Ach, die Adobe-Apps!

Eine Anleitung, wie man Flash und den Adobe Reader die Sperenzchen austreibt!

Passend zu Haloween habe ich ein Thema ob, das die Nackenhaare des Kummerbox-Betreuers (also meine) immer wieder zu Berg stehen lässt. Das sind die vielen Anfragen zu Adobe-Programmen. Und zwar zu denen, die die Leute meist gar nicht freiwillig benutzen.

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Hier werden Flash und PDF verbrochen – der Adobe-Hauptsitz in San José, CA. (Bemerkenswert ist übrigens, dass es Adobe nicht geschafft hat, in diesem offiziellen Pressebild den Sensorschmutz wegzustempeln…)

Das sind, natürlich, der Adobe Reader und der Flash-Player. Um die kommt man oft nicht herum, weil das zum Adobe Reader gehörende PDF-Format ein Standard für digitale Faksimiles darstellt und Flash trotz seinen Mängeln im Internet sehr oft anzutreffen ist. So beisst man in den sauren Apfel, obwohl die Programme häufig nicht mit dem Browser harmonieren, sonstige Fehlverhalten zeigen, ständig nach Updates verlangen und auch ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Damit sich der Ärger in Grenzen hält – sowohl für den Kummerbox-Betreuer als auch für die Benutzer der Programme – hier eine ausführliche Anleitung zur Fehlerbehebung in Flash und PDF. „Ach, die Adobe-Apps!“ weiterlesen

Süssstoff vom Foltermeister

Die Mächtigen dieser Erde – sie füttern uns mit süssem Gift. Stevia, Maissirup und Aspartam. Diese scheinbar so vorteilhaften Zuckeralternativen verführen die Menschheit, sich dick und rund zu fressen. Und sie machen uns krank. Einer der Drahtzieher hinter dieser Konspiration ist George W. Bushs ehemaliger Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Für die notorischen Verschwörungstheoretiker ist klar: Wer in Abu Ghuraib und Guantánamo die Leute foltern lässt, der nimmt auch keine Rücksicht auf die eigene Bevölkerung…
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Optische Spielerei mit Hypnosepotenzial

Eine lustige kleine Grafik-Web-App habe ich neulich unter vectorboom.com entdeckt. Das Script zeichnet ein Pixelbild (JPG, PNG oder GIF) mit einem Linienraster nach. In Photoshop kann man ähnliche Effekte mit etwas Aufwand auch nachbauen. Aber mit dem Spiral Raster Script geht es ganz einfach. Nebst der runden gibt es auch die rechteckige Spirale und Geraden zur Wahl.

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Das Spiralselfie1.
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Das lebende Instagram-Mosaik

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Ein Anachronismus par excellence: Eine Ladung Instagram-Bilder – ausbelichtet auf Papier.

In unserer neuen Wohnung gibt es einen grossen Metallschrank, der als Raumteiler freisteht. Die Schrankwände sind magnetisch und eignen sich daher bestens, um Einkaufszettel angeheftet zu bekommen. Für die breite Rückseite sind ein Einkaufszettel und eine Abhohleinladung der Post jedoch kein abendfüllendes Programm. „Das lebende Instagram-Mosaik“ weiterlesen

Ein F-you den Telefonspammern!

Achtung: Der nachfolgende Beitrag könnte Gossensprache enthalten und ist daher für Kinder unter 1½ Jahren nicht geeignet!

Wenn ich tagsüber zu Hause bin und das Telefon klingelt, gehe ich erst gar nicht mehr ran. Es ist garantiert irgend ein Callcenter dran. Gewinnspiele, dubiose Telekom-Klitschen, Krankenkassen-Vergleichsdienste, Umfragen: Die Liste der Themen, mit denen man unbescholtenen Teilnehmern auf den Wecker gehen kann, ist endlos, und sie reicht bis hin zu den betrügerischen Maschen wie den Lockanrufen, die dazu führen, dass man jedem nur raten kann, bei unbekannten Nummern auf Rückrufe zu verzichten.

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Adäquate Ankündigung, dank passendem Telefonbucheintrag.

Der Gipfel der Frechheit war das Link-Institut aus Luzern, das mich mehrfach aufs Handy angerufen hat. „Ein F-you den Telefonspammern!“ weiterlesen

Neues Leben fürs Macbook Pro

Mein Macbook Pro von Anfang 2011 hatte in letzter Zeit ziemlich geschwächelt. Nach dem Update auf Mavericks musste ich diverse dreckige Tricks anwenden, um nur ansatzweise vernünftig damit arbeiten zu können – und der Gefahr vorzubeugen, dass einer von uns beiden vorzeitig dahinscheidet. (Das Macbook, weil es in einem Anfall von Jähzorn an die Wand geschmissen wird. Oder ich, weil ich nach einem Anfall von Jähzorn auch noch einen Herzinfarkt kriege.)

