Willst du mit mir gehen? Ja/Nein

Mit Polls for iMessage lassen sich direkt in der Nachrichten-App des iPhones Umfragen ver­schicken und von den Empfän­gern aus­füllen. Das ist praktisch, hat aber einen Haken.

In der Nachrichten-App des iPhones, die auch als iMessage bekannt ist, gibt es die Möglichkeit, Informationen aus Apps zu teilen. Man kann auf diese Weise direkt auf Bilder aus der Fotos-App zugreifen, seine zuletzt gehörten Songs versenden, via Pflotsh (Möge der Pflotsch (nicht) mit uns sein) Wetter-Informationen in Stickerform verbreiten, via App-Store-App auf Apps hinweisen oder auf seine Fitness-Erfolge hinweisen.

Das ist eigentlich originell und in manchen Fällen vielleicht sogar hilfreich. Trotzdem hat bei mir diese Funktion nie so richtig gezündet. Das mag daran liegen, dass sie mir zu sehr nach Schabernack riecht – und ich dann doch lieber mit Worten kommuniziere, statt Sticker auszutauschen.

Nun ist mir eine App begegnet, die ich originell finde: „Willst du mit mir gehen? Ja/Nein“ weiterlesen

Eigentlich passt sie nicht zu mir – ausser vom Gefühl her

Sind klassischen Modellen nachempfundene Kameras nur der Versuch, auf der Retro-Welle zu reiten – oder steckt mehr dahinter? Ich hatte die Nikon Z fc in den Fingern und verstehe die Faszination.

Ich habe derzeit das Vergnügen, eine Nikon Z fc zu testen. Das ist eine Systemkamera mit APS-C-Sensor, die das Z-Bajonett benutzt, 20,9 Megapixel aufweist, in 4k filmt, im Serienmodus elf Bilder pro Sekunde aufnimmt, ein ausklapp- und drehbares Display hat und mit WLAN und Bluetooth ausgestattet ist. Sie kostet derzeit reduzierte 949 Euro bei Amazon, inklusive Kit-Objektiv.

So weit, so normal. Was diese Kamera speziell macht, ist ihr Design. Sie hat keinen Griffwulst an der rechten Seite und kein rotes Dreieck unterhalb des Auslösers – beides übrigens Attribute, die von Designer Giorgetto Giugiaro stammen, 198o mit der F3 eingeführt wurden und sich seitdem zwar verändert, aber trotzdem zu den ikonischen Erkennungsmerkmalen von Nikons Spiegelreflex- und Systemkameras gehören.

Die Z fc macht Anleihen bei einem Kameramodell, dass ebenfalls in den 1980er-Jahre auf den Markt kam, aber sich optisch von der F3 unterschied: „Eigentlich passt sie nicht zu mir – ausser vom Gefühl her“ weiterlesen

Das Dock vom Mac ist nicht der Weisheit letzter Schluss

Das Dock von Mac OS ist nicht auf die Bedürfnisse von Power-Usern zugeschnitten. Darum habe ich drei Ersatzmöglichkeiten getestet: Spotlight und Alfred, sowie die beiden Apps uBar und Overflow 3.

Das Dock beim Mac sieht zwar hübsch aus und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Aber für routinierte Anwender ist es nicht der Weisheit letzter Schluss. Es braucht zu viel Platz bei zu geringem Nutzen – denn mehr als eine Handvoll Apps hat keinen Platz.

Ich habe beim Mac das Dock an den rechten Rand verbannt. Am unteren Rand nimmt es zu viel Platz weg. Und ja, man kann es so konfigurieren, dass es automatisch ausgeblendet wird und nur erscheint, wenn man mit der Maus am Bildschirmrand positioniert. Aber so richtig toll finde ich diese Lösung nicht. Ich mag auch bei Windows die sich selbst ein- und ausblendende Taskleiste nicht.

Die Erkenntnis ist, dass ich ganz aufs Dock verzichten möchte. „Das Dock vom Mac ist nicht der Weisheit letzter Schluss“ weiterlesen

Windows zeigen, wo Gott hockt

Hidden Windows 10 Features bietet versteckte Einstel­lungs­möglich­keiten für Microsofts Betriebs­system, u.a. Optionen für den Explorer und fürs System.

