Eine PDF-App, die nur wenige Wünsche offen lässt

I love PDF ist eine App, die als das Ei des Kolumbus in Sachen PDF gelten darf. Mit einer Einschränkung, allerdings.

Habe ich nun endlich die PDF-Anwendung gefunden, die mir alle Wünsche erfüllt? Diese Hoffnung ist neulich bei mir aufgekeimt, nachdem ich I love PDF entdeckt hatte. Das ist ein Webdienst, der ganz ähnlich funktioniert wie die diversen Dienste, die an dieser Stelle bereits vorgestellt wurden.

Das Alleinstellungsmerkmal besonderes Merkmal¹ besteht nun darin, dass I love PDF nicht nur online zur Verfügung steht, sondern für den Offline-Gebrauch auch für den Desktop, also Windows und Mac und für die mobilen Plattformen: Für Android und fürs iPhone und iPad.

Einem ersten, kritischen Blick hält die App stand: Es gibt vier Bereiche, die alles abzudecken scheinen, was man braucht: „Eine PDF-App, die nur wenige Wünsche offen lässt“ weiterlesen

Die volle PDF-Dröhnung

Schon wieder hat mir jemand angetragen, ich solle doch einen Dienst für die Online-Bearbeitung von PDF-Dateien vorstellen. So langsam scheint dieses Blog hier zum Liebling der Leute zu avancieren, die solcherlei Produkte anzubieten haben.

Also, als Ergänzung zu pdfshrink.com, SmallPDF, pdfcandy.com und PDF Bob erfolgt hier die Besprechung von – ich weiss, ihr haltet die Spannung kaum mehr aus! – cleverpdf.com.

Clever PDF bietet 26 Module für PDF-Dateien (und eine, die nichts mit PDFs zu tun hat – nämlich die Umwandlung von Epub in Mobi)

Dieser Dienst wirbt mit geschlagenen 27 Modulen. Ein Grossteil davon kümmert sich um die Konvertierung. Diese Module machen entweder aus Drittformaten PDFs. Oder sie wandeln PDF-Dateien in andere Formate um.

Zu denen komme ich gleich. Aber erst soll es hier um die Werkzeuge gehen, die meines Erachtens die interessantesten sind – weil es sie bei der Konkurrenz nicht oder nur teilweise gibt. Das sind folgende Module: „Die volle PDF-Dröhnung“ weiterlesen

Fröhliche PDF-Vereinigung

Das PDF-Format ist, behaupte ich, etwas vom Besten, was Adobe je gemacht hat. Daran halte ich fest – auch wenn ich ein Format vorziehen würde, das komplett frei von Patenten ist.

Das papierlose Büro ist ohne PDF nicht denkbar. Und ich archiviere mein Recherchematerial aus dem Internet in PDF-Form. Denn so habe ich alle meine Informationen noch greifbar, selbst wenn die Originalquellen nicht mehr verfügbar sein sollte. Was bekanntlich häufiger vorkommt, als einem lieb sein kann.

Leider unterstützt Windows das PDF-Format nach wie vor nur unzureichend. Man bekommt seine PDF-Dateien zwar inzwischen auch ohne den Adobe Reader zu Gesicht. Microsoft Edge zeigt sie an und bietet auch rudimentäre Bearbeitungsmöglichkeiten: Textmarkierung und Kommentar. Doch andere Funktionen wie Seiten hinzufügen, löschen, umstellen, etc., gibt es nach wie vor nicht.

Man kann sich dafür mit Webdiensten behelfen. Ich habe in letzter Zeit einige vorgestellt: pdfbob.com (Wenn Bob über eure PDFs herfällt), Pdfshrink.com (Der Shrink fürs PDF), SmallPDF (Etwas vom Besten, was Adobe je gemacht hat) und pdfcandy.com (Ein Zückerchen für PDF-Nutzer).

Aber eben: Es kommt immer wieder vor, dass eine PDF-Datei vertraulich ist, sodass man sie nicht einfach ins Web hochladen will. Dann braucht man ein Programm, mit dem man die Aufgabe offline erledigt.

Und für diesen Zweck wäre eine App aus dem Microsoft Store die beste Wahl: „Fröhliche PDF-Vereinigung“ weiterlesen

Wenn Bob über eure PDFs herfällt

Heute wieder einmal ein Lesertipp – wobei ich mich zu meiner Schande nicht mehr erinnern kann, welcher Leser mir den gegeben hat. Er sei aber trotzdem verdankt.

Es geht um pdfbob.com: Das ist ein Online-Editor für PDF-Dateien und ein echter Geheimtipp. Wer sich von euch mit PDFs herumschlägt, der weiss: Die Bearbeitung ist ein mühsames Geschäft. Das hat damit zu tun, dass Erfinderin Adobe noch immer auf dem Format hockt wie die Henne auf dem Ei. Details dazu gibt es übrigens im Beitrag Unterschriften auf digitale Dokumente krakeln, wo ich auch einige Tipps auf Lager habe, wie man PDF-Formulare ausfüllt und unterschreibt.

Man will PDF-Dateien aber nicht nur unterschreiben, sondern auch in anderer Hinsicht verändern können. Und das ist leider nach wie vor schwierig. „Wenn Bob über eure PDFs herfällt“ weiterlesen

Unterschriften auf digitale Dokumente krakeln

Für viele Aufgaben ist ein «richtiger» Computer das bessere Werkzeug als ein Smartphone oder Tablet – davon bin ich weiterhin überzeugt. Doch es gibt Ausnahmen: Digitale Dokumente, die man mit Unterschrift versehen retournieren sollte, nimmt man sich besser am Smartphone vor.

