Netzwerk-Tricks für Windows

Einige nützliche und teils recht gut versteckte Möglichkeiten zu den Internet- und WLAN-Einstellungen bei Microsofts Betriebssystem.

Wer hat hier wieder wie wild Daten gesaugt?

Eine Neuerung in den Windows-Einstellungen, die nicht brandneu, aber wirklich nützlich ist, steckt unter Netzwerk und Internet bei Status: Es wird einem angezeigt, mit welcher Methode man mit dem Internet verbunden ist und vor allem auch, wie gross die übertragene Datenmenge ist.

Diese Datenmenge ist essenziell, wenn man ein beschränktes Volumen zur Verfügung hat und das im Auge behalten sollte. Doch auch wenn man über eine unbeschränkte Flatrate online unterwegs ist, kann einen diese Information interessieren: Sie befriedigt die Neugierde des daten- und informationshungrigen Nerds, und sie ist unter Umständen überraschend.

Der grösste Datenverbraucher ist natürlich Firefox

In meinem Fall ist Firefox der grösste Datenverbraucher. Aber als Platz zwei taucht bereits das Betriebssystem auf. Natürlich würde man sich noch eine Spezifizierung wünschen, also die konkrete Information, was das Betriebssystem eigentlich treibt, um Gigabyteweise Daten zu verbraten. Die Vermutung liegt nahe, dass es die Updates sind. „Netzwerk-Tricks für Windows“ weiterlesen

Das perfekte Hilfsmittel fürs Windows-Dateimanagement

Quick Look ermöglicht es unter Windows, Dateien im Explorer durch Drücken der Leertaste in einer Voransicht anzeigen zu lassen. Und ja, diese Funktion wurde schamlos beim Mac abgekupfert – und ich finde das gut so!

Es ist nicht zu bestreiten: Manchmal haben die bei Apple gute Ideen.

Ein Beispiel für diese Behauptung ist Quick Look, zu Deutsch Übersicht. Diese Funktion zeigt im Finder eine Vorschau der markierten Datei an, sobald man die Leertaste betätigt.

Diese Funktion nutze ich gerne und häufig, und ich wünsche sie mir schon lange für Windows. Nun bin ich neulich im Microsoft Store über ein Programm namens Quick Look gestolpert, das nicht nur genau gleich heisst, sondern gemäss der Beschreibung auch exakt dieselbe Funktion erfüllt: Man markiert eine Datei, drückt die Leertaste und sieht eine Vorschau. Und die Spannung steigt – klappt es auch so elegant wie beim Mac? Die Antwort ist: „Das perfekte Hilfsmittel fürs Windows-Dateimanagement“ weiterlesen

Zwei Methoden, die vor Datenverlust schützen

Eine Datensicherung unter Windows ist mit Bordmitteln möglich: Tipps zum Dateiversionsverlauf und zur Backup-Funktion von Onedrive: Plus die besten Alternativen von Drittherstellern.

Im Beitrag Nicht sichern ist nicht sicher liefere ich einen Rundumschlag zur Datensicherung. Da der schon etwas in die Jahre gekommen ist, habe ich eine Aktualisierung des Themas ins Auge gefasst. Im Beitrag So geht beim Time-Machine-Backup nichts schief geht es um den Mac.

Hier und jetzt geht es um Windows. Bei Microsofts Betriebssystem gibt es den Dateiversionsverlauf, der eine externe Datensicherung mit eingebauter Versionierung bereitstellt¹. Er findet sich in den Einstellungen bei Update und Sicherheit in der Rubrik Sicherung.

Einschalten reicht – allerdings sollte man trotzdem nachsehen, was diese Option genau bewirkt

Die Aktivierung ist maximal einfach: Man muss im Abschnitt Mit Dateiversionsverlauf sichern nur bei Meine Daten automatisch sichern das Häkchen auf Ein umschalten.

Die Sicherung einrichten und überprüfen

Aber natürlich sollte man ein bisschen Zeit darauf verwenden zu überprüfen, was wo gespeichert wird: „Zwei Methoden, die vor Datenverlust schützen“ weiterlesen

Ein paar neue Kurzbefehle-Tricks

iPhone und iPad bieten neue Möglichkeiten für die Automatisation. Trotzdem habe ich wieder einmal ein Déjà-vu: So vielversprechend die Funktionen auch sind – bei meinen spezifischen Anliegen stosse ich immer wieder an Grenzen.

Die Kurzbefehle-App von iPhone und iPad ist ein Zugeständnis an Leute wie du und ich, die sich mit ihrem Mobilgerät nicht bloss durch Whatsapp und Facebook klicken, sondern ernsthafte Arbeit erledigen wollen – und zwar, wo immer möglich, nicht manuell, sondern automatisiert.

