Couch-Potatoing in Vollendung

Fortschritt durch Technik, daran glaube ich, als ob wir noch in den 1950ern leben würden. Stellt sich die Frage, wohin der Fortschritt eigentlich führen sollte. Meiner festen Überzeugung nach sollte er in letzter Konsequenz jede körperliche Bewegung überflüssig machen. Die Frage, warum man vom Sofa aufstehen sollte, darf sich irgendwann überhaupt nicht mehr stellen.
Mit der Teamviewer-iPhone-App sind wir diesem Ziel ohne Zweifel ein grosses Stück näher gekommen.
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iPhone und Co., so vielseitig wie sie auch sind, ersetzen nicht immer den grossen Computer. Und das Laptop auf dem Bauch ist auch nicht immer praktisch. Doch mit der Teamviewer-App gerät der Desktop-Rechner in Reichweite des couch-potatoenden Individuums. (Und ich finde wirklich, dass es «couch-potatoing» als deutsches Verb geben sollte.) Es braucht natürlich auch die Desktop-Version des Teamviewers, die als Server dient und den Bildschirminhalt ans iPhone schickt – respektive einen kleinen Teil davon, da die ganze Auflösung von 1680×1050 leider nicht aufs iPhone passt. Mit dem Finger kann man den am iPhone-Display sichtbaren Ausschnitt verschieben und per Multitouch auch die Anwendungen steuern. Funktioniert so ordentlich und bietet sich auch fürs iPad an.
Fazit: Eine wichtige Etappe auf dem Weg zum grossen Ziel ist geschafft!
Ein PS für die Leute, die ohne Detektionsorgan für unernste Rede geboren wurden: In diesem Text ist so genannte «Ironie» vorhanden.

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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