Erweiterungen, die Chrome glänzen lassen

Googles Browser ist schnell, übersichtlich und Firefox bezüglich Nutzerzahlen dicht auf den Fersen. Selbst bei den Erweiterungen lässt er sich nicht lumpen, wie unsere Übersicht mit den zehn besten Chrome-Extensions demonstriert. Und wer Chrome gar nicht mag: Einige der Erweiterungen existieren auch für andere Browser.

Chrome ist, man muss es anerkennen, deutlich flinker als Firefox. Darum holt Googles Browser beim Marktanteil kräftig auf. w3schools.com weist für September 2011 bereits 30,5 Prozent aus – gegenüber 39,7 Prozent für Firefox. Im September letzten Jahres waren noch 45,1 Prozent für Firefox und 17,3 Prozent für Chrome zu vermelden.

Nun sind Browser-Statistiken mit Vorsicht zu geniessen. Je nach Quelle variiert die Zahl massiv. Der Trend ist jedoch klar: Viele Firefox-User wandern zu Chrome ab, weil sie die Performance des einstigen Open-Source-Shooting-Star nicht mehr überzeugt. Die Mozilla-Stiftung reagiert, indem sie eine Version nach der nächsten auf den Markt bringt und kräftig an den Leistungsdaten feilt.

Wie auch immer das Rennen ausgeht – auch bei Firefox’ grösstem Trumpf, den Erweiterungen, ist ein harter Konkurrenzkampf zu verzeichnen. Seit in Version 4 die Programmschnittstellen für Erweiterungen Einzug gehalten haben, ist auch Googles Browser vielseitig erweiterbar. Mit dem Vorteil, dass der Installation eines Plug-ins noch nicht einmal ein Neustart fällig ist. „Erweiterungen, die Chrome glänzen lassen“ weiterlesen

Der Batteriepannenvermeider

Ein simples Gadget, das gerade auf Reisen ärgerliche Pannen mit leeren Akkus vermeidet – der Universal Dual USB Charger von Belkin.

«Ich packe meinen Koffer» ist ein beliebtes Gedächtnisspiel für die Kinderparty. Für Benutzer elektronischer Gerätschaften beschreibt es eine zwingende Handlung vor jeder Reise, bei der ganz viele Gadgets ins Gepäck wandern. In meinem Fall gehören nebst iPhone auch die Spiegelreflexkamera, eine Reserve-Kompaktknipse, der GPS-Logger und der Kindle in den Rucksack. Mitunter kommt noch das M-Audio Microtrack II dazu.

111115-belkin-dual-usb-charger.jpg
Zwei Geräte via USB an einer Steckdose laden.
„Der Batteriepannenvermeider“ weiterlesen

Passwort-Safe für Windows, Mac und iOS (inklusive Datenaustausch)

KeePass ist eine Anwendung, die Login-Daten und andere Zugangsdaten sicher speichert. Via Dropbox gelangt die verschlüsselte Passwortsammlung auf mehrere Rechner und sogar aufs iOS-Gerät.

Passwörter gehören mit zu der lästigsten Erscheinung des Internetzeitalters. Für die Mailbox, das WLAN, den Router, Facebook, Twitter, das Windows-Admin-Konto, den FTP-Server und das Homebanking – überall braucht es den Schutz durch die Login-Daten. Und natürlich gebietet es die Sicherheit, für jeden Dienst ein eigenes Passwort zu wählen. Und stark, also schlecht zu knacken, sollte das Passwort obendrein auch noch sein. In meinem Passwortfundus gibt es inzwischen mehr als 440 Einträge – von addthis.com bis Zattoo.

Das sprengt die Kapazität zumindest meines Gedächtnisses bei weitem. Darum setze ich seit einiger Zeit ein Programm namens Keepass ein. Es speichert Passwörter in einer mit 256-bit nach AES-Standard verschlüsselten Datenbank. Die Passwörter lassen sich nach Gruppen sortieren, mit Icons ausstatten und über die Suchfunktion schnell aufstöbern. Zu jedem Eintrag lässt sich eine URL hinterlegen, was für Webdienste sinnvoll ist und nebenbei auch eine Lesezeichensammlung für wichtige Webdienste ergibt. Falls nötig, lässt sich ein Passwort mit einen Ablaufdatum versehen. Und es ist möglich, einem Eintrag einen Anhang hinzuzufügen. Auf diese Weise lassen sich auch Textdateien oder andere Dokumente verschlüsselt verwahren – beispielsweise ein PDF mit dem Scan der Streichliste fürs Telebanking. „Passwort-Safe für Windows, Mac und iOS (inklusive Datenaustausch)“ weiterlesen

Mein ganz persönlicher Twitter-Bot

Kollega Zedi hat mich neulich mit der Nase auf einen lustigen Online-Dienst ifttt.com gestossen, der augenblicklich den Tüftler in mir ansprach. Er geht in die gleiche Richtung wie Yahoo Pipes (hier beschrieben), ist aber viel einfacher. Man kann ähnliche Dinge tun wie mit Friendfeed (hier beschrieben), aber viel leistungsfähiger.

