglanz», sowie den «taufrischen Kräutermorgen». Was vergleichsweise harmlos ist. Der Spiegel hat im Beitrag Schwer geteebeutelt einige Müsterchen auf Lager:

Ein Beutelchen wie ein Berg…

Als ich neulich bei Freunden auf dem Sofa Platz genommen hatte, bot man mir Tee an. «Wir haben ‹Mutquelle›, ‹Lebensfreude› und ‹Fühl Dich stark›», sagte die Gastgeberin.

Worauf sich der Autor, Tom König, verzweifelt fragt:
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Drogenrausch, Freibier, Piraterie

Die Ausbeute meiner Arbeit der letzten Wochen: Tolle Entwicklungseinstellungen für Photoshop und interessante Einsichten zur Piraterie. Plus ein Fundstück aus dem Netz, wonach der Zufall ziemlich unwahrscheinlich ist…

Sieht so die Welt aus, wenn man die eine oder andere Pille konsumiert hat? Eine Frage, die in diesem Blogpost nicht geklärt wird. (Bild: Sonia Benages von iulia Pironea/Flickr.com, CC BY-ND 2.0)

Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende entgegen: Beim Publisher ist die letzte Ausgabe von 2015 erschienen, zu der ich folgende Dinge beigesteuert habe:

Gruppen vergrössern und verkleinern, und zwar, ohne dass man die Gruppe auflösen und neu bilden müsste. Und falls dieser Satz in eurem Kopf keinen Sinn ergeben sollte, sei darauf hingewiesen, dass es um Objektgruppen in der Layoutsoftware InDesign geht. „Drogenrausch, Freibier, Piraterie“ weiterlesen

Mit diesem Trick hier spare ich tagtäglich Zeit

Das ist einer meiner ultimativen Effizienz-Tipps: Wie man mit dem Textersetzungsprogramm PhraseExpress per Zwischenablage eingefügte Textelemente von störenden Formatierungen befreit.

Das Kopieren und Einfügen ist eine der grossartigsten Errungenschaften des digitalen Zeitalters: Eine zivilisatorische Errungenschaft, die dem Umstand Rechnung trägt, dass wir in einer Remix-Kultur leben, auf den Schultern von Riesen stehen, und dass wir im kreativen Prozess nie bei Null anfangen, sondern auf Bestehendem aufbauen. Auch wenn die Urheberrechts-Trolle, die Rechteinhaber-Mafia und die Content-Industrie-Anwälte das nicht wahrhaben wollen: Es ist nichts Verwerfliches, sich Inspiration zu holen. Und tagtäglich bereits existente Informationen als Keimzeillen Keimzellen (oder Keimzeilen) in unsere Dokument einzufügen.

… wo wir sie dann so verändert, dass etwas Eigenständiges daraus wird. Aber das versteht¹ sich ja von selbst².

Remixen gehört zur Kultur! (Bild: wetribe/Flickr.com, CC BY 2.0)

Kopieren/Einfügen hilft mir, Namen richtig zu schreiben und Tippfehler zu minimieren – was mir in diesem Blog, wie aufmerksame Leser wissen, mehr schlecht als recht gelingt. Aber ohne Kopieren/Einfügen wäre es noch viel schlimmer.

Was soll dieser Formatierungssalat?

Die zivilisatorische Errungenschaft des Kopierens und Einfügens wird nun durch eine technische Widrigkeit ganz gewaltig geschmälert. „Mit diesem Trick hier spare ich tagtäglich Zeit“ weiterlesen

Hintergrundbilder, die nicht ablenken

Auf der Websitte simpledesktops.com finden sich Hinter­grundbilder, die wenig ablenken, trotzdem anspre­chend sind und einen nicht in Verlegen­heit bringen, selbst wenn einmal die Chefin auf den Bild­schirm schaut.