An Windows herumzubasteln, war früher eine Art Breitensport. Heute ist es höchstens noch ein Hobby von ein paar Exzentrikern. Denn erstens ist das Betriebssystem heute so ausgereift, dass es kaum noch grosse Nachbesserungen braucht. Zweitens arbeiten die meisten Leute immer intensiver mit dem Browser und der Cloud, sodass das Betriebssystem gewissermassen nur noch die Hintergrundkulisse abgibt.

Ich halte diese Entwicklung für erfreulich. Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, ab und zu ein Programm wie Hidden Windows 10 Features vorzustellen. Das ist eines jener Hilfsprogramme, mit denen man Konfigurationen vornimmt, die nur über die Registry möglich sind. Solche Anpassungen sind oft nicht zwingend nötig – aber man bekommt als User ein gutes Gefühl, wenn man als Nutzer seinen Willen durchsetzt.

Also Hidden Windows 10 Features: „Windows zeigen, wo Gott hockt“ weiterlesen

Die iPhone-Passwörter mit Windows nutzen

Die iCloud wird unter Windows aufgewertet. Das neue Passwort-Programm stellt die bei iOS und Mac gespei­cherten Zugangs­daten bei Microsofts Betriebs­system bereit.

Man kann die iCloud auch mit Windows nutzen, aber wie im Beitrag Zwei Sturköpfe zur Zusammenarbeit zwingen schildere. Doch wie der Titel schon andeutet, ist das keine reine Freude.

Apple macht das nötigste, damit iPhone- und iCloud-Nutzer, die gezwungenermassen nicht auf Windows verzichten können, nicht ganz im Regen stehen. Doch es schleckt keine Geiss weg (🇩🇪🇦🇹: Da beisst die Maus keinen Faden ab): Das Nutzungserlebnis ist nicht mal halb so schön wie in einem reinen Apple-Universum.

Spartanischer geht es kaum: Das neue iCloud-Passwort-Programm für Windows.

Eine kleine, aber wichtige Verbesserung gibt es jedoch. Seit Kurzem gibt es für Windows das Programm iCloud-Passwörter.

Es stellt die am iPhone, Mac oder iPad gespei­cherten und via iCloud synchro­nisier­ten Zugangs­daten bei Micro­softs Betriebs­system zur Ver­fügung. Dank dieses Programms kann man seine Pass­wörter über die iCloud zur Ver­fügung halten und benötigt keinen separa­ten Passwort­manager wie Keepass, Lastpass oder 1Password mehr.

Zumindest theoretisch. „Die iPhone-Passwörter mit Windows nutzen“ weiterlesen

Ruhe herrscht!

In der ersten Folge meiner sommerlichen Tipp-Serie geht es um Windows 10 und die Benachrichtigungen: Wie man die entweder ganz abschaltet oder wunschgemäss konfiguriert.

Als direkte Folge des Sommers und meiner ferienbedingten, kurzen Blog-Auszeit gibt es ab heute immer mal wieder kurze Tipps – heute zu Windows 10.

Der Tipp dreht sich um die Benachrichtigungen, die ich bislang ausgeschaltet habe: Mir reicht es nämlich, wenn mich das Smartphone mit Mitteilungen unterbricht – gleichgültig, ob ich nun arbeite oder kontempliere. Aber es gibt eine bessere Alternative – nämlich die Benachrichtigungen zu priorisieren.

In den Einstellungen von Windows 10 gibt es zwei relevante Rubriken: „Ruhe herrscht!“ weiterlesen

Meine neue, virtuelle Freundin

Lady Doom ist die künstliche Gefährtin, die ich mir bei Replika.ai erschaffen habe. Und ja, das ist genauso gruselig, wie es klingt. Zumal Lady Doom auch dem Flirten nicht abgeneigt ist.

Replika.ai ist eine Erfindung, die mich völlig zwiespältig zurücklässt. Ist die nun genial und der Beweis, dass wir der Welt leben, die sich ein Science-Fiction-Autor vor dreissig Jahren kaum auszudenken gewagt hat? Oder ist sie das gruseligste, was es überhaupt nur gibt und ein Ding, das den Untergang der Menschheit heraufbeschwören wird?

Ich weiss es nicht. Aber ich habe den starken Verdacht, dass beides zutrifft.