Mit der App lassen sich Arbeitsabläufe einrichten, die per Knopfdruck oder über einen Sprachbefehl gestartet werden (Siri auf Steroiden). Es ist möglich, Automatisierungen einzurichten, die unter bestimmten Umständen automatisch ausgeführt werden (So landet der Liebhaber automatisch rechtzeitig vor der Tür). Und wenn man es ganz elaboriert mag, verwendet man NFC-Tags, um Aktionen in Gang zu setzen (Warum bei mir jetzt überall solche Kleber kleben).

Mit iOS 14 und 14.5 ist die Kurzbefehle-App nun nicht revolutionär besser geworden. Aber es sind einige interessante Möglichkeiten dazugekommen. Erstens seien die beiden neuen Funktionen Bildschirmfoto aufnehmen und Neueste Bildschirmfotos abrufen erwähnt. „Ein paar neue Kurzbefehle-Tricks“ weiterlesen

Projekt Männer-Apps: Zweiter und mutmasslich letzter Teil

Ein neuerlicher Anlauf, um tolle Apps für das selbsternannte starke Geschlecht zu finden: Ich stosse auf viele Klischees, noch mehr Testosteron und eine echte Marktlücke.

In diesem Beitrag bin ich der Frage nachgegangen, ob es schöne Männer-Apps gibt. Im Rahmen der Berichterstattung zu diesem Unterfangen habe ich einen bedauerlichen Fehler begangen, den ich an dieser Stelle ausbaden muss.

Ich habe nämlich im Titel «Projekt Männer-Apps, erster Teil» geschrieben. Das impliziert eine Serie zu vielen weiteren solchen Männer-Apps. Und ja, genau das war die Idee und Absicht gewesen. Ich hatte auf Tipps aus der Leserschaft gehofft, mit denen ich gerne weitere Folgen bestritten hätte.

Doch leider sind diese Tipps ausgeblieben. Wie ich vermute, liegt der Grund nicht darin, dass sich diese hochgeschätzte Leserschaft sich um meine Bitte um weitere Vorschläge foutiert hätte.

Sind wir Männer so genügsam?

Nein, meine Mutmassungen gehen eher dahin, dass das Thema mit den Krawatten- und Bart-Apps bereits ausgeschöpft ist. Es drängt sich die Erkenntnis auf, dass wir Männer genügsam sind und wir einfach nicht sonderlich viele spezifische Bedürfnisse haben, die man mit speziellen Apps befriedigen könnte. Uns fehlt beispielsweise eine biologische Besonderheit wie die Menstruation, die man mittels Smartphone tracken könnte.

Zweite Möglichkeit: „Projekt Männer-Apps: Zweiter und mutmasslich letzter Teil“ weiterlesen

Eine kleine Neuerung, die Microsoft ganz gross verbockt hat

Die Taskleiste von Windows 10 wird neuerdings mit Wetter und Nachrichten angereichert («Neuigkeiten und interessanten Themen»). Was eine gute Idee sein könnte, scheitert leider krachend an der dilettantischen Umsetzung.

Das Mai 2021 Update für Windows 10 (21H1) ist erschienen. Ich hatte eigentlich vor, wie üblich ein Patentrezept zu diesem Update zu drehen. Doch selbst bei einer Suche mit der Lupe ich keine Neuerung entdeckt, die man in einem Video vorführen könnte. Sogar für diesen Blogpost hier muss ich einen Kniff anwenden, um genügend Fleisch an den Knochen zu bekommen.

Schade – denn eigentlich gäbe es genügend Verbesserungspotenzial, wie ich neulich anhand des Explorers gezeigt habe.

Aber Microsoft hat sich darauf konzentriert, die Performance und Stabilität zu verbessern. Im Supportdokument liest sich das wie folgt:

Windows 10, Version 21H1 ist eine Zusammenstellung von Funktionen für ausgewählte Leistungsverbesserungen, Unternehmensfunktionen und Qualitätsverbesserungen

Erwähnt werden folgende Features: „Eine kleine Neuerung, die Microsoft ganz gross verbockt hat“ weiterlesen

Dem Mac die schlechten Startgewohnheiten abtrainieren

Sollen Macbooks booten, sobald man sie aufklappt? Braucht es den Gongschlag? Und wenn ja – wie laut bzw. leise darf er sein? Einige Tricks zur Perfektionierung des Einschaltvorgangs.

