Schneller Schutz der Privatsphäre bei Foto-Veröffentlichungen

Die Gesichter von Menschen sollten unkenntlich gemacht werden, wenn man Bilder einem grösseren Publikum zugänglich macht – schliesslich gilt es der Privatsphäre zu wahren. Und verrate einige Tricks, u.a. die Apps Censor, Privee, Pixelator und Gesicht verwischen.

Es kommt gelegentlich vor, dass ich Bilder veröffentliche, in denen ich vorab einige Dinge unkenntlich machen möchte. Das sind Gesichter von Leuten, die nicht zu erkennen sein sollen. In meinem Fall noch häufiger handelt es sich um Namen oder Avatare auf Screenshots, die ich nicht der Öffentlichkeit preisgeben will.

Ich verwende typischerweise Photoshop oder Pixelmator (Bildbearbeitung abseits von Adobe) und dort den Verpixelungsfilter (Photoshop: Filter > Vergröberungsfilter > Mosaikeffekt; Pixelmator: Darstellung > Effekte einblenden und dann in der Rubrik Stilisieren den Filter Pixeln verwenden).

Wenn man mit Handy oder Tablet operiert und ein Bild über die sozialen Medien weitergeben will, dann möchte man eine einfachere Methode verwenden, um Bildbereiche unkenntlich zu machen. „Schneller Schutz der Privatsphäre bei Foto-Veröffentlichungen“ weiterlesen

Apple erfindet das Rad ein zweites Mal – nur weniger rund

Apples Safari-Browser lässt sich am iPhone und iPad nun mit Erweiterungen im Funktionsumfang ausbauen. Ich habe mir angeschaut, was für Erweiterungen es gibt, wie nützlich sie sind – und wie benutzerfreundlich. Spoiler: Nicht sehr.

Endlich hält beim iPhone und iPad die Möglichkeit Einzug, den Safari-Browser mit Erweiterungen auszustatten. Das ist aus meiner Sicht eine absolute Grundvoraussetzung, falls ich jemals nur im Traum daran denken sollte, anstelle eines richtigen Computers ein iPad für produktive Arbeit zu verwenden.

Doch mit iOS 15 und iPad OS 15 ist das nun möglich, und es gibt auch bereits eine Auswahl solcher Extensions. 9to5mac.com hat einige zusammengestellt.

Einige davon sind naheliegend, nützlich, aber nicht sonderlich spektakulär. Das gilt namentlich für 1Password, das es erlaubt, die in diesem Passwort-Manager gespeicherten Zugangsdaten direkt in Safari zu verwenden – das ist weniger aufwändig als die im Beitrag Automatische Passwortabfüllung beschriebene Methode.

Auf der Hand liegen einige weitere Dinge: „Apple erfindet das Rad ein zweites Mal – nur weniger rund“ weiterlesen

Wissen, was läuft

Google Alerts ist ein unschein­barer Dienst des Such­maschinen-Konzerns, der mir nichts­destotrotz seit Jahren gute Dienste leistet. Mit der Mention-App habe ich ausser­dem eine Alternative in petto.

Eine unbestritten praktische Sache sind die Google Alerts, zu finden unter google.com/alerts. Die Aufgabe dieser Funktion ist es, die Nutzer zeitnah über neue Informationen im Web zu informieren.

Das funktioniert einfach: Man trägt ein Stichwort oder eine Anfrage ein, wie man sie via Suchmaschine verwenden würde. Dazu trifft man einige Einstellungen: „Wissen, was läuft“ weiterlesen

Höhenflug oder Bruchlandung?

Für die meisten Wordpress-Nutzer ist die Jetpack-Installation so sicher wie das Amen in der Kirche. Ein Dogma, dass man unbedingt hinterfragen müsste – allein weil dieses Plugin aus Datenschutzgründen problematisch ist.

Der Umzug dieses Blogs auf WordPress ist genau drei Jahre her. Das Langzeit-Fazit ist positiv. Ich habe es nicht bereut. Meine Bloggerei ist viel effizienter geworden und mein Blog gefällt mir besser – auch wegen Dinge wie dem Posts On This Day-Plugin von Jeremy Herve. So simpel das ist, macht es mir Freude, jeden Tag ein paar meiner eigenen Blogposts zu entdecken, von denen ich in vielen Fällen keine Ahnung mehr hatte.

Eine Frage bleibt jedoch. Ich habe seinerzeit das Jetpack-Plugin ganz selbstverständlich installiert. Es liefert schliesslich auf einen Schlag eine ganze Reihe von Funktionen, die man sonst mühsam über einzelne Erweiterungen einrichten müsste. Es sind insgesamt gut fünfzig Funktionen, die hier aufgezählt sind.

