Wo Werber ihre Ideen herhaben

Manchmal ist offen­sicht­lich, woher die Idee für eine Wer­be­kampa­gne stammt. Wenn die Um­setzung origi­nell ist, wieso nicht?

Wie mans so macht, wenn man sich nicht aufraffen kann zu arbeiten: Man stöbert durch Facebook und begegnet dabei diesem oder jenem. Ich bin heute diesem begegnet:

Johnny Cash liest «I am the nation» von Otto Whittaker – er hätte meinetwegen auch gern einen Song daraus machen können. Jedenfalls erinnerte mich das an dies: „Wo Werber ihre Ideen herhaben“ weiterlesen

Es ist kalt, na und?

Die mediale Hysterie nimmt gelegentlich groteske Züge an. Vor allem, wenn sie sich an völlig normalem Wetter entfacht.

Die Moderatorin in der Morgenradiosendung kriegt sich ob der paar Minusgrade fast nicht mehr ein. Die Mediendatenbank vermeldet 281 Artikel zum Thema «Kälte» für diese Woche.

Muss man wirklich ausflippen, wenn der Januar mal nicht pisswarm ist der Jahreszeit entsprechende Temperaturen aufweist?

Ein Jahr Mailen am Stück

Mir ist aufgefallen, dass in meinem E-Mail-Archiv inzwischen mehr als 100’000 Nachrichten stecken. Diese Zahl hat mir sehr zu denken gegeben.

Es guets Neus!

Also, nachdem ich nicht viel vor dem Computer hockte und trotzdem nicht viel freie Zeit hatte (wer Computer Zeitdiebe nennt, sollte die Familie nicht unerwähnt lassen), habe heute ich die traditionelle Neujahrsdatenaufräumaktion in Angriff genommen: Dokumente vom letzten Jahr ins Archiv schieben, Wichtiges auf DVD sichern, Ihr kennt das ja sicher.

Dabei ist mir aufgefallen, dass im letzten Jahr die magische 100’000er-Grenze gefallen ist. „Ein Jahr Mailen am Stück“ weiterlesen

Huch, gewonnen!

Unser Digitalk-Podcast wurde mit dem European Podcast Award ausgezeichnet.

Fast so feierlich wie die Oscars!

Ich danke meinen Freunden und Bekannten, meiner Freundin, meinen Eltern, natürlich dem «Tages Anzeiger», allen, die an uns geglaubt und uns unterstützt haben und natürlich unseren Gästen und Hörern im Podcast. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen… Ihr seid wunderbar, ich liebe euch, guten Abend!

Announcing the National Winners

Fienanzkriese iest das Wort des Jahres

2008 war ein schwieriges Jahr, besonders für die Orthografie-Fans unter uns.

«Finanzkrise» ist das Wort des Jahres 2008. Die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden liess uns wissen, der Begriff habe die öffentliche Diskussion besonders bestimmt.

Eine gute Gelegenheit zu lernen, wie man das Wort eigentlich schreibt:

Mit Blick auf die derzeitige Finanzkriese meinte er zu den Trachtenträgerinnen: «Wer sein Geld in eine Tracht angelegt hat, hat gut investiert.» (Die Südostschweiz; 20.10.2008)

Andere sind auch nicht besser:

Korrektorat?

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Was macht eigentlich… George W. Bush?

Der Ex-US-Präsident ist abgetaucht. Eigentlich nicht schlimm, trotzdem würden wir gern wissen, ob er etwas ausheckt.

Man hört nichts und sieht nichts von dem Mann. Ist er dabei, die Verbindung von Al Kaida zur Finanzkrise beweisen? Definiert er die Achse des Bösen neu? Sucht er bei den Banken die Massengeldvernichtungswaffen? Oder plant er seinen Ruhestand? Schreiben Sie uns doch mal was zu dieser Frage ins Kommentarfeld unten, Mr. Bush. Merci villmal.

