Misch mal Zärtlichkeit ins Musikprogramm

Musik, die zur Stimmung passt – dafür kann man sich einen privaten DJ anheuern, Wiedergabelisten in Handarbeit erstellen oder eine App verwenden, die von sich behauptet, Musik stimmig mischen zu können. Ich habe gestern über Moodagent geschrieben: Das ist eine Spotify-App, die Musik nach vier Kategorien ausliest und einige Modifikationsmöglichkeiten bietet.

Es gibt von moodagent.com auch eine App, die Musik nach einem ähnliche Prinzip auswählt – wobei man das Resultat deutlich feiner steuern kann als in der Spotify-App. Nach dem Start der stehen die fünf Schieber Sensual, Tender, Happy, Angry und Tempo zur Verfügung. Diese zieht man per Finger von der Nullstellung auf voll – wobei es ungefähr sechs Zwischenstufen gibt. Die App mixt dann eine Playlist, die zu den Vorgaben passt. Wenn es keine Musik zu der Vorgabe gibt, modifiziert Moodagent die Vorgabe auf brauchbare Einstellungen.

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Wut, mit etwas Zärtlichkeit ergibt Rammstein.
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Ein bisschen wütend und voll sinnlich

Heute Morgen habe ich einen grossen Knüppel genommen und damit kaltblütig einen Mord verübt. Erschlagen wurde mein innerer Schweinehund, der zwischen mir und meiner Steuererklärung stand. Als das Blut abgewischt und PrivateTax 2011 heruntergeladen war, kam ich zum Schluss, dass ich, wenn ich mich schon in mein Schicksal ergeben würde, das nicht ohne die passende Musik tun würde.

Doch zum Henker, welche Musik passt zu der Steuererklärung? Screamo? Hardpolka? Goregrind? Oder Speedcore? Nein, würde wohl alles die Konzentration nicht wirklich fördern. Also etwas Entspanntes, Nervenschonendes und gleichzeitig fröhlich, musikalischer Baldrian, quasi. Allerdings gibt es leider keine solche Musik in meiner Sammlung. Aber war mir da nicht neulich in Spotify der so genannte Moodagent begegnet, der von sich behauptet, automatisch Musik nach Stimmung zu liefern? „Ein bisschen wütend und voll sinnlich“ weiterlesen

Fotos durch den Toaster jagen

Die App PhotoToaster peppt Bilder mit vorgefertigten Filtern auf – so wie Instagram oder Hipstamatic es tun. Im Gegensatz zu diesen Programmen kann man auch manuell eingreifen und geänderte Presets auch abspeichern.

Das Instragram-Prinzip ist simpel, und gerade deswegen so erfolgreich: Ein Foto wird aufgepeppt, indem man es mit einem von 16 vorgefertigten Filtern bearbeitet. Weitere Eingriffsmöglichkeiten gibt es nicht (abgesehen von Unschärfefiltern, die man von Hand im Bild platziert). Das heisst: Knipsen, filtern, teilen. Und fertig.

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Das fertige, radikal entwickelte Foto.

Nun ist dieses Prinzip auf die Dauer etwas eintönig. „Fotos durch den Toaster jagen“ weiterlesen

Die perfekte App für Hypochonder

Was tun, wenns juckt, kneift oder zieht, die Lunge pfeift oder Nachtschweiss ausbricht? Eine iPhone-App hilft bei der Selbstdiagnose. Sinnvoller als das sind jedoch die Apps zur ersten Hilfe.

Ärzte werden WebMD lieben: Diese App sorgt nämlich dafür, dass man als Patient nicht einfach brav seine Symptome aufzählt, wenn man in der Praxis auftaucht, sondern schon genau weiss, woran man leidet, und eigentlich nur noch das Rezept für die Medis abholen will.

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Links: WebMD – da tippen, wo’s juckt.
Rechts: Erste Hilfe DRK – wissen, was bei Notfällen zu tun ist.

Im Symptom Checker gibt man als erstes sein Alter und das Geschlecht ein (die Postleitzahl kennt keine Schweizer Städte, daher kann man das Feld auch leer lassen). „Die perfekte App für Hypochonder“ weiterlesen

Videos batchweise ins richtige Format überführen

HandBrake ist ein vielseitiges Videokonvertierungsprogramm, das mit einem Zusatzprogramm auch eine grössere Zahl an Clips ins passende Format fürs iPhone oder den Apple TV wandelt.

Videos kann man sich bestens via iOS-Gerät oder auch per Apple TV zu Gemüt führen. Der Nachteil – Apple unterstützt längst nicht alle Videoformate. Auch wenn ein anderer Parameter wie die Auflösung oder Bildrate nicht passt, kann eine Umwandlung notwendig sein.