Das iPhone hat eine praktische Funktion, mit der man PDFs unterschreiben kann, sogar direkt in der Mail-App. Darum kommt dieser Tipp auch im Video vor, das im Beitrag Für Leute mit und ohne Sockenhalter vorzufinden ist. Apple beschreibt die Sache im Beitrag Markierungen auf dem iPhone, iPad oder iPod touch verwenden.

Wenn man sich fragt, wie das bei den Desktop-Betriebssystemen aussieht, dann kommt man zu einem zwiespältigen Bild. Apple jedenfalls will sich nicht lumpen lassen. „Unterschriften auf digitale Dokumente krakeln“ weiterlesen

Ein hübscher kleiner PDF-Viewer fürs iPad

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Foxit macht PDFs (wieder) radiotauglich.

Im Beitrag Das papierlose Studio habe ich beschrieben, weswegen ich gerne eine PDF-App hätte, mit der man sehr leicht Links öffnen kann. Ich habe die iBooks-App von Apple lobend erwähnt, weil die das ermöglicht.

Nun waren diese anerkennenden Worte Apple offenbar peinlich. Denn wie anders ist es zu erklären, dass kaum obiger Beitrag veröffentlicht war, ein Dialog zwischengeschaltet wurde, der beim Antippen eines Links die folgende Warnung anzeigt: «Möchtest du iBooks beenden und diesen Link öffnen?»

Da liegt einem eine Replik im Stil von «Ja, du Trottel, sonst hätte ich nicht auf den Link getippt» auf der Zunge. „Ein hübscher kleiner PDF-Viewer fürs iPad“ weiterlesen

Ein Zückerchen für PDF-Nutzer

Hier und hier mich mit der Erstellung und dem Bearbeiten von PDF-Dateien beschäftigt und auch smallpdf.com vorgestellt. Dort kann man ohne Extra-Software Dateien verkleinern, umwandeln, Seiten drehen und herauslösen, und vieles mehr.

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Zwei Dutzend PDF-Werkzeuge.

Da es immer gut ist, notfalls eine Alternative in der Hinterhand zu haben, hier der Hinweis auf pdfcandy.com: Ein Webdienst, der ähnliches tut und noch ein paar Funktionen bereithält, die es bei SmallPDF nicht gibt: Man kann auch das ODT-Format von OpenOffice/LibreOffice umwandeln (ideal, wenn man ein solches Dokument erhalten hat, das man nur lesen, nicht aber bearbeiten möchte, und gerade kein Open-Office zur Hand hat). „Ein Zückerchen für PDF-Nutzer“ weiterlesen

Etwas vom Besten, was Adobe je gemacht hat


Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Ich bin ein Fan vom PDF-Format (oder, wie pingelige Leute schreiben würden: vom PD-Format, weil PDF ja für Portable Document Format steht): Es ist der Pfeiler, auf dem meine Dokumentenverwaltung steht, und vielen Leuten dürfte es auch so gehen.

Natürlich, das Drumherum ist bei PDF alles andere als erfreulich: Adobe nutzt es als Milchkuh und verkauft unverzichtbare Funktionen teuer über die Acrobat-Software, statt dafür zu sorgen, dass sie kostenlos in jedem Betriebssystem zur Verfügung stehen, wie das für eine Basistechnologie der Fall sein müsste. „Etwas vom Besten, was Adobe je gemacht hat“ weiterlesen

Der PDF-Trick für iOS

Ein Dokument als PDF speichern zu können, ist IMHO eine elementare Funktion, die jedes Betriebssystem zur Verfügung stellen muss. Per PDF fängt man flüchtige Inhalte ein und kann sie nachträglich dokumentieren. OS X beherrscht den PDF-Trick seit längerem. Bei Windows ist es seit Kurzem möglich. Und es geht sogar bei iOS, dem Betriebssystem fürs iPhone und iPad. Auch wenn der Weg alles andere als offensichtlich ist.

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In der Druckvorschau die Vorschau grosszoomen…

Um eine PDF-Datei zu erstellen, bemüht man den Befehl Drucken, der hoffentlich in der fraglichen App vorhanden ist. Normalerweise findet man ihn über das Teilen-Symbol. Es ist am Rechteck mit dem Pfeil nach oben erkennbar. Im Druckdialog nutzt man die Seitenvorschau. „Der PDF-Trick für iOS“ weiterlesen

Der Shrink fürs PDF

Bei der Website Pdfshrink.com geht es nicht etwa darum, den PDF-Dateien die Psychosen und Neurosen auszutreiben. Nein, es geht nicht um shrink, sondern um shrink, also die Verkleinerung.

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Fünf Verkleinerungsmethoden, von denen die erste meine PDF-Datei allerdings vergrössert hat.

Die Nutzung ist ähnlich simpel wie bei den Verkleinerungsdiensten für JPG (JPGs kleinkriegen) und PNG (Das gleiche in Grün für PNGs): Man drag und droppt eine PDF-Datei aufs Browserfenster. Alternativ kann man auch PDF-Dateien direkt via Dropbox übermitteln. So spart man sich unterwegs den Umweg über die lokale Datenablage.

Da bei PDFs durchaus unterschiedlich radikale Verkleinerungen möglich sind, muss man sich dann für eine von fünf Stufen entscheiden:
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