Der coole, dreckige Trick

Mit einem per Internet geschalteten Stromadapter lässt sich der Computer per Ferne einschalten. Auf diese Weise hat man per Remote-Zugang alle seine Daten zur Verfügung – auch diejenigen, die nicht in der Cloud gespeichert sind.


Den eigenen PC und alle Daten immer in Reichweite.

Mit dem Patentrezept-Video vom letzten Sonntag habe ich mich etwas schwergetan. Einerseits ist es eine echt nützliche Sache: Seit ich das Verfahren für mich entdeckt habe, nutze ich es regelmässig und mit wirklichem Gewinn. Andererseits hat es gewisse Anzeichen eines «Hacks», und man muss die Leute dazu bringen, am Bios ihres Computers herumzufummeln. Doch IMHO sollte man die Leute nicht unterschätzen – sondern ihnen die Wahl lassen. Gezwungen, es mir gleichzutun, wird keiner.

Es geht um die Möglichkeit, den Computer von fern einzuschalten und dann via Teamviewer zu nutzen. Auf die Idee bin ich gekommen, weil Teamviewer für mich seit einiger Zeit sehr an Nützlichkeit gewonnen hat. „Der coole, dreckige Trick“ weiterlesen

Digitale Dekadenz?

Teamviewer ist eine praktische Software. Sogar, wenn man das Remote-Access-Programm dazu braucht, vom Sofa aus auf den Bürocomputer zuzugreifen.

Ich wohne nicht in einem Schloss. Und besitze weder eine berufliche Zweigniederlassung noch ein Ferienhäuschen am Meer. Darum könnte die heute bebloggte Angelegenheit leicht als Anzeichen digitaler Dekadenz verstanden wissen: Da meint einer, mehrere Computer verwenden zu müssen. Obwohl er zu faul ist, die paar Schritte von Computer A zu Computer B zu gehen.

Dank Retina-Display am Mac kann man auch bei verkleinertem Bildschirm des Remote-Computers noch sehr gut arbeiten.

Ja, es ist tatsächlich so: Ich nutze neuerdings meinen Windows-Computer recht häufig von meinem Macbook aus. Und das, obwohl die räumliche Distanz zwischen beiden nicht mehr als knapp zwei Dutzend Schritte beträgt. Das Macbook wird häufig am Küchentisch verwendet. Der Windows-PC (ein Tower) ist im Büro installiert. Und zum Zugriff verwende ich die wunderbare Teamviewer-Software, die für derlei Unfug kostenlos verwendet werden darf.

Fernzugriff und Fernwartung – und weitere Möglichkeiten

Teamviewer ist bei mir schon seit Jahren in Betrieb. „Digitale Dekadenz?“ weiterlesen

Couch-Potatoing in Vollendung

Warum sollte man das tun – auf dem Sofa liegen und per Teamviewer am iPhone mit dem Windows-PC im Büro arbeiten? Antwort: Nicht, weil es besonders produktiv wäre. Sondern, weil es geht.

Fortschritt durch Technik, daran glaube ich, als ob wir noch in den 1950ern leben würden. Stellt sich die Frage, wohin der Fortschritt eigentlich führen sollte. Meiner festen Überzeugung nach sollte er in letzter Konsequenz jede körperliche Bewegung überflüssig machen. Die Frage, warum man vom Sofa aufstehen sollte, darf sich irgendwann überhaupt nicht mehr stellen.

Mit der Teamviewer-iPhone-App sind wir diesem Ziel ohne Zweifel ein grosses Stück näher gekommen.

Wie man sieht, sieht man am iPhone nur einen kleinen Ausschnitt des PC-Desktops.

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