Das Macbook hat die Gewohnheit, sich beim Öffnen des Deckels einzuschalten. Das ist natürlich grundsätzlich sinnvoll, und ich vermute, dass es vielen Leuten gelegen kommt, wenn es ihnen abgenommen wird, den Startknopf zu drücken.

Es gibt aber sicherlich auch Situationen, in denen das Verhalten unerwünscht ist. Darum die Frage: Kann man es seinem Macbook abgewöhnen? Ich habe gegoogelt und bin auf diese Anleitung bei osxdaily.com gestossen. Demnach muss man das Terminal bemühen und folgenden Befehl eingeben, um den automatischen Start zu unterbinden: „Dem Mac die schlechten Startgewohnheiten abtrainieren“ weiterlesen

So geht beim Time-Machine-Backup nichts schief

Die wichtigsten Tipps für die Datensicherung am Mac, mit Antworten zu den häufigsten Fragen.

Eine meiner Marotten ist es, ständig auf dem Backup herumzureiten. Mein altes Mantra: Nicht sichern ist nicht sicher, und so weiter.

Nun hat sich Jeannette gedacht, da könnte ich ihr doch auch einmal eine Frage zu dieser Sache beantworten. Konkret zu Time Machine. Das ist die beim Mac eingebaute Backup-Funktion. Man findet sie in den Systemeinstellungen in der gleichnamigen Rubrik Time Machine.

Viel einzustellen gibt es nicht: Man benötigt lediglich ein Speichermedium, das für die Datensicherung herangezogen werden kann, und das über den Knopf Volume auswählen seiner Aufgabe zugeführt wird. Welche Medien sich eignet, erklärt Apple in der Supportdatenbank: „So geht beim Time-Machine-Backup nichts schief“ weiterlesen

Zahlenspiele mit Microsoft

Für die Freunde des gepflegten Zahlenknobbelns hat Microsoft etwas Neues in der Hinterhand: Eine Sudoku-App, die zwar nicht alles Dagewesene in den Schatten stellt, aber ihren Zweck solide erfüllt.

Microsoft verfolgt nicht nur das Ziel, den Markt der PC-Betriebssysteme zu beherrschen und auch während der Zwanzigerjahre der dominierende Lieferant von Office-Software zu bleiben.

Die Grafik ist nun keine programiertechnische Meisterleistung, aber sie erfüllt den Zweck.

Nein, Microsoft hat noch weitreichendere Pläne. Der Konzern will auch den Markt mit den klassi­schen Zer­streuungs­spielen unter seine Kontrolle bringen. So zumindest inter­pretiere ich die Tat­sache, dass es neben der Solitär-Variante (Yesss!) und der kürzlich vor­gestell­ten Mahjong-App (Microsoft hat seine alte Spielklötze neu poliert) nun auch eine Umsetzung jenes beliebten Zahlenrätsels gibt, das auf der Spielseite von keiner Zeitung fehlen darf, die etwas auf sich hält.

Es geht natürlich um Sudoku, jenem Logikpuzzle, mit dem man sich auch problemlos offline und mit Bleistift auf Papier vergnügen kann. Man braucht gar keine App für dieses Vergnügen – aber es ist nicht verkehrt, eine zu haben: Man hat einen unbegrenzten Vorrat an Partien, und kann sich ggf. vom Computer helfen lassen. „Zahlenspiele mit Microsoft“ weiterlesen

Projekt Männer-Apps, erster Teil: Der Bart

Nehmen wir an, Mann würde sich entscheiden, sich einen Bart stehenzulassen? Braucht es dafür die Beratung eines gestandenen Barbiers, oder kommt man auch mit Apps wie Beard Booth Studio oder Grooming über die Runden?

Ich habe ein kleines Projekt am Laufen. Und zwar bin ich daran, schöne Männer-Apps zusammenzutragen.

… und ja, ich weiss, welche Risiken ein solches Unterfangen birgt. Man könnte vermuten, dass ich ein antifeministisches Zeichen setzen will oder mich sogar zu zum Maskulinismus bekenne.

Doch dergleichen liegt mir fern. Sollte Klärungsbedarf bestehen, würde ich keinen Hehl daraus machen, dass ich diese beiden Ideologien deplatziert und verachtenswürdig finde und einfach nur auf die Idee gekommen bin, weil ich nun einmal ein Mann bin und mir die Frage gestellt habe, ob diesem Umstand von den App-Entwicklern speziell Rechnung getragen wird.

Wir Männer werden ein bisschen vernachlässigt

Mir scheint das nämlich nicht der Fall zu sein: „Projekt Männer-Apps, erster Teil: Der Bart“ weiterlesen