16 Gigabyte im Hosensack

Vor einiger Zeit habe ich behauptet, ein richtiger Junge habe eine Micro-SD im Sack. Das hat sich als halbrichtig entpuppt. Die Idee war gut – doch in der Praxis hat sich gezeigt, dass die SD-Karte zu leicht verloren geht.

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Fällt am Schlüsselbund kaum auf, befriedigt aber spontane Datenträgerbedürfnisse.

Darum bin ich auf den Mini-USB-Stick von Transcend umgeschwenkt. Er ist etwa einen Zentimeter lang, lässt sich durch einen Schlitz am hinteren Ende am Schlüsselbund befestigen. Und er ist goldfarben – und passt somit auch zur Apple Watch (höhö). Allerdings geht die Goldfarbei beim Transcend relativ schnell ab. (Anders als bei der Apple Watch – hoffentlich.)

Diese USB-Sticks heissen JetFlash 510 (Amazon Affiliate). Es gibt sie nicht nur in Gold, sondern auch in Silber und mit 8, 16 und 32 Gigabyte Kapazität. Ich habe meinen 16-GB-Stick beim Manor für um die 15 Franken gekauft. Die dort verkaufte Variante wird über USB2 angesteuert. Es gibt auch die schnellere USB3-Variante. Die heisst dann JetFlash 710 (Amazon Affiliate). Die USB3-Variante liegt, so weit ich bei Amazon gesehen habe, preislich etwa gleich auf mit ihrem USB2-Gegenstück. Somit ist mir nicht klar, warum Manor nicht gleich die USB3-Variante verkauft. Da ich den Stick aber oft bei Radio Stadtfilter brauche, wo man froh sein muss, wenn die Uralt-PCs nicht noch bei USB 1.1 stehen, ist das auch fast egal.

Fazit: Dieser Mini-Stick am Schlüsselbund ist empfehlenswert. Immer ein Speichermedium griffbereit zu haben, ist praktisch. Mir passiert es ab und zu, dass ich ad hoc auch eine grössere Datei mitnehmen oder mitbringen sollte. Am meisten stört mich an den Transcend-Sticks, dass der Schlitz relativ eng ist. Am Schlüsselring kann man ihn nur an der Stelle frei drehen, wo man die Schlüssel einfädelt. An allen anderen Stellen, wo die beiden Reifen parallel laufen, steht er entweder nach innen oder nach aussen. Um ihn anzustecken, muss man den Stick darum immer erst zurechtrücken. Mag sein, dass die in China andere Schlüsselringe haben – oder dass der Stick eigentlich dafür vorgesehen ist, an einem feinen Goldkettchen um den Hals getragen zu werden. Wie auch immer – ich habe dafür nicht das Dekolleté, und darum bleibts trotz des Schönheitsfehlers bei der beschriebenen Anwendung.

PS: Es ist natürlich nicht verkehrt, die Daten auf dem Stick zu verschlüsseln.

Autor: Matthias

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