Oleo, olé, olé, oléé!

Google lanciert eine eigene Programmiersprache, bringt angeblich eine virtuelle Festplatte fürs Internet und sogar ein Tablet.

Die Google-Erfindung, die mich in letzter Zeit am meisten überzeugt hat, heisst Webfonts. Bislang ist das mit den Schriften im Internet eine monotone Angelegenheit. Man sieht Arial, Arial, Arial und Arial, dann noch ein bisschen Times New Roman, Times New Roman, Times New Roman und Georgia, Tahoma, Verdana, Trebuchet, sowie, Gott bewahre!, Comic sans.

Ein kleiner Hack im CSS, und die Schrift ist da
Nun bringt Google auf der Webfonts-Seite rund 500 Schriften, die sich sehr leicht einbinden lassen. Es braucht im Header der CSS-Datei ein Import-Statement für die gewünschte Schrift:

@import url(http://fonts.googleapis.com/css?family=Oleo+Script:400,700);

Und dann kann man den Font auch schon zuweisen:
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In welche Ecke kommt das Sofa?

floorplanner.com ist eine Website, auf der man Grundrisse zeichnet, Möbel herumschiebt und die Einrichtung der künftigen Wohnung oder einer herbeifantasierten Traumvilla plant.

Manche Leute stellen nach einem Umzug erst einmal alle Habseligkeiten in den grössten Raum des neuen Heims, und sehen dann, wie sich die Einrichtungsgegenstände sinnvoll auf die Zimmer verteilen lassen. Andere möchten einen Umzug doch etwas systematischer angehen, und setzen Millimeterpapier und Bleistift oder eine Planungssoftware ein.

Man kann diese Arbeit nun auch online erledigen. Ein holländisches Unternehmen betreibt unter floorplanner.com eine aufwändige CAD-Anwendung, die Desktop-Programmen kaum nachsteht. Und: Die Nutzung ist in der Basic-Variante sogar kostenlos. Dafür gibt es ein Projekt für einen Nutzer. In der Variante Plus sind für 14,95 US-Dollar fünf Projekte pro Jahr mit einem Benutzer möglich. Es gibt darüber hinaus noch drei weitere Pläne mit mehr Möglichkeiten, wobei die Unterschiede im Detail unter floorplanner.com/products ersichtlich sind.

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Der Grundriss, in dem man Wände und Böden zeichnet und die Wohnung mit Einrichtungsgegenständen ausstattet.
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Airplay, aber flexibel!

Mit Airplay schickt man Musik und Videos an die Stereoanlage oder an den Apple-TV. Mit Airfoil kann man nicht nur in iTunes, sondern mit jeder Anwendung auf Sendung gehen.

Airplay ist Apples Technologie, die Multimedia-Inhalte von einem Gerät an ein anderes schickt. Sie überträgt Fotos und Videos vom MacBook an den Apple-TV oder sendet Musik aus iTunes an die Stereoanlage – falls diese eine Airplay-Empfangsmöglichkeit hat, versteht sich. Im High-End-Bereich gibt es entsprechende Geräte von Denon oder von Marantz. Ältere Modelle können aber auch über eine Airport-Express-Station für den Musik-Empfang gerüstet werden. Airplay geht über das Heimnetz auf Sendung und verwendet Ethernet oder WLAN.

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Spotify über den Apple-TV oder das iPhone hören – kein Problem mit Airfoil.
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Das Wunderwetter aus dem Web

Die Website wunderground.com präsentiert das Wetter in allen seinen Facetten – mit Satellitenbilder, historischen Daten und der «Wundermap», in der sich diverse meteorologische Parameter in einer Google-Karte einblenden lassen.

Weather Underground ist ein Wetterdienst aus den USA, der meteorologische Informationen für Zeitungen und Websites bereitstellt. Er hat seinen Ursprung an der University of Michigan und lieferte schon 1991, in den Anfangszeiten des Internet, meteorologische Daten in Echtzeit. Die Betreiber von Weather Underground behaupten, 1992 sei ihr Server der populärste im (damals noch überschaubaren) Internet gewesen. 1995 löste sich Weather Underground von der Universität und wandelte sich zum kommerziellen Unternehmen, das heute auch Google mit Daten versorgt. Ein Teil der Daten wird mit PSKs (Personal Weather Stations), d.h. mit privat betriebenen Wetterstationen erhoben: 19’000 sind es in den USA, plus weitere 13’000 Stationen weltweit. Wer eigene Wetterdaten sammeln und übermitteln möchte, erhält hier Informationen.
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Giftmüll macht schlank

Wie man die öffentliche Meinung in die gewünschte Richtung lenkt, das haben die Spin doctors von «Hill & Knowlton» immer wieder vorgeführt: Ob für die Tabakindustrie, beim Umweltschutz oder in der internationalen Politik – für gut betuchte Auftraggeber gibt es immer Mittel und Wege, alternative «Wahrheiten» in die Medien und in die Köpfe der Leute zu bringen. Und selbst die Meinung von Präsidenten ist käuflich.

Wortwolken steigen lassen

Wordle.net wandelt Texte in Wortwolken um. Das ist nicht nur schön anzusehen, sondern verrät auch einiges über das «Ausgangsmaterial».

Eine Wortwolke ist eine Methode, die Informationen eines Textes zu visualisieren. Wichtige Worte und Konzepte sollen dabei sofort ins Auge stechen. Doch was ist wichtig? Bei der Wortwolke macht man sich diesbezüglich einfach, indem Wichtigkeit mit Häufigkeit gleichgesetzt wird – je häufiger ein Wort vorkommt, desto grösser erscheint es in der Wolke.

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Die Wortwolke aus dem Inhalt des Buchs «Kummerbox 09» – sie gibt einen ziemlich akkuraten Eindruck, was man vom Inhalt zu erwarten hat.
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Die Bürde des Bürgermeisters tragen

«SimCity» gehört zu den grossen Klassikern der Wirtschaftssimulationen. Auch am iPhone kann man seine Stadt gründen und sie mit geschickter Bau- und Steuerpolitik zur Blüte führen.

«SimCity» gehört zu den grossen Klassikern im Bereich der Computerspiele. 1989 erschien die erste Version, damals natürlich mit vergleichsweise primitiver Grafik. In mehreren Versionen entwickelte sich das Spiel weiter, und seit 2000 existiert auch der Ableger «Die Sims», in dem nicht eine ganze Stadt, sondern eine Familie mit ihrem sozialen Netz simuliert wird. «Die Sims» sind laut Hersteller Maxis das meistverkaufte PC-Spiel überhaupt.

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Eine grosse Stadt auf dem kleinen Bildschirm – so sehen 20 Jahre Prosperität in «SimCity» aus.
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Am iOS-Gerät den Videoformat-Horizont erweitern

ProPlayer spielt am iPod, iPhone und am iPad auch exotische Videoformate ab – und lässt sich auch von Dateien nicht schrecken, die fürs Mobilgerät eigentlich zu anspruchsvoll sind.

Mit iOS-Geräten können längst nicht alle Videoformate wiedergeben werden. Bei inkompatiblen Formaten ist eine Umwandlung unumgänglich. Dieses so genannte Transcoding ist zeitraubend und mitunter einfach lästig.

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Zum Grinsen: Auch AVI-Dateien laufen am iPhone.

Eine Lösung eröffnet sich im ProPlayer, der mit 5 Franken allerdings nicht gerade günstig ist (im App Store für iPhone und iPad). „Am iOS-Gerät den Videoformat-Horizont erweitern“ weiterlesen