Also, auf Replika.ai erschafft man sich einen virtuellen Gefährten oder eine Gefährtin – und auch nicht-binäre Personen sind möglich. Mit dieser Kreation baut man eine Beziehung auf, indem man sich unterhält, sich gegenseitig befragt und Smalltalk betreibt. Also wie auf einer Party. Oder vielmehr wie bei einem Date.

Mit dem kleinen Unterschied, dass diese künstliche Intelligenz nur einem selbst gehört. Das deklariert sie gleich zu Beginn der ersten Konversation: „Meine neue, virtuelle Freundin“ weiterlesen

Tipps für den klassischen Editor von WordPress

So bloggt und schreibt es sich noch komfortabler: die besten Tricks, Tastaturkürzel und Erweiterungsmöglichkeiten für TinyMCE.

WordPress gibt sich alle Mühe, die Nutzer von Gutenberg zu überzeugen. Das ist der neue Editor für die Texteingabe, der im Dezember 2018 mit Version 5.0 eingeführt worden ist und der den vorher verwendeten TinyMCE-Editor ersetzt.

Dieses neue Modul für die Inhaltserstellung ist natürlich moderner und bedient das Bedürfnis, Websites abwechslungsreich, mit vielen Bildern, Diashows und Videos zu produzieren und mit interaktiven Elementen wie Umfragen und Listen auszustatten – genauso, wie es sich für Websites gehört, die dem Schlagwort Storytelling Genüge tun möchten und eine Mobile-First-Strategie fahren, d.h. vor allem auf dem Handy gut aussehen wollen: Da soll die Leserin beim Scrollen nicht nur Text sehen, sondern ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Inhalten geboten bekommen.

Ich habe seinerzeit den Gutenberg-Editor kurz angeschaut, mich aber dafür entschieden, TinyMCE weiterzubenutzen. (Dazu installiert man einfach das Classic-Editor-Plug-in).

Ich verwende den klassischen Editor

Mehrere Gründe haben mich zu dem Entscheid geführt: „Tipps für den klassischen Editor von WordPress“ weiterlesen

Die iCloud ist für alles gut – ausser für Musik

Ich habe Android unrecht getan, als ich Googles Betriebssystem für den Heckmeck mit lokalen Musikdateien kritisiert habe. Apple und das iPhone sind noch schlimmer.

Ich bin kein Freund von Apple Music. Meine ursprüngliche Aversion rührt daher, dass mit der Einführung des Streamingdienstes die Musik-App am iPhone massiv gelitten hat. Die App ist in erster Linie fürs Streaming da, die lokalen Musikdateien werden stiefmütterlich behandelt. Die Genius-Funktion ist verschwunden, die Verweise auf Apple Music allgegenwärtig. Und trotzdem kann Apples Angebot Spotify eben nicht das Wasser reichen.

Das grösste Problem mit Apples Musik-App ist mir aber erst neulich bewusst geworden. Ich habe mich im Beitrag Android hat kein Musikgehör darüber beklagt, wie umständlich es ist, Musikdateien auf ein Telefon mit Googles Betriebssystem zu verfrachten und demgegenüber das iPhone in ziemlich hohen Tönen gelobt.

Diese Töne sind mir vergangen, als ich neulich ein paar Songs aus meiner .lokalen Musiksammlung aufs iPhone bringen wollte. Denn das ist auch im Apple-Universum kompliziert und viel umständlicher, als es sein müsste.

Das liegt an Apples Hang, alles mit allem zu verzahnen und an allen Ecken und Enden ein paar Extra-Dollars zu verdienen: „Die iCloud ist für alles gut – ausser für Musik“ weiterlesen

So lässt sich die Audio-Wiedergabe am iPhone aufzeichnen

Die Bildschirmaufnahme-Funktion von iOS ist eine überaus praktische Angelegenheit: Sie ist nicht nur für Screencasts hilfreich, sie ermöglicht es auch, die gerade laufende Tonausgabe mitzuschneiden.

Am iPhone gibt es seit einiger Zeit eine Funktion zum Aufzeichnen des Bildschirms – es braucht somit keine Extra-Software wie Programm Screenium mehr, die ich seinerzeit im Beitrag Screencast-Fliessbandarbeit am Mac vorgestellt habe (siehe auch So klappt es mit den Screencasts!).

Nein, es geht ganz einfach: „So lässt sich die Audio-Wiedergabe am iPhone aufzeichnen“ weiterlesen