Ein halber Stromausfall?

Das Schweizer Fernsehen ist nicht ausreichend auf einen Stromausfall vorbereitet? Dafür gibt es Häme aus dem Internet und ein kleines Plädoyer für die klassische, gedruckte Zeitung…

Unverhohlene Schadenfreude in der Blogosphäre. Ein kleines Nagetier findet einen Weg in den Transformator und legt Radio und Fernsehen lahm.

Aus Sicherheitsgründen schaltete sich nach dem Kurzschluss ein Transformator im ewz-Unterwerk Aubrugg selbstständig aus. Das Eichhörnchen starb.

Ich bin gerührt, dass die Schweizerische Depeschenagentur das Schicksal des armen Eichhörnchens nicht ausser Acht lässt. Ins Sinnieren komme ich aber bei dieser Aussage:

Das Schweizer Fernsehen habe zwar eine Notstromanlage, aber diese sei zu klein, um einen totalen Stromausfall zu beheben, sagte der Pressesprecher des Schweizer Fernsehens, Marco Meroni, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

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Kornkreisbieridee

Der Film «Das Geheimnis von Murk» handelt von einem Kornkreis. Das erinnert daran, dass meine ehemalige Wohngemeinde Thalheim an der Thur es verpasst hat, aus ihrem Kornkreis Kapital zu schlagen.

Am 28. August kommt ein Schweizer Film mit dem Titel «Das Geheimnis von Murk» in die Kinos. Es geht um eine kriselnde Ehe und um einen Kornkreis, der unvermittelt auftaucht und dann ohne Scham vermarktet werden soll – mit Kornkreisbier und allem Drum und Dran.

Abzüglich der Liebesgeschichte kommt mir das sehr bekannt vor. Wie in Murk gab es 2004 ganz in der Nähe einen solchen Kornkreis. Die Aliens hatten sich damals in meiner ehemaligen Wohngemeinde Thalheim an der Thur an einem Feld zu schaffen gemacht, worauf das Phänomen den ganzen Landstrich in Aufruhr versetzte. „Kornkreisbieridee“ weiterlesen

iPhone: Mehr, mehr, mehr!

Sechs Tipps für den App Store von Apple: SBB Fahrplan, Rekorder, GPS Kit, GPS Tracker, Geopedia und The Converter.

Die Beiträge zum App Store für iPhone und iPod Touch werden wohl zu einer Serie ausarten, denn ich habe mal wieder Anwendungen besorgt und auch gleich eine iPhone-Kategorie eingerichtet:

SBB Fahrplan

Ein simples Progrämmchen, das Zugverbindungen raussucht. Keine Weltsensation, aber praktisch.

Rekorder

Ein Programm, mit dem man das iPhone in ein Aufnahmegerät verwandelt. Damit müsste ich als Podcaster auch für Sponti-Interviews gerüstet sein. Das Übertragen der Aufnahmen ist mehr als umständlich. Das liegt aber nicht an der Anwendung, sondern daran, dass Apple es bislang nicht erlaubt, die Daten der Anwendungen von Drittherstellern via iTunes zu synchronisieren. Die FAQs zu Rekorder erläutern dazu mehr. „iPhone: Mehr, mehr, mehr!“ weiterlesen

In eigener Sache

Ich habe einen neuen Knopf von Seitzeichen.de im Blog eingebaut, über den ihr euch Artikel merken könnt – und bei dem für mich eine aufschlussreiche Statistik herausspringt.

Erholt und gestärkt von meinen Ferien in Island hatte ich nun Zeit, mich mal wieder einer unendlichen Geschichte zu widmen, nämlich der Aktualisierung dieses Blogs. Es gibt nun eine nette Artikel bookmarken-Schaltfläche am Ende jedes Artikels, die ihr bitte fleissig benutzt! (Es gibt bei seitzeichen.de eine Statistik: Ich sehe also sofort, ob ihr das tut oder nicht! ;-)).

Weil es diesen neuen Button gibt, habe ich die «Blog merken»-Sektion in der Navigation entschlackt. Das Resultat versetzt mich in Begeisterung.

Dumme Dummheitsthese

Der Spiegel hat neulich eine ganze Titelstory lang gerätselt, ob das Internet bei uns allen den Intelligenzquotienten nach unten befördert. Ich kann beruhigen – man kann genauso gut behaupten, das Web würde uns alle klüger machen.

Im «Spiegel»-Titel der Ausgabe 33/08 geht es darum, ob das Internet uns dumm macht. Über eine fast identische These haben wir vor nicht allzu langer Zeit auch im Digitalk geredet. Da ging es um die These, dass Google uns verdummt. Und der «Spiegel»-Titel bezieht sich dann auch auf diesen Text aus der New York Times. „Dumme Dummheitsthese“ weiterlesen

Trolle Ferien

Ein kleiner Bericht von unserer Island-Reise – mit dem besten Bild von unserer Walbeobachtungs-Expedition.