Eine der schwierigsten Entscheidungen, die man als Computeranwender zu fällen hat, ist die zum Desktop-Hintergrundbild. Das wird in schönstem Denglisch auch Wallpaper genannt und ziert den Schreibtischhintergrund beim Windows-PC oder Mac, bzw. den Home- und/oder Lock-Screen des Mobiltelefons. Man hat zwei grundsätzliche Wahlmöglichkeiten, die sich ähnlich fundamental unterscheiden wie die rote und die blaue Pille bei Matrix.

Das Hirschgeweih für den Desktop. («Dark Deer» von Zack Posthumus)

Die blaue Pille besteht darin, sich aus dem Fundus zu bedienen, der vom Betriebssystemhersteller bereitgestellt wurde. Wenn man sich für die rote Pille entscheidet, nimmt man die Aufgabe auf sich, seine digitalen Gerätschaften ernsthaft personalisieren zu wollen.

Für Hintergrundbilder gelten strenge Kriterien

Das heisst: Man macht sich auf die Suche nach dem passenden Bild, das nun eine Reihe von Kriterien erfüllen muss:
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Dem Smartphone die Flötentöne beibringen

Fehlerbehebung fürs iPhone, iPad und Android-Geräte: Die Massnahmen, mit denen man einfachere Probleme in den Griff bekommt – sowie die groben Geschütze bei hartnäckigen Abstürzen und Fehlverhalten.


Schnelle Smartphone-Wiederbelebung.

Dass Smartphones sich gelegentlich unbotmässig verhalten, soll vorkommen. Im Video werden fünf Massnahmen vorgestellt, mit denen sich das Gerät wieder auf den Pfad der Tugend zurückführen lassen müsste. Die Tipps sind wie üblich sortiert nach Grad der Schwere des Problems: Am Anfang gibt es die harmlosen App- und Systemprobleme, die sich leicht beseitigen lassen. „Dem Smartphone die Flötentöne beibringen“ weiterlesen

Da ist was los in Norwegen!

«Trollhunter» ist einer der würdigsten Vertreter in der Kategorie der «besten schlechten Filme auf Netflix» – mit gewissen Anleihen an «Blair Witch Project».

Ich nehme es vorweg: An «Lesbian Vampire Killers» (siehe Der beste schlechte Film auf Netflix) kommt Trollhunter (Amazon) nicht heran: Es werden schliesslich auch nur Trolle und keine lesbischen Vampire gejagt. Und eben: Trolle sind keine lesbischen Vampire, das schleckt nicht mal eine Zombie-Geiss weg.

Definitiv kein Bär! (Aber definitiv eine schön cheesy Animation.)

Aber da nicht jeder B-Movie ein leuchtendes Vorbild seines Genres sein kann und dieser Film seine Momente hat, sei er hier dennoch wärmstens empfohlen. „Da ist was los in Norwegen!“ weiterlesen

Ein Spiel für die mit dem virtuellen grünen Daumen

Nennt mich einen Emo, aber das Spiel «Prune» nimmt mich über Gebühr mit: Es geht darum, Bäume wachsen zu lassen, und wenn man scheitert, lastet ein verdorrtes Gerippe auf der Gärtnerseele.

«Prune» (4 Franken im Apple App Store und 3,99 bei Google Play) ist ein Spiel, das mich emotional über Gebühr beansprucht – aber ich habe es schliesslich auch an meine Frau delegiert, unseren Olivenbaum zurückzuschneiden, weil ich selbst ausserstande bin, Hand – und die Baumschere – an übermütige Triebe zu legen. Jawoll, nennt mich einen Emo!

In der Welt von schwarzen und roten Planeten…

Es geht bei dem Spiel genau darum: Bäume so zu schneiden, dass sie optimal gedeihen, genügend Sonne abbekommen und sich um Hindernisse herumranken. In den stark stilisierten Landschaften gibt es Hindernisse: Starke Winde, Planeten, Felsen und Hügelzüge, die das Licht abschirmen. „Ein Spiel für die mit dem virtuellen grünen Daumen“ weiterlesen