Apps für Shopping-Muffel wie mich


Artikel und Video bei Tagesanzeiger.ch.

Die Leser des Blogs kennen mich als Shoppingmuffel. Ich bin nicht einer, der sich stundenlang in Boutiquen herumtreiben würde und seine Erfüllung in einem paar neuer Schuhe findet. Das heisst: Für dieses Patentrezept hier war ich absolut prädestiniert. Es geht um fünf Apps, die einem dabei helfen, die Sache möglichst schnell und effizient über die Runden zu bringen. Nämlich:

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Also ich würds essen. (Das Schokoladenküchlein, nicht den Bürostuhl.)

Ein Leser hat mich für die Erwähnung der Comparis-App kritisiert:

Ihr Tipp zur Comparis-App halte ich für problematisch – im Laden den Barcode scannen und sich dann den günstigsten Preis anzeigen lassen. Online Shopping ist natürlich legitim. Aber sich das Produkt im Laden anzuschauen, sich womöglich vom Verkaufspersonal beraten zu lassen, und dann den Kauf über einen eShop zu tätigen, ist keine faire Vorgehensweise. Das ist kein Verhalten, welches der Tagesanzeiger seinen Lesern nahelegen sollte.

Ich hoffe, dass ich den «Beratungsklau» im Video niemandem nahe gelegt habe. Das halte ich nicht für okay, und wie seinerzeit in unserer Nerdfunk-Folge zum Shopping ausgeführt, bin ich der dezidierten Meinung, dass man die Beratung bei seinen Kaufentscheiden mit einpreisen sollte. Wenn ein Geschäft beispielsweise Lehrlinge ausbildet, zahle ich natürlich gerne mehr als beim Discounter im Netz. Wenn man im «Schweineladen», wie Timo Hetzel gewisse Ketten in Bits und so jeweils nennt, keine Beratung bekommt, dann kann man sich für keine Beratung das gleiche Gerät aber genausogut noch etwas günstiger online besorgen.

Abgesehen davon ist Markttransparenz ein Zeichen des vollkommenen Marktes. Und darum habe ich kein schlechtes Gewissen, die App erwähnt zu haben…

Autor: Matthias

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