Der Bodensatz im Verschwörungstheorienpapierkorb

Was hat das Gesicht auf dem Mars, das ein Mann namens Richard C. Hoagland für das Bauwerk einer untergegangenen Zivilisation hält, mit den Plänen des Pentagon zu tun, Fidel Castro durch fingierte Terroranschläge in Verruf zu bringen? Eigentlich nichts. Aber beide schärfen unsere Sinne für die Ursachen von Verschwörungstheorien – und sie stärken jene Abwehrkräfte, die uns davor retten, solchem Quatsch Vertrauen zu schenken.

Und wir entrichten ein Hoch auf den Papierkorb. In einer Demokratie, wo die Vernünftigen noch nicht in die Minderheit geraten sind, ist er ein unumstürzliches Symbol der Hoffnung…

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Diese Abhandlung zu den Wurzeln aller Verschwörungstheorien ist mindestens halb so gut wie der Photoshop-Job, den ich für die Albumart hingelegt habe.

Aus dem Morgomat vom 12. Mai 2016.

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzegungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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