Windows-Rausschmiss im Konjunktiv

Ich werde immer mal wieder als Apple-Fan-Boy eingestuft. Das ist falsch. Mein erstes wirkliches Computer-Erlebnis hat zwar auf einem Mac stattgefunden. Mein erster eigener Rechner war aus Kostengründen kein Mac. Wobei das Thema Kosten aus heutiger Sicht komplett nebensächlich geworden ist, habe ich doch damals für einen 386er mit Windows 3.0 ganze dreieinhalbtausend Franken auf den Tisch gelegt. Inklusive 80 Franken für die separat zu erwerbende Maus.
Egal. Ich will nur darauf hinaus, dass ich seit fast zwei Jahrzehnten Windows-User bin. Und gestern hätte ich Windows endgültig Ciao gesagt. Eigentlich eher «F. you!», aber das soll ja ein jugendfreundlicher Blog sein. Ja, und auf den Konjunktiv komme ich noch zu sprechen.
Windows. Je älter ich werde, desto weniger mag ich mich mit diesem Betriebssystem herumschlagen. Die Zeiten sind vorbei, wo ich stundenlanges Vergnügen darin finden konnte, irgend ein Detail zu konfigurieren oder durch die Registry zu spazieren. Heute erwarte ich, dass ein Betriebssystem funktioniert. Und Punkt.
Und genau da haperts. Gestern hat meine Windows-Vista-Installation aus unerfindlichen Gründen den Geist aufgegeben. Das Problem tauchte nicht komplett aus heiterem Himmel auf. Am Wochenende, als ich CDs brennen wollte, waren die CD-Laufwerke weg. Das habe ich repariert. Dann wurde auf einer externen Festplatte das Dateisystem nicht mehr erkannt (die Platte funktionierte am Mac klaglos). Dann erschienen im Gerätemanager Fehlermeldungen bezüglich WMI.
090914startuprepair.jpg
Und dann startete Windows Vista nicht mehr: «Your computer was unable to Start», meinte Startup-Repair. «Attempting repairs». „Windows-Rausschmiss im Konjunktiv“ weiterlesen

Sprachliche Entwicklungshilfe für Microsoft

Geben Sie bitte Ihre Kontoinformationen unten genau wie er es auf die e-Mail aufgelistet ist Sie erhalten, laden Sie Ihr Abonnement zu aktivieren.

090910microsoft-deutsch.jpg
Das ist das Deutsch, mit dem man es bei Microsoft zu tun kriegt. Eine Abart unserer schönen Standardsprache, die man Nerdodeutsch oder Gatesomannisch nennen könnte. Oder einfach abverreckte maschinelle Übersetzung (siehe dazu auch: «Eigenes Subscription aktivieren»). „Sprachliche Entwicklungshilfe für Microsoft“ weiterlesen

Was Snow Loepaord auch noch kann

Nur ein aufgeblasenes Service Pack oder ein wirkliches Update? Diese Diskussion wird im Moment zu Snow Leopard geführt, etwa auch in unserem Digital-Podcast.
Ich neige zur Ansicht, Snow Leopard sei sein Geld wert. Der Grund sind die kleinen Verbesserungen, über die man immer wieder stolpert. Heute habe ich wieder zwei Details entdeckt, die mir gut gefallen – und die ich schon jetzt nicht mehr missen möchte. „Was Snow Loepaord auch noch kann“ weiterlesen

Tricks für den Automator und Snow Leopard

Ich bin noch nicht dazu gekommen, mich darüber auszulassen, welches denn nun die gelungenste Neuerung in Snow Leopard ist, meiner bescheidenen Meinung nach.
Das ist nämlich nicht QuickTime X und nicht Grand Central Dispatch, sondern das Dienstmenü. Es steckt in dem Menü, das den Namen des gerade aktiven Programms trägt und es bietet kontextsensitive Befehle an. Es erlaubt, einen markierten Text als E-Mail zu schicken, als Notiz abzulegen oder als Suchbegriff an Spotlight oder Google zu schicken. Das finde ich seit jeher praktisch. Nun kann man via Dienste auf Automator zugreifen.
Das klingt auf den ersten Blick nicht spektakulär. Wenn man nachforscht, entdeckt man enorme Rationalisierungspotenziale. „Tricks für den Automator und Snow Leopard“ weiterlesen

Strassensehen mit dem iPhone

Es soll Leute geben, die nicht begriffen haben, wie man Google Street View im iPhone nutzt (ich zum Beispiel, bis eben). Für sie sei hier der Trick verraten:
Man sucht in der Karten-Anwendung erstens eine Strasse oder einen Ort oder man platziert (via Eselsohr in der rechten unteren Ecke) eine Stecknadel auf einer grösseren Strasse.
Dann achte man zweitens auf das kleine Symbol mit dem Männchen, das am linken Rand der oberhalb der Stecknadel angezeigten Sprechblase erscheint. „Strassensehen mit dem iPhone“ weiterlesen

Schneller googeln und bingen geht nicht

Welches ist der schnellste Weg, in Firefox eine Suche zu starten? Klar, via Suchfenster, das man am besten mit der Tastenkombination Ctrl + k anspringt.
Das funktioniert gut, solange man nicht die Suchmaschine wechseln will. Wenn als Suchmaschine Google eingestellt ist, man, aus welchem Grund auch immer, etwas «bingen» – oder auf Wiki nachschlagen – will, ist dieser Weg nicht sehr effizient. Man muss erst über das Dropdown-Menü auf die passende Suchmaschine umschalten, dann den Begriff eingeben und die Suche starten.
Folgender Trick hilft, hier einige wertvolle Sekunden einzusparen: Man klicke im Dropdown-Feld des Firefox-Suchfeldes auf Suchmaschinen verwalten. Im Dialog gibt es nun die Möglichkeit, für jede Suchmaschine ein Schlüsselwort zu erfassen:
090824_schmaschinen-schluesselwoerter.jpg
Das sollte man tun, wobei ich empfehle, diese möglichst kurz zu halten. Also zum Beispiel g für Google, b für Bing, w für Wikipedia und wa für Wolfram-Alpha.
„Schneller googeln und bingen geht nicht“ weiterlesen