Riesenposter in Eigenproduktion

Ein Bild als grosses Poster selber drucken – dabei hilft blockposters.com. Die Website teilt ein Bild auf mehrere Seiten auf. Diese werden dann mit einem A4-Drucker ausgegeben und zusammengeklebt.

Wenn es um Fotos geht, gibt es an der ansonsten heftig umstrittenen Behauptung «Size matters» nichts zu deuteln: Je grösser das Foto, desto imposanter die Bildwirkung. Gelungene Aufnahmen gehören grosszügig reproduziert an die Wand. Bei vielen Online-Anbietern kann man inzwischen Poster in XXL-Formaten von den eigenen Aufnahmen bestellen. Der Uzwiler Anbieter posterexpress.ch vergrössert auf 100 mal 150 Zentimetern oder im Panorama-Format sogar auf 300 mal 100 Zentimeter. Ähnliche Formate gibt es auch bei supracolor.ch und der deutsche Anbieter posterxxl.de druckt sogar Formate wie 216×144 Zentimeter oder Panoramas mit 435×145 Zentimeter (letzteres ist für 150 Euro, ohne Versand zu haben).

In Tranchen drucken
Da braucht man nur noch die passende Wand, an der die Riesenbilder auch richtig zur Geltung kommen. Poster in Übergrösse lassen sich aber auch mit dem eigenen Farbdrucker herstellen, selbst wenn der nur das A4-Format beherrscht. Auf blockposters.com gibt es eine Webanwendung, die Fotos in Tranchen aufteilt. Diese lädt man herunter, druckt sie einzeln und klebt sie zusammen. Das ist natürlich nicht ganz so imponierend wie ein nahtloses Poster, aber für nicht für die Ewigkeit bestimmte Poster reicht das allemal.

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Sechs A4-Blätter für die lange Kante, macht 24 Blatt Papier und ergibt ein Poster von 1,2 auf knapp einen Meter.

Es braucht zur Nutzung des Dienstes noch nicht einmal ein Benutzerkonto. Man wählt ein Bild im JPG- oder GIF-Format, das maximal ein Megabyte gross sein kann und lädt es hoch. Das Grössenlimit ist knapp bemessen, aber indem man die JPG-Komprimierung erhöht, lassen sich auch Fotos mit vielen Megapixeln unter diese Limite bringen. Die Bildqualität leidet dadurch zwar etwas. Aber da die selbst gemachten Poster mit ihren Kleberändern sowieso von ihrem Low-Tech-Charme leben, stört das auch nicht weiter.

In einem zweiten Schritt gibt man an, ob das Bild hoch oder quer auszugeben ist und wie viele Seiten für die lange Kante zu verwenden sind. Die Anwendung gibt einem (allerdings in Fuss) an, wie gross das fertige Poster werden wird.

Am Schluss wird geklebt
In einem dritten Schritt lädt man ein PDF mit allen Bildern herunter. Und dann geht es, natürlich, ans Drucken und ans Kleben.

In unserem Test hat das zwar etwas langsam, aber im Resultat bestens funktioniert. blockposters.com ist eine praktische Sache. Selbst wenn es nur darum geht herauszufinden, ob ein Motiv sich wirklich eignet, um bei einem der Bilderdienstleister als richtiges Poster in Auftrag gegeben zu werden.

www.blockposters.com

Autor: Matthias

Diese Website gibt es seit 1999. Gebloggt wird hier seit 2007.

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