Von denen brauche ich die folgenden: „Höhenflug oder Bruchlandung?“ weiterlesen

Einmal im falschen Flugzeug geflogen und schon gibt es dich zweimal

In einer Zeit, wo sich alles digital reproduzieren lässt, fragt sich, wie viel Einzigartigkeit noch wert ist. Hervé Le Tellier schmettert uns in seinem abgefahrenen Science-Fiction-Spektakel «Die Anomalie» ein fulminantes «Nichts!» entgegen.

Der folgende Buchtipp stammt aus diesem Podcast hier, und sei hiermit aufs Herzlichste verdankt. Einmal mehr lerne ich, dass echte Menschen viel bessere Empfehlungen machen als die Algorithmen von Amazon und Co. Die taugen, wie schon früher festgestellt, nichts.

Es geht um Die Anomalie, eine Geschichte von Hervé Le Tellier, die man sich unter dem Titel L’anomalie auch im französischen Original zu Gemüte führen könnte. Ich habe das nicht getan; was mutmasslich eine gute Entscheidung war. Denn Le Tellier verwendet eine dichte, bildhafte und manchmal poetische Sprache, und er versteigt sich ab und zu in philosophische Untiefen, sodass meine französischen Fähigkeiten ohne Zweifel aufs Gröbste überstrapaziert worden wären.

Es handelt sich um eine fulminante Geschichte, die vom Verlag als «brillante Mischung aus Thriller, Komödie und grosser Literatur» beschrieben wird.

Das würde ich nur halb gelten lassen: „Einmal im falschen Flugzeug geflogen und schon gibt es dich zweimal“ weiterlesen

Pop-Art statt Eye-Candy

Photoleap beweist, dass trotz des riesigen Angebots das Potenzial kreativer Bild­bearbei­tung nicht ausgereizt ist. Das Geheim­nis dieser App ist, dass sie komplexe Bear­beitungs­methoden auf nieder­schwellige Art bereit­stellt.

Gibt es noch neue, interessante Foto-Apps? In keiner Kategorie des App-Stores ist die Auswahl grösser, doch trotzdem machen sich langsam Ermüdungserscheinungen breit – es scheint, dass wir alles schon gesehen haben und die Eingangsfrage klar zu verneinen ist.

Bei genauem Hinschauen fällt noch etwas anderes auf: Trotz der riesigen Auswahl sind es alles in allem nur sieben Ideen bzw. Grundsatz-Konzepte, die in unzähligen Varianten umgesetzt werden. Nämlich die folgenden: „Pop-Art statt Eye-Candy“ weiterlesen

Maschinell übersetzen, virtuell lieben, retrofuturistisch fotografieren

64 Links und 21 Herzchen – und dieses Mal ist der Rückstau besonders gross: Es ist wieder einmal Zeit für einen selbstreflexiven Rückblick…

Seit der letzten Ausgabe mit der Übersicht meines journalistischen Schaffens der letzten Zeit sind einige Wochen verstrichen. Entsprechend umfangreich präsentiert sich die heutige Sammlung. Sie fängt mit meiner neuen Rubrik an, die den schönen Namen «Schüsslers digitale Lebenshilfe» trägt. Sie ist beim Tagesanzeiger, der BAZ, beim Bund, der Berner Zeitung und dem Landboten zu finden.

  • So stellen Sie Mitteilungen auf Ihrem Gerät optimal ein Nichts verpassen, aber auch nicht ständig abgelenkt werden: Tipps für die Einstellungen von iPhone, iPad, Windows und Android.
  • ❤️ Welches ist die beste Übersetzungs-App? Google Translate ist das bekannteste Tool, um Texte in andere Sprachen zu übertragen. Es gibt aber starke Konkurrenz, wie unser Vergleich zeigt.
  • Vier Apps für einen besseren Mac-Desktop Zweifacher Ersatz fürs Dock, mehr Übersicht in der Menüleiste und eine raffinierte Methode, um Dateien zu verräumen: So trimmen Sie Ihren Apple-Computer auf Effizienz.
  • ❤️ Die besten Männer-Apps In den Stores gibt es diverse Apps, die sich exklusiv ans männliche Geschlecht richten. Ist das unsinniges Gender-Marketing – oder praktisch? Wir prüfen fünf Beispiele.