Helpdesks im allgemeinen

Im Verkehr mit Unter­nehmen wird man immer häufiger mit so­genann­ten Ticket­syste­men kon­fron­tiert. Nun erwäge ich allen Ernstes, so eines in meinem Privat­leben ein­zu­füh­ren.

Es wurde in der letzten Zeit in diesem Blog viel geschnödet über die Qualität der Kundenbetreuung bei einem bestimmten Schweizer Internetanbieter (für alle, die fragen: Nein, geht immer noch nicht, Kündigung schwebend). Bei einem anderen, und das ist doch erfreulich, gibt es die segensreiche Einrichtung des sogenannten «Incident ticket», zu übersetzen wahrscheinlich mit «Freifahrtschein für Zwischenfälliges» oder so ähnlich:

«Ihr Ticket wurde eröffnet.»

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Nie heruntergelassen von der Cablecom

Auch nach zwei Wochen war die Cablecom nicht in der Lage, ihren Fehler zu korrigieren, und so hocke ich noch immer ohne (Highspeed-)Internet da.

Ich bitte um Verständnis, dass im Moment auf diesen Seiten nichts läuft. Die Betreuung des Blog per iPhone ist kein wirklich prickelndes Erlebnis. Und wenn ich des Abends nach den unverzichtbaren Verrichtungen wie Mailabruf und Datensicherung die wackelige Not-Internetverbindung per Analogmodem kappen kann, ohne gebloggt zu haben, bin ich auch nicht böse.

«Es geht doch wieder!» – «Warum geht es dann nicht?»

Fakt ist, dass die Sch****-Cablecom nach nunmehr zwei Wochen noch immer nicht in der Lage war, meinen Hispeed-Anschluss wieder aufzuschalten. Die letzte Episode dieser mehr als leidigen Geschichte bestand in einem Anruf am letzten Freitagnachmittag: «Ihr Anschluss geht doch wieder?», hat man mir da gesagt. «Aha? Wieso kommt dann nichts aus der Leitung?» war meine Frage.
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Matthias ist online

Weil die Cablecom fälschlicherweise meinen Internetanschluss gekündigt hat und nicht in der Lage ist, diesen Fehler zu korrigieren, nutze ich halt wieder Dial-up.

Ein historischer Moment! Matthias hat Internet zu Hause. Möglich ist das dank dieses Wundergeräts hier:

Das schöne US-Robotics-Modem: Nicht nur Internet, sondern auch Fax!

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Siamesische Cablecom-Kundenzwillinge

Der Kanelnetzbetreiber hat ein riesenhaftes Puff in seiner Kundendatenbank angerichtet und mein Anschluss lahmgelegt.

«Sie haben nicht gekündigt…?» fragt mich die Frau von der Cablecom und traut offenbar ihren Ohren nicht. «Nein», sage ich, obwohl ich den Wunsch nicht unterdrücken kann, genau dies getan zu haben. In Fortsetzung der gestern kurz angebloggten Angelegenheit habe ich heute einmal mehr die Hotline der Cablecom angerufen, um nachzufragen, was mit meinem Hispeed-Anschluss los (oder nicht los) ist. Dieser ist seit vorgestern tot und man hat mir gestern Abend spät gesagt, diesbezüglich müsse ich mich zu den Geschäftszeiten an die Administration wenden.

Was ich heute tat und erfuhr, dass ich irgendwie nicht mehr Hispeed-Kunde bin. Obwohl ich mich selbst nicht erinnern kann, eine Kündigung eingereicht zu haben.

Das wirft Fragen auf. Wandle ich nacht und tue Dinge, die ich tagsüber nicht beabsichtige, beispielsweise meinen Internetzugang aufkündigen? Oder ist das die Strafe dafür, dass in diesem Blog mehfach böse Worte gegen die Cablecom geäussert wurden? Oder wollte mir jemand einen «lustigen» Streich spielen? Nun, alles ist möglich, aber die wahrscheinlichste Erklärung scheint mir doch das neue Cablecom-Kundensystem zu sein. „Siamesische Cablecom-Kundenzwillinge“ weiterlesen