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Vor Ankunft von Yosemite verstorben: Die alte, drehende Platte.

Ich hatte mich also schon halb damit abgefunden, dass das Macbook neu würde aufgesetzt werden müssen. Das war die einzige meiner guten Empfehlungen im Beitrag Mac-Malheurs ausbügeln, die ich selbst noch nicht angewendet hatte – und die ich aus Unlust herauszögerte.
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Zwei schlechte und eine gute Alternative zu Threes!

Threes! (Android, iPhone/iPad) ist ein kleveres kleines Logikspiel, bei dem Zahlentäfelchen kombiniert und zu immer höheren Werten aufaddiert. Aus einem Einer und einem Zweier ergibt sich ein Dreier. Zwei Dreier ergeben einen Sechser, zwei Secher einen Zwölfer, und so weiter. Da sich alles in einem Feld von vier auf vier Feldern abspielt, muss man die Täfelchen geschickt organisieren – denn bei jedem Zug werden neue Täfelchen ins Feld geschoben. Wenn man sie nicht schnell genug zu höheren Werten kombiniert und so freien Platz schafft, dann füllt sich das Spielfeld komplett und man hat keine Bewegungsoptionen mehr.

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Links: Das Original. Rechts: Der uninspirierte Rip-off.

Seit ich Threes! im Februar für den Tagi vorgestellt habe (Eine Mischung aus «Tetris» und Sudoku), ist es mir noch nicht verleidet. Im Gegenteil: Ich spiele es noch sehr gern ab und zu, auch wenn ich nicht über die 768 bzw. 23’283 Punkte hinausgekommen bin. Nicht nur die Punkte nehmen exponentiell zu. „Zwei schlechte und eine gute Alternative zu Threes!“ weiterlesen

Als Siemens den Handymarkt erobern wollte

Die meisten Fotos aus meinem Archiv sind durchaus dazu angetan, uns alle das Gruseln zu lehren. Aber dem Foto, das hier aus den Untiefen meines Archivs aufsteigt, würde man Unrecht tun, wenn man sich bloss gruseln würde. Hier ist blankes Entsetzen angebracht. Bitte stimmt jetzt alle ein in den gellenden Schrei: «OMG! So schlimm war das damals?!»

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Mobiles Internet… oder was wir vor zehn Jahren darunter verstanden.

Ja, liebe Kinders, so schlimm war das damals. Siemens hat tatsächlich mal Handys gemacht. Und so haben die ausgesehen! Und ja: Sie hatten solche winzigen Bildschirmchen, über die man mit sterbenslangsamen Verbindungen etwas tun konnte, was eine entfernte Ähnlichkeit mit «Surfen im Internet» hatte. „Als Siemens den Handymarkt erobern wollte“ weiterlesen

Apple-Bashing, Schadsoftware-Querelen, digitale Drogen

Wie bringt man die Sonne zum Strahlen, wenn sie das nicht von alleine tut? Natürlich mit Photoshop! Der Trick dazu steht in der aktuellen Ausgabe der Tipps und Tricks im Publisher. Erklärt wird auch, wie man mehrere Bilder als Ebenen in eine PSD-Datei lädt und wie man in InDesign Texte in der richtigen Zeilenlänge bestellt.

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Keine Angst vor radikalen Bildentwicklungen hier mit der Aktion 024 in Photoshop. (Originalbild: Dr. Wendy Longo/Flickr.com)

Die Tricks im Web stellen Lightroom Mobile fürs iPad ausführlich vor, erwähnen das Projekt der Journalistin Esther Honig, die dem globalen Schönheitsideal auf der Spur ist und gibt einige Typo-Tipps rund um die Arial. Apropos: Zu diesem Thema passt sehr gut mein Interview mit Ralf Turtschi. „Apple-Bashing, Schadsoftware-Querelen, digitale Drogen“ weiterlesen

Papierdigitalisierung einfach gemacht

Fürs papierlose Büro nutze ich seit längerer Zeit DocScanner (vorgestellt im Beitrag Für James Bond und das digitale Büro). Sie ist dazu da, Dokumente in Papierform, beispielsweise Briefe, Verträge, Quittungen, Belege, etc. in die digitale Form zu überführen und als PDF zu speichern. Hundertprozentig zufrieden bin ich mit dieser App aber nicht mehr. Sie hat durch die letzten Updates verloren, was Zuverlässigkeit und Usability angeht.

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Links: Beim Scannen direkt aus der App zeigt der Begrenzungsrahmen, ob das Dokument richtig erfasst wird.
Rechts: Die gescannten Dokumente, mit der Möglichkeit, weitere hinzuzufügen.

Darum habe ich mir die App Scanner Pro besorgt (2 Franken von Readdle). Von diesem Hersteller ist mir vor Kurzem die Dateiverwaltungs-App Documents 5 positiv aufgefallen, weswegen ich ihr eine Chance geben wollte.
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