Nein, kein Schreibfehler. Wir waren im Land der Geysire, Gletscher, Vulkane, Wale, Schafsköpfe, Wasserfälle, Elfen und Trolle: in Island. Das war eine schöne Ferienwoche, von der demnächst einige Fotos in der Galerie berichten werden. Der Höhepunkt für mich war das gehaltene Walversprechen: Wir versprachen uns von der Fahrt aufs Meer viele schöne Bilder und beeindruckende Begegnungen mit den Meeressäugern und beides ist eingetroffen.

Ein berührendes Erlebnis. Und wo ich nach dem Wal- und dem «Was haben Sie zu vertrollen?»-Kalauer die Latte schon auf das wenig anspruchsvolle «Ich bin in den Ferien»-Niveau abgesenkt habe, hier auch noch das letzte von Matthias’ Islandsprichworten: «Wie du mir, so Geysir!»

Zwar ist nicht der ganze Wal, sondern nur sein hinteres Ende zu sehen – doch das allein ist eindrücklich.

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Einkaufen im App-Store

Der App Store von Apple eröffnet am iPhone eine neue Wunderwelt von neuen Software-Möglichkeiten. Sieben Apps, die ich mir bis gegönnt habe und für empfehlenswert halte.

Ich mutiere zum Fan des App Store. Kaufsüchtig bin ich noch nicht, doch was es da an kleinen, nützlichen Programmen fürs iPhone und den iPod Touch gibt, ist schon bemerkenswert. Natürlich, man findet nicht alles, wonach man sucht.

Beispielsweise habe ich bislang keine «Videokamera-Software» gefunden – von Haus aus kann das iPhone nur Standbilder aufnehmen. Sowas soll aber kommen, habe ich gehört. Auch ein richtiger Flash-Player wäre eine gute Sache. Aber schliesslich hat Apple das SDK, also die Software zur Entwicklung von iPhone-Programmen erst im März freigegeben.

Spiele, Hilfsprogramme und nochmals Spiele

Im Einsatz habe ich bis jetzt:
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Wie cool ist cuil?

Cuil.com tritt an, Google vom Suchmaschinen-Thron zu stossen. Ein verdienstvolles, aber auch ambitioniertes und vermutlich aussichtsloses Unterfangen.

Eine neue Suchmaschine erblickt das Licht der Bildschirme: www.cuil.com. Gesprochen wird das als «cool» und die Technologie stammt (laut wired.com) von einer erfahrenen Frau: Anna Patterson hat 2004 Suchmaschinentechnologie an Google verkauft und nun mit 33 Millionen Risikokapital im Rücken die neue Suchmaschine gestartet.

Eine Alternative zu Google?

Aus dem Stand wird der Suchmaschinenkönig nicht vom Thron gestossen, aber ein erster Blick auf cuil stimmt hoffnungsfroh. „Wie cool ist cuil?“ weiterlesen

Sprechen deutösch?

Was manche Leute einem sprachlich zumuten, goes on no cowskin.

Das Spam-Mail des Tages:

Hi!
Ich bin gern der Fotografie und immer haben wollte auf meinem Computer vollständiges Paket von Adobe. Photoshop und alles andere …
Viel einfacher, wenn alle Programme in ihrer Muttersprache der deutschen Sprache und müssen nicht aus dem Englischen zu übersetzen! Zufällig fand dieser Site: [zensuriert] sie haben mehr als 300 Programme in deutösche Sprache für PC und MAC, überraschend niedrigen Preis, ist es besser zu sehen, selbst …

Ich bin auch gern der Fotografie, aber Meinung habe ich Software bitte kaufen legal.

Böse Zungen würden womöglich behaupten, dieses Mail könnte genauso gut auch von Adobe kommen. „Sprechen deutösch?“ weiterlesen

Blaue Bälle

Mit Englisch ist es so eine Sache. Wenn man gewisse Begriffe wortwörtlich überträgt dann kann es passieren, dass man sich gehörig in die Nesseln setzt. DRS3 hat das kürzlich aufs Schönste bewiesen.

«Das Blue Balls macht seinem Namen alle Ehre»

Diese Aussage habe ich eben auf DRS3 gehört und hat bei mir eine so starke körperliche Reaktion ausgelöst, dass ich umgehend ein Mail mit folgendem Inhalt ans Staatsradio schicken musste:

Bitte um eine nähere Erklärung oder den Hinweis, dass diese Aussage nicht wörtlich zu verstehen ist!

Das «Blue Balls» ist ein Festival, das im noblen Kultur- und Kongresszentrum Luzern stattfindet und dessen nicht so nobler Name mir einige Rätsel aufgibt. Ich war nie bei diesem Festival und werde einen Besuch auch nicht in Erwägung ziehen, solange ich allenfalls irgendwann die Vaterschaft antreten möchte.

Das «Bräutigamsschmerzen-Festival»?

Ich kann mir diesen Namen wirklich nur so erklären, dass hierzulande Kenntnisse der englischen Sprache zwar gern postuliert werden, dann aber doch nicht vorhanden sind. Und dass man auch von Wikipedia nie gehört hat. „Blaue Bälle“ weiterlesen