Diese Umwandlung heisst technisch Transcodierung und ist eine anspruchsvolle Angelegenheit. Die Umwandlung sollte nicht nur genau gemäss den Anforderungen, sondern auch einigermassen flott erfolgen. Und da hat Handbrake (für Windows und Mac erhältlich unter handbrake.fr) absolut zu Recht einen sehr guten Ruf: Man kann zwar sämtliche Einstellungen manuell steuern – aber über die diversen Profile für iPhone, iPad, Apple TV und Apple TV 2 wählt man per Mausklick die korrekten Settings.
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Es brüllt der Würfel, es freut sich der Nerd

Zwischendurch darf ich doch auch mal etwas Altes vorstellen, oder? Mir ist nämlich dieser Brüllwürfel von Jawbone begegnet, die Jambox. Die wurde zwar schon Ende 2010 auf die Menschheit bzw. deren Ohren losgelassen. Aber weil sie erst jetzt Eingang in diesen Haushalt hier gehalten hat, konnte sie halt nicht früher beschreiben. Logisch.

Wir haben eine einfache Lösung gesucht, um Musik ab iPhone oder einem anderen Gerät möglichst mobil zu spielen. Und da passt der rote, vom Schweizer Designer Yves Béhar gestaltete Klotz wie die Faust aufs Auge. Er hat einen eingebauten Akku, röhrt erstaunlich kraftvoll daher und lässt sich per Bluetooth oder ab Kopfhörerbuchse bespielen. Mit einer Akkuladung soll man den Würfel bis zu zehn Stunden brüllen lassen können. Ob das wirklich stimmt, habe ich nicht gemessen. Allerdings hatte ich ihn heute den ganzen Morgen in Betrieb, ohne dass er schlappgemacht hätte.

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Wir wittern Verschwörung!

In der «Verschwörungstheorie der Woche» versuchen wir die Behauptung der Verschwörungstheoretiker zu widerlegen, die behaupten, die USA seien längst ein Polizeistaat und «the land of the free» eine vergangene Fiktion, die nur noch im «Star-Spangled Banner» und in patriotischen Sonntagsreden aufrecht erhalten wird. Leider ist es für einmal nicht ganz einfach, diese Theorie überzeugend zu entkräften…

Für James Bond und das digitale Büro

DocScanner ist eine App zur digitalen Dokumentenverwaltung: Sie digitalisiert Dokumente über die Kamera des iPhone und beherrscht sogar OCR – wenngleich nicht fehlerlos.

James Bond ist zwar mehr der Haudrauf-Agent und weniger raffinierter Wirtschaftsspion, doch die App DocScanner dürfte ihn und seinesgleichen dennoch entzücken: Mit ihr ist es nämlich maximal einfach, Dokumente zu digitalisieren.

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Links: In der Dokumentverwaltung werden Dokumente beschriftet, mit Tags versehen und seitenweise geordnet.
Rechts: Die App erkennt das Blatt im Livebild und scannt es entzerrt ein.

Das ist praktisch, selbst wenn man keine Geheimnisse zu entwenden hat, sondern lediglich Briefe, Verträge, Zeugnisse oder andere Dokumente digital archivieren möchte. „Für James Bond und das digitale Büro“ weiterlesen

Es werde Booklet!

Das Progrämmchen BookletCreator sorgt (unter Windows und Mac) dafür, dass das Drucken von Broschüren ohne Schere und Klebstoff

Selbst Broschüren fabrizieren – das scheint eine einfache Aufgabe zu sein, vor allem, wenn man einen Drucker mit Duplexfunktion zur Verfügung hat. Man druckt jeweils zwei Seiten auf die Vorderseite eines A4-Blatts, zwei Seiten auf die Hinterseite, faltet die Ausdrucke, heftet sie, und schon ist das Booklet im A5-Format fertig.

Doch eben, leider nicht. Auf diese Weise gedruckt, kommt die Seitenreihenfolge durcheinander. Damit sie in der Broschüre mit ineinander gelegten Seiten stimmt, muss die erste die letzte Seite auf die Vorderseite des ersten Blatts zu liegen kommen. Die zweite und die zweitletzte Seite sind auf dessen Rückseite zu platzieren. Und so weiter.
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Von hier nach da und wieder zurück

File Synchronization erledigt unter Mac OS X die alltäglichen Synchronisationsaufgaben.

Notebook und Desktop-PC, Netzwerkfestplatte, USB-Laufwerke – man kann sich mit seinen Daten-Depots durchaus verzetteln. Die Cloud und Dienste wie Dropbox oder iTunes Match erleichtern die Sache zwar. Aber wer mehrere Computer nutzt und nicht seinen ganzen Dokumentbestand ins Internet schieben will, der muss oft genug Daten hin und her schieben. Ich benutzte zur Synchronisation der Netzwerkfestplatte und dem Mac lange Zeit die hervorragende Synchronisationssoftware Synk, die mit 40 US-Dollar aber etwas teuer ist – und leider war meine ältere Version nicht mehr kompatibel zu «Lion» (Mac OS X 10.7).

Deshalb bin ich auf File Synchronization umgestiegen. Diese Software ist für 8 Franken im Mac App Store erhältlich. Für 15 US-Dollar ist sie direkt beim Hersteller zu haben.
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