Luchs mag Sonnenbaden

Der Luchs gilt als scheues Wildtier. Ganz offensichtlich überwindet er sein Bedürfnis nach Abgeschiedenheit, wenn ein Sonnenbad lockt. Das konnte ich heute bei meinem Ausflug in den Wildpark Bruderhaus auf dem Eschenberg bei Winterthur feststellen. Da lag einer der beiden Luchse nah am Zaun und liess sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Kann man ihm das verdenken?

Der Luchs im Wildpark Bruderhaus � ein scheues Tier, zeigt sich f�r einmal offen, liegt in der warmen Wintersonne und l�sst sich die Sonne auf den Pelz scheinen; im Hintergrund sind die Parkbesucher zu sehen

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C++ im Mittelalter

Eine Frage, die ich mir manchmal stelle: Was haben die Programmierer eigentlich gemacht, als es noch keine Computer gab? Ich meine, es kann ja nicht sein, dass die Gabe, Codezeilen in C++, Pascal oder PHP aus dem Ärmel zu schütteln, zusammen mit den ersten Rechnern vom Himmel gefallen ist. Diese muss schon vorher da gewesen sein. Bei Leuten im Mittelalter, im alten Rom, im Neandertal. Ich frage mich, wie viele Menschen in der Zeit unerfüllt gestorben sind. Voller Programmcode, der in ihnen gefangen blieb, weil er nicht auf ein Elektronenhirn überspringen konnte. Was für ein Unglück, wenn einem die Verwirklichung verwehrt bleibt, weil die Zeit noch nicht reif ist.

Und eben… wie viele heute lebende Leute haben das Pech, das die für sie die Erfüllung bedeutende Erfindung noch nicht gemacht wurde? Vielleicht bin ich so einer. Oder Sie? Das wäre doch wirklich eine schreiende Ungerechtigkeit…

Ungrosszügig

Also, nun weiss man es. Das «UMTS-iPhone» kommt nicht, dafür ein kostenloses Software-Update. Das gibt es auch für den iPod Touch und ist dort ebenfalls kostenlos. Wenn man davon absieht, dass dafür 25 Franken zu bezahlen sind. Das ist doch unlogisch. Bzw. uncool. Und auf jeden Fall extrem ungrosszügig. Aufs Alter wird Steve Jobs noch richtig raffgierig.

Ja, und es sind eben diese Kleinigkeiten, die die Freude trüben. MacBook Air ist dünn, schick und toll, gut und schön, aber 25 Franken für ein Software-Update? Da kann ich mich richtig in eine Mäkellaune hineinsteigern. Auch diese Time Capsule – jetzt aber im Ernst, das ist doch einfach ein Überbleibsel von der «Leppert»-Ankündigung, das im Oktober 2007 noch nicht fertig war. Und dass man in iTunes Filme mieten kann, wenn man drüben in den USA wohnt, ist auch keine Neuigkeit, die meine Laune wieder bessert. Steve Jobs; das konntest du schon besser. Einen Zweienhalber gibts dafür; setzen!

PS: Es geht hier in diesem Posting um die «MacWorld» in San Francisco und die grosse Keynote von gestern Abend.

Achtkern-Kleinkram und Pfeile-im-Köcher-Bingo

Einmal mehr wartet die Welt gebannt, mit welchen Segnungen Apple selbige beglücken will. Bis zur Keynote von Steve Jobs am nächsten Dienstag müssen wir diese Spannung aushalten. Und, wie üblich gekonnt-arrogant, heizt Apple eine Woche vor dem grossen Moment die Spannung an, indem der neue MacPro mit acht CPU-Kernen bereits gestern angekündigt wurde. Soll wohl heissen: Wir haben am nächsten Dienstag so viele Pfeile im Köcher, dass wir uns nicht mit diesem Kleinkram abgeben werden. Wer darüber spekulieren will, was das für Pfeile sein könnten, kann das mit der «Macworld San Francisco 2008 Keynote Bingo Card» tun.

