Tricks für den Automator und Snow Leopard

Ich bin noch nicht dazu gekommen, mich darüber auszulassen, welches denn nun die gelungenste Neuerung in Snow Leopard ist, meiner bescheidenen Meinung nach.
Das ist nämlich nicht QuickTime X und nicht Grand Central Dispatch, sondern das Dienstmenü. Es steckt in dem Menü, das den Namen des gerade aktiven Programms trägt und es bietet kontextsensitive Befehle an. Es erlaubt, einen markierten Text als E-Mail zu schicken, als Notiz abzulegen oder als Suchbegriff an Spotlight oder Google zu schicken. Das finde ich seit jeher praktisch. Nun kann man via Dienste auf Automator zugreifen.
Das klingt auf den ersten Blick nicht spektakulär. Wenn man nachforscht, entdeckt man enorme Rationalisierungspotenziale. „Tricks für den Automator und Snow Leopard“ weiterlesen

Strassensehen mit dem iPhone

Es soll Leute geben, die nicht begriffen haben, wie man Google Street View im iPhone nutzt (ich zum Beispiel, bis eben). Für sie sei hier der Trick verraten:
Man sucht in der Karten-Anwendung erstens eine Strasse oder einen Ort oder man platziert (via Eselsohr in der rechten unteren Ecke) eine Stecknadel auf einer grösseren Strasse.
Dann achte man zweitens auf das kleine Symbol mit dem Männchen, das am linken Rand der oberhalb der Stecknadel angezeigten Sprechblase erscheint. „Strassensehen mit dem iPhone“ weiterlesen

Schneller googeln und bingen geht nicht

Welches ist der schnellste Weg, in Firefox eine Suche zu starten? Klar, via Suchfenster, das man am besten mit der Tastenkombination Ctrl + k anspringt.
Das funktioniert gut, solange man nicht die Suchmaschine wechseln will. Wenn als Suchmaschine Google eingestellt ist, man, aus welchem Grund auch immer, etwas «bingen» – oder auf Wiki nachschlagen – will, ist dieser Weg nicht sehr effizient. Man muss erst über das Dropdown-Menü auf die passende Suchmaschine umschalten, dann den Begriff eingeben und die Suche starten.
Folgender Trick hilft, hier einige wertvolle Sekunden einzusparen: Man klicke im Dropdown-Feld des Firefox-Suchfeldes auf Suchmaschinen verwalten. Im Dialog gibt es nun die Möglichkeit, für jede Suchmaschine ein Schlüsselwort zu erfassen:
090824_schmaschinen-schluesselwoerter.jpg
Das sollte man tun, wobei ich empfehle, diese möglichst kurz zu halten. Also zum Beispiel g für Google, b für Bing, w für Wikipedia und wa für Wolfram-Alpha.
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Gut versteckte Webbeute

Ich gehöre zu denen, die recht häufig Webseiten archivieren. Wobei ich damit meine, dass ich in Firefox den Befehl Datei > Speichern unter betätige und die Seite dann in einem Verzeichnis in der Festplatte verräume. Das ist zwar aufwändiger als das Anlegen eines Lesezeichens. Aber es hat den unschlagbaren Vorteil, dass die Informationen greifbar bleiben, auch wenn es dem Urheber des Artikels gefallen sollte, diesen vom Netz zu nehmen oder irgendwohin zu verschieben, wo ihn niemand mehr findet.

Bislang habe ich in Firefox als Dateityp «Websteite komplett» gewählt und die lokale Datei dann von meinem Progrämmchen HTML Stripper durch die Mangel drehen lassen. Nun habe ich aber die überaus nützliche Erweiterung Mozilla Archive Format entdeckt. „Gut versteckte Webbeute“ weiterlesen

Geloggte Ferientrips, Wanderungen, Fahrradtouren

Mein neuestes Spielzeug ist der GPS-Logger Photo Finder Mini von ATP für rund 170 Franken. Der soll dabei helfen, Fotos zu geotaggen. Dieser Bestimmung wurde er bislang noch nicht zugeführt. Dafür durfte er heute bei meiner sonntäglichen Velotour auf dem Gepäckträger mitfahren. Die Tour wurde brav gespeichert und kann nun mittels GPS-Track-Analyse.NET nach allen Regeln der Kunst analysiert und sogar in Google Earth betrachtet werden – wobei jeder Wegpunkt beim Anklicken die Uhrzeit anzeigt, bei der ich vorbeigefahren bin und die Geschwindigkeit preisgibt. Man kann sich in der Software ein schönes Höhenprofil anzeigen lassen und die Strecke sogar dreidimensional plotten lassen. „Geloggte Ferientrips, Wanderungen, Fahrradtouren“ weiterlesen

