Weg mit dem Mailprogramm

Es gibt Leute, die finden Webmail so toll, dass sie ihrem angestammten Mailprogramm abschwören und nur noch via Browser mailen. Einen Nachteil hat die Sache indes: Die Betriebssysteme räumen einem keine Möglichkeit ein, das mailto-Protokoll, über das Interaktionen mit dem lokalen Mailclienten stattfinden, auf die Webanwendung umzuleiten.
Auf Umwegen geht es trotzdem, wie eine kleine Recherche zeigt. Das sind einige der Hacks, die im Web kursieren:

  • Für Googles Webbrowser Chrome gibt es die Erweiterung Mailto:Gmail“, die Klicks auf E-Mail-Adressen im Chrome-Browser an ein GMail-Konto weiterleiten.
  • Firefox stellt unter Extras > Einstellungen in der Rubrik Anwendungen bei Dateityp mailto in der Auswahlliste auch Yahoo Mail zur Auswahl. In der Betaversion von Firefox 4 ist dort auch Google Mail zu finden, und ich rechne damit, dass das Angebot noch wachsen wird.
  • Für Firefox gibt es das Greasemonkey-Skript Mailto 2 Webmail, das die Weiterleitung vornimmt und individuell angepasst werden kann.
  • Für Anwender von Firefox gibt lifehacker.com im Beitrag «Set Firefox 3 to Launch Gmail for mailto Links» eine Anleitung für die manuelle Konfiguration via JavaScript.
  • Für Mac OS X existiert die Systemerweiterung Webmailer, die eine systemweite Konfiguration der Webmaildienste erlaubt. Eine Konfigurationsanleitung gibt es im Beitrag «How to specify a webmail service (Gmail, Hotmail, Yahoo! Mail) as your default email program in OS X» von simplehelp.net.
  • Eine Lösung gibt es auch für den Opera-Browser. Der Beitrag dazu: «Specifying Webmail Services as the mailto: Protocol Handler (webmailproviders.ini) In Opera».

Habe ich eine besonders tolle Lösung übersehen? Dann bitte in die Kommentare eintragen!

Autor: Matthias

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3 Gedanken zu „Weg mit dem Mailprogramm“

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