Doppelte Werbekiller

In der Zeitung kann man sie überblättern, aber beim Fernsehen muss man sich durch Wegzappen retten. Wenn die Werbung zuschlägt! Nun kommt von Philips ein Harddisk-Recoder mit «Commercial Skip». Das ist der Spamfilter fürs Fernsehen. Man könnte auch vom audiovisuellen «Ad-Aware» sprechen. Oder von einem Revival der Fernsehfee. Bei Philips werden die Werbeblöcke abgeblockt bzw. markiert, dass man sie überspringen kann und nicht auf DVD brennen muss, wenn man Sendungen archiviert. Toll,…

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Blöcke versenken und zeuseln

Heute will ich die Leser meines Blogs mit einem Spiel-Tipp erfreuen. Schaut euch doch mal Bloxorz von Roboman an. Es geht darum, einen länglichen Quader in einem Loch im Boden zu versenken. (Ist es vermessen, da eine sexuelle Anspielung zu vermuten?) Der Quader wird mit den Pfeiltasten gesteuert und über die Kante gekippt. Und er sollte nicht in den Abgrund fallen. Macht Spass.

Diana dagegen empfiehlt «Playing with Fire 2» aka Bomberman.

Das Privat-TV entdeckt die Gebühren

Vielleicht kennt Ihr den TV-Browser? Ein praktisches Fernsehprogramm-Programm, das die TV-Zeitschrift ersetzt. Man kann Sendungen markieren und bewerten, sich an Nichtzuverpassendes erinnern lassen und vieles mehr. Leider ist das Programm seit Anfang Jahr lückenhaft – also nicht die Software, sondern die angezeigte Sendungsübersicht.

… ich sollte mich entscheiden, wie ich das Wort «Programm» verwenden will – für die Anwendung oder für die, äh, Programmierungen der Bildfunkanstalten. Das wäre der Klarheit dieses Postings sicherlich förderlich. Allfällige Konzentrationsschwächen in diesem Beitrag möge man mir grosszügig nachsehen, schliesslich habe ich wie ihr eben Silvester und Neujahr überstanden. Übrigens: Allen Leserinnen und Lesern von Clickomania.ch ganz herzlich es guets Neus und viel Glück für 2008!

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Happy birthday Clickomania!

Ten years ago! At the end of 1997, I released the first version of the game:

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So, a moment to celebrate! And please, celebrate with me! Use the comments to present your compliments to the guest of honor. Tell me there when you have started to play the game, if you still play or if you have stopped (tell me why and when, if you like) and what you still like about the game (or not…).

And lets clink glasses for the next ten years of happy clicking!

Luja sog i!

Weil sich die erste Staffel der Feiertage nun doch langsam dem Ende zuneigt. Der Wechsel von All- zu Festtag war dieses Jahr abrupt. Mit dem Akklimatisieren hats bei mir nicht so gut geklappt. Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht sehr viel Weihnachtsgebäck gemampft hätte. Aber wenn ich noch einmal «Do They Know It’s Christmas?» hören muss, läuten mir die Glocken. Wie konnte es überhaupt passieren, dass dieser karitativ gemeinte Song zu einer Hymne für Kommerzweihnachten und Coca-Cola-Weihnachtsmann geworden ist? Bob Geldof, da hat man dich leider missverstanden. Aber macht ja nichts, solange die Tantiemen fliessen. Ach ja, fliessen die eigentlich weiterhin nach Afrika?

Und ein zweiter Song, den man mir bitte per Gehirnwäsche aus dem Kopf entfernen möge, ist «Last Christmas, I gave you my heart». («I’ll give it to someone speschschschschelll speschschschschelll») Ich kenne niemanden, wirklich niemanden, der diesen Song hören will. Und trotzdem speschschschschelllt es im Viertelstundentakt. Meine Güte, zum Glück war auf einem Radiosender wenigstens eine Punk-Version dabei!

Und, holy night!, was wurde auf meinen Nerven herumgetrommelt. Ich erkläre hiermit, mein Bedarf an «pa rum pum pum pum», bzw., auf gut Deutsch «Parampampampam», ist auf alle Fälle schon seit gut zwei Tagen gedeckt. Ich warte auf die Platte «Weihnachten mit Rammstein». Oder «Silent night with Blind Guardian». Oder ich mach die Dudelbox aus und geh auf einen Waldspaziergang.