Neues Datenlager in den Wolken

Da habe ich doch neulich darüber gebloggt, dass mir Windows 7 keinen «Nerdgasmus» bereitet hat. Daraufhin stellte mir @hediger auf Twitter die Frage, wo ich denn schon einmal einen erlebt hätte. Ich musste passen. Jetzt kann ich ihm aber endlich eine hochbefriedigende Antwort liefern. „Neues Datenlager in den Wolken“ weiterlesen

Google ein- und ausknipsen

Ja, ich gehöre zu den Schlüssellochguckern. Im übertragenen Sinn: Ich schaue mir nämlich immer mal wieder die Quellen fremder Websites an. Man könnte das auch Code-Peeping nennen. Jedenfalls eine schöne und äusserst erfüllende Tätigkeit.
Ein Beispiel: Bei Heise.de bin ich auf Kommentare gestossen, die mein Interesse weckten:

<!--googleoff: index-->
... Navigation ...
<!--googleon: index-->

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Schick auch im Web: Marginalien

Im Printbereich sind sie allgegenwärtig: Die Kästchen, Böxchen und Randspalten. Sie werden in Zeitungen und Zeitschriften benutzt, um eher trockene Informationen aus dem Fliesstext auszulagern. Und sie sind ein praktisches Gestaltungselement, mit dem man Seiten auflockern kann.
Wenn man einen Beitrag aus einer Zeitung oder Zeitschrift fürs Web aufbereitet, muss man sich Gedanken zu diesen Kästchen machen. Die Mittel der Gestaltung sind im Internet beschränkt und man ist mit diversen Unbekannten konfrontiert. „Schick auch im Web: Marginalien“ weiterlesen

Backups with CD burner XP

A have written a nice little utility for creating backups on CDs and DVDs. DXPgenerator collects all the files from a given path, that are newer than the date indicated. So, you can manually create a backup of your data with the incremental or differential method.
111110-dxp-generator.jpg

An example: if you have created a CD with all your documents a year ago, you run DXPgenerator, set the date as today a year ago and you get a nice list of all the files that have to be included in the backup CD. The program exports the list as DXP file. This file can be opened with CDBurnerXP and burnt to CD or DVD with this free application. „Backups with CD burner XP“ weiterlesen

Verflickrt, noch eins!

Ich bin bekennender Flickr-Nutzer und -Fan und als solcher habe ich hier einige nette Flickr-Trouvaillen zusammengestellt:

  • Flickrvision.com ist eine Website, die die neuesten Uploads auf Flickr zeigt. Man sieht das neue Bild und von wo es kommt. Der Hochladeort wird auf einer Google-Maps-Weltkarte angezeigt.
  • Transparent Screen ist das richtige für Spielernaturen. Dabei wird die Anzeige am Bildschirm so hindrapiert und dann fotografiert, dass es aussieht, als wäre der Bildschirm durchsichtig. Sehr kreativ!
  • Die Flickr-Toys sind Spielzeuge rund um Flilckr. Mit «Guess the Title» habe ich viel Zeit verplempert. Das ist ein Spiel, bei dem man innert sechzig den Titel eines Bildes erraten soll. Damit das nicht unmöglich ist, erscheinen nach und nach einzelne Buchstaben aus dem Titel. Und für den Spass sorgt der Umstand, dass man Mitspieler hat.
  • The Great Flickr Tools Collection ist eine nachgerade erschlagende Sammlung von Tools rund um Flickr. Um die durchzuackern, braucht man Jahre.
  • Auf Spell with flickr wandelt man ein Wort oder einen Satz in Flickr-Bilder um.
  • PIM PAM PUM memry ist ein Memory-Spiel. Die Bilder holt das Flash-Game nach einem vorgegebenen Tag von Flickr.
  • Depictr wandelt Liedtexte in Bildmosaike um.
  • ColorPickr sucht Bilder, auf denen die vorgegebene Farbe dominant vertreten ist. Retrievr liefert Bilder, die mit dem vorgegebenen Bild oder mit der selbstgemachten Skizze korrespondieren.
  • FlickrSudoku, eine wirklich abgefahrene Idee!

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