Ich hatte was mit Lady Doom

Das sind die weiteren Beiträge, die ich für die Tamedia geschrieben habe, schön nach Monat sortiert. Fangen wir mit dem September an: „Maschinell übersetzen, virtuell lieben, retrofuturistisch fotografieren“ weiterlesen

Heute wird hier Zwietracht gesät

Ich habe mir vorgenommen, eine Wissens­lücke auszu­bügeln und endlich herauszu­finden, was auf Discord.com abgeht. Das habe ich mit Freuden getan – und bereits grosse Pläne für diese Kommuni­kations­platt­form.

Ich habe eine für meinen Job eigentlich unverzeihliche Schwäche: Ich bin oft resistent, was Trends angeht. Ich höre zwar meistens relativ früh, wenn eine Sau durchs Dorf getrieben wird. Aber dann denke ich: «Das ist sicher nur so eine Sau, die gerade durchs Dorf getrieben wird und die in zwei Wochen schon geschlachtet ist.» Will heissen: Sich damit zu beschäftigen, wäre vergebene Liebesmüh.

Was in der Tat auch häufig stimmt. Aber manchmal eben nicht. Was zur Folge hat, dass ich – wenn ich nicht mehr herumkomme, mir ein Thema näher anzusehen –, der allerletzte bin, der das tut. Und sämtliche Leute in meinem Bekanntenkreis, vor allem auch alle Leserinnen dieses Blogs hier, schon Bescheid wissen. Und ich dem Trend hinterherhechle, wie die sprichwörtliche alte Fastnacht.

Das ist mutmasslich auch beim heutigen Thema der Fall. Es existiert seit 2015 und ist nach Web-Massstäben uralt. Ich könnte versuchen, mich herauszureden, dass das Thema vornehmlich für Gamer interessant ist und mich ich nicht zu dieser Gruppe zähle – aber trotzdem.

Doch besser spät als nie: „Heute wird hier Zwietracht gesät“ weiterlesen

Der grösste gemeinsame Nenner des helvetischen Kulturschaffens

Damit der Anteil der einheimischen Produktionen irgendwann doch noch die vom Bundesrat festgelegte Quote erfüllt, erfolgt heute die Besprechung eines Podcasts, wie er schweizerischer kaum sein könnte: dem Giacobbodcast.

Das einheimische Schaffen kam bei meinen Podcast-Besprechungen bislang kaum zum Zug. Kafi Freitag, einige SRF-Podcasts (hier und hier) – und das war es auch schon. Doch es ist Besserung in Sicht: Heute gesellt sich eine längst überfällige Nennung hinzu.

Die drei gelben Quadrate stehen wahrscheinlich für die vier Landesteile.

Es handelt sich um den Giacobbodcast, der schon im Titel verrät, wer die Hauptfigur ist: Viktor Giacobbo, mit dem mich die weltbewegende Gemeinsamkeit verbindet, dass wir beide in Winterthur wohnen.

Darüber hinaus sind wir beide Moderatoren, wobei er dieses Geschäft allerdings um eine Nuance erfolgreicher betreibt als ich. Und mit dieser Erkenntnis nähern wir uns so langsam dem wichtigsten Unterschied an: Er ist nämlich, anders als ich, tatsächlich witzig. „Der grösste gemeinsame Nenner des helvetischen Kulturschaffens“ weiterlesen

Mit einem iPhone doppelt filmen

Die DoubleTake-App zeichnet am iPhone Videos gleichzeitig mit zwei Kameras auf. Damit lassen sich auch professionelle Projekte realisieren – eine Zusatzkamera zur Ausfallsicherung ist aber zu empfehlen.

Seinerzeit habe ich die DuetCam-App vorgestellt: Sie filmt mit dem iPhone gleichzeitig mit der Front- und der Rückkamera. Ideal, um eine Szene zu zeigen und die gleichzeitig zu kommentieren.

Ein Problem hat diese App: Sie verschmilzt die beiden Ansichten zu einem einzigen Video, bei dem die Selfie-Kamera als kleines Fenster in die Aufnahme der Frontlinse eingebettet ist. Das ist für eine Ad-hoc-Reportage völlig ausreichend. Aber für eine professionelle Produktion hätte man lieber getrennte Videoaufnahmen, sodass für den Schnitt alle Möglichkeiten offen bleiben.

Das ist mit der DoubleTake-App möglich, die es für zwei Franken fürs iPhone gibt. Sie stammt vom gleichen Hersteller, von dem auch die hochgelobte Filmic-App kommt. Sie ist allerdings etwas knifflig in der Anwendung – wenn man nicht aufpasst, erhält man wie bei DuetCam einen einzigen Clip, in dem die verschiedenen Perspektiven zusammengebacken sind. „Mit einem iPhone doppelt filmen“ weiterlesen