Kummerbox live!

Heute zum ersten Mal auf Radio Stadtfilter: Unsere Call-In-Sendung, in der wir live Hörerinnenfragen zu Anliegen aus der digitalen Welt behandeln.

Wir sprechen live on air mit euch über Computerprobleme und suchen Lösungen für Probleme mit dem Mail, Office oder dem Browser, beantworten Fragen zur Sicherheit, verraten Tipps und Tricks zum Mac oder zur Digitalfotografie, zu Multimedia und MP3.

Die folgende Nummer ist der direkte Draht ins Studio: 052 203 31 00

Die Sendung wird am Dienstag, 31. März 09 zwischen 19:30 und 20:00 Uhr auf Radio Stadtfilter ausgestrahlt. Zu hören in und um Winterthur auf 96,3 (107,35 im Kabelnetz) oder aber überall via Webradio auf stadtfilter.ch.

Wir sind gespannt auf die Fragen, die euch unter den Nägeln brennen. Wir hören uns!

Milch enthält Milch

Ein Fund­stück, dass zeigt, dass die stoische Befol­gung von eigent­lich sinn­vollen Regeln ab­sur­de Folgen haben kann.

Man kann es mit den Kunden­informationen auch übertreiben. Coop etwa: «Enthält Milch. / Contient du lait. / Contiene latte.», schreiben die auf eine Milchpackung.

Man kann es mit den Deklarationen auch übertreiben.

Ich wäre überrascht, wenn es nicht so wäre. Und die Allergiker, für die diese Angabe bestimmt ist, wohl auch.

Simulcrum und Scimitar

Auf guidebookgallery.org finden sich Bild­schirm­fotos zu allen möglichen und unmög­lichen Be­triebs­syste­men, Programmen und grafi­schen Be­nutzer­ober­flä­chen.

Für manche eine der überflüssigsten Webseiten der Welt, für Leute wie mich eine wahre Fundgrube: www.guidebookgallery.org.

Hier viele Screenshots von GUIs zu sehen, also vom «Graphical User Interface». Einfach könnte man auch sagen: Man sieht Bildschirmfotos von Betriebssystemen. Und zwar von aktuellen und verblichenen, von wohlbekannten und exotischen, von Mauerblümchen und den Top-Shots unter den Systemsoftwaren. Also wenn man mal sehen möchte, wie denn das ArthurOS oder das Lisa-Betriebssystem, Amiga, Apollo oder BeOS, „Simulcrum und Scimitar“ weiterlesen

Blasphemie in rosa

Auch wenn ich Steve Martin mag, ist «Pink Panther 2» trotz­dem ein miss­ra­tener Film, in dem nichts vom Charme von Peter Sellers erhal­ten ge­blie­ben ist.

Wenn ich Filmzensor wäre, dann würde ich «Pink Panther 2» mit Steve Martin verbieten. Und zwar ohne zu zögern. Denn zwar ist niemand unersetzlich, aber was Peter Sellers und Blake Edwards angeht, sind das die beiden Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Mit dem Tod von Peter Sellers hätte diese Reihe enden sollen. Seine Interpretation des trotteligen Inspector Jacques Clouseau ist so heilig wie der Papst in Rom, und was Steve Martin abliefert, reine Blasphemie. „Blasphemie in rosa“ weiterlesen

340 Schweizer Senioren auf Facebook

Selbst wenn man nicht die Absicht hat, auf Mark Zucker­bergs Platt­form Werbung zu schalten, ist Manager für die Anzeige span­nend: Er verrät eine Menge über die Nutzer­schaft des sozialen Netz­werks.

Wenn man auf Facebook eine Fan-Seite betreibt, findet sich im Administrationsmenü der unscheinbare Eintrag «Werbeanzeige für Seite schalten». Diesen anzuklicken, lohnt sich, selbst wenn man keine Werbeanzeige schalten will.

Man erhält so nämlich interessante Einblicke zu den Nutzerzahlen der Plattform. Bei «Gestalte deine Werbeanzeige» gibt man einfach mal in jedes Feld «Test» ein und klickt auf «Weiter».

Unter «Zielgruppe» kann man dann die Herkunft auswählen, also beispielsweise die Schweiz, und dann darunter weitere Parameter setzen: Alter, Geschlecht, Ausbildung, Beziehungsstatus, etc. Der eigentliche Clou ist die Angabe darunter. „340 Schweizer Senioren auf Facebook“ weiterlesen

Navigation per Ohrenwackeln

Beim neuen iPod Shuffle wird man akustisch – aber nicht per Sprach­befehl – navi­gieren können. Das kann nicht das Ende der Fahnen­stange in Sachen Geräte­steue­rung sein.

Der neue iPod Shuffle, so kann man in einer frischen Pressemeldung lesen, wird sprechen können. Er sagt Songtitel, Künstler oder Wiedergabelisten an, wodurch man «akustisch navigieren» kann.

Glaubt man mir, wenn ich behaupte, ich hätte neulich die gleiche Idee gehabt, als mir ein iPod Shuffle in die Finger geriet, oder würde man mich Wichtigtuer nennen? Wohl letzteres… aber richtig toll wäre, wenn der Shuffle auf gesprochene Befehle reagieren würde. Eine Steuerung, bei der es keine Hände und Finger braucht, wäre eine praktische Sache. „Navigation per Ohrenwackeln“ weiterlesen

Stinken wie ein Klingone

Ist das originell oder ein Zeichen dafür, dass Vermarktung bei «Star Trek» völlig ausser Kontrolle geraten ist? Jedenfalls habe ich mir weder «Tiberius for men» noch «Pon farr» gekauft.

Eben darf ich hocherfreut zur Kenntnis nehmen, dass meine Gebete erhört wurden und es nun endlich, endlich, endlich ein Parfüm für mich gibt. Jawoll, endlich gibt es den Star-Trek-Duft.

Wobei, wenn ich mir die Sache näher ansehe, dann kehrt sich meine Begeisterung ins Gegenteil. Die Duftnoten «Tiberius for Men» (frische, sinnliche Note) und «Red Shirt for Men» (Kopfnote von grüner Mandarine (?), Bergamotte und Lavendel) lassen einen riechen wie Captain Kirk oder einen Sternenflottenoffizier, der zu den Technikern oder zur Sicherheitsmannschaft gehört. Letztere tragen die rote Hemden.

Langweilig! „Stinken wie ein Klingone“ weiterlesen

Radiofeuergetauft

Der Sendestart bei Radio Stadtfilter war kein allzu schlimmes Debakel: Wir haben am «Chaos­wochen­ende» die Antenne ein­ge­weiht und Sen­dungs­macher­Innen vor­ge­stellt.

Zur Akklimatisation lief in der ersten Hälfte des ersten Sendetags vor allem Musik.

Einige Patzer gabs schon, aber wir heute um 12 mit «The Lost Weekend», auch das verrückte Vorstellungswochenende genannt, auf Sendung gingen. Mal den falschen Regler gezogen und dann wieder Stadtrock statt Stadttalk gesagt.

Jetzt geht es los – mit Moderationen, Live-Gesprächen und allem, was dazugehört. (Ich bin der rechts.)

Aber ist das nicht unvermeidlich, wenn man ins kalte Wasser springt? Jedenfalls sind ganz ordentlich auf den frischen Radiowellen geschwommen. Ein spannender Auftakt. Mal sehen, nein hören, wie es weitergeht. Winterthurer, Stadtfilter hören!