Wie die Puzzleteile zusammenfinden
Da ich vor einiger Zeit das Twitter-Handle @MSchuessler reserviert hatte, ohne dass ich etwas damit anzufangen gewusst hätte, kam ich nun auf die Idee, einen kleinen ifttt.com-Bot aufzusetzen, der meinen Internetkram automatisch vertwittert. ifttt steht für «if this then that». Zu deutsch: Wenn dies passiert, mache das. Es gibt Trigger, die als Auslöser einer Aktion fungieren. Trigger werden über Kanäle (Channels) eingefügt. Es gibt 38 Kanäle, u.a. Flickr, Instagram, Google Calendar, Youtube, Börsenkurse, Mail, SMS, Dropbox, Facebook, Twitter, Instapaper, WordPress und Datum und Zeit. „Mein ganz persönlicher Twitter-Bot“ weiterlesen

Auf youtube mal etwas Interessantes schauen

Es ist kein Geheimnis, dass Youtube eine Menge lustiger Katzenvideos zu bieten hat. Dazwischen gibt es auch Videos, die keine haarigen Viecher zu bieten haben, sondern nur die talking heads einiger alter Männer – und die man sich dennoch nicht entgehen lassen sollte. Darum als heutige Empfehlung zwei Videos aus Leo Laportes und Tom Merritts Triangulation-Podcast. Das sind die beiden besten Folgen – zwei unterschiedliche, spannende Figuren, denen man noch zwei weitere Stunden zuhören könnte. Auch wenn man sich bei Kevin Mitnick fragt, warum er sich fürs Interview ausgerechnet vor den Kühlschrank setzen musste…


Triangulation 9: Ray Kurzweil
„Auf youtube mal etwas Interessantes schauen“ weiterlesen

Der Schriftenbändiger

FontExplorer X Pro bringt Ordnung ins Schriftmenü. Das Programm verwaltet Fonts und sortiert sie nach Projekten und Aufgaben.

Computerschriften, die so genannten Fonts, sind zur Massenware verkommen. Als billige Dreingabe zu vielen Softwareprodukten gelangen sie ins System und ins Schriftmenü. Corel, ein Hersteller von Grafikprogrammen hat mit dieser Unsitte angefangen und heute pflegt sich namentlich Microsoft. Mit jeder Installation werden obendrein noch ein Dutzend Schriften installiert – und der Anwender hat gar nichts davon. Denn wer macht sich bei Hunderten von Schriften schon die Mühe, den passenden Schrifttyp zu finden? Wer das verhindern will, wählt bei Softwareinstallationen die benutzerdefinierte Setup-Methode und deaktiviert die unerwünschten Dreingaben. „Der Schriftenbändiger“ weiterlesen

Riesenposter in Eigenproduktion

Ein Bild als grosses Poster selber drucken – dabei hilft blockposters.com. Die Website teilt ein Bild auf mehrere Seiten auf. Diese werden dann mit einem A4-Drucker ausgegeben und zusammengeklebt.

Wenn es um Fotos geht, gibt es an der ansonsten heftig umstrittenen Behauptung «Size matters» nichts zu deuteln: Je grösser das Foto, desto imposanter die Bildwirkung. Gelungene Aufnahmen gehören grosszügig reproduziert an die Wand. Bei vielen Online-Anbietern kann man inzwischen Poster in XXL-Formaten von den eigenen Aufnahmen bestellen. Der Uzwiler Anbieter posterexpress.ch vergrössert auf 100 mal 150 Zentimetern oder im Panorama-Format sogar auf 300 mal 100 Zentimeter. Ähnliche Formate gibt es auch bei supracolor.ch und der deutsche Anbieter posterxxl.de druckt sogar Formate wie 216×144 Zentimeter oder Panoramas mit 435×145 Zentimeter (letzteres ist für 150 Euro, ohne Versand zu haben). „Riesenposter in Eigenproduktion“ weiterlesen

Wechselnde Einstellungen für unterschiedliche Arbeitsorte

Sidekick ist ein Programm für Mac OS X, das die Konfiguration mobiler Mac-Rechner je nach Standort anpasst. Drucker, Serververbindungen und weitere Optionen lassen sich so für die Arbeit zu Hause, im Büro und unterwegs separat anpassen.

Zu Hause trägt man T-Shirt und Trainerhose und trinkt Bier aus der Flasche, während man auf dem Sofa liegt. Im Büro dagegen kreuzt man gekämmt und mit gewaschenen Ohren und mit manierlichen Umgangsformen auf – wie wir uns geben, hängt von unserem Aufenthaltsort ab.

Mobile Computer hingegen verhalten sich so, wie sie konfiguriert wurden und kümmern sich nicht um Standortwechsel. Sie schicken Dokumente auf den falschen Drucker, wollen mit nicht vorhandenen Servern verbinden und spielen im Grossraumbüro Audiosignale in unbotmässiger Lautstärke ab.

Sidekick – Englisch für Handlanger oder Kumpan – ist eine Software, die bei Mac OS X Einstellungen abhängig vom Standort vornimmt. „Wechselnde Einstellungen für unterschiedliche Arbeitsorte“ weiterlesen