Ausbaustufe für den Donnervogel

Mozilla Thunderbird ist das Mailprogramm meiner Wahl. In dem Programm habe ich fünf Erweiterungen installiert, die bei der täglichen Mailschlacht immer wieder als nützlich erweisen:

1. AttachmentExtractor von Andrew Williamson (Add-Ons-Katalog, Homepage)
Diese Erweiterung löscht auf einen Schlag die Anhänge aller markierten Nachrichten (Nachricht > Anhänge ausgewählter Nachrichten löschen). Es ist auch möglich, Anhänge abzutrennen. Beim Abtrennen werden Anhänge auf der Festplatte gespeichert und im Mail gelöscht. Der Verweis auf den Anhang im Mail funktioniert aber weiterhin wie gewohnt. „Ausbaustufe für den Donnervogel“ weiterlesen

Tricks für den Kindle

Auf the-ebook-reader.com bin ich neulich über einige undokumentierte Funktionen für den Amazon Kindle gestossen. Es gibt ein verstecktes Minesweeper-Spiel, die Möglichkeit, Screenshots zu grabben und einige Tastaturkürzel für wichtige/praktische Funktionen.
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Hier die Zusammenfassung der Funktionen, so weit ich sie getestet habe: „Tricks für den Kindle“ weiterlesen

Noch mehr Aha-Erlebnisse

Nachdem ich für meinen angeblichen Uralt-Tipp «Ein iPhone-Aha-Erlebnis» (vom 28. April) von einigen Lesern dieses Blogs Häme geerntet habe, hier einige neue Tipps. Und da ist garantiert einer dabei, den auch die Besserwisser noch nicht kannten!

Andere Top-Level-Domain anhängen
In Safari gibt es beim Einfügen einer Tastatur bekanntlich eine Taste «.com» mit der man mit einem Tapper .com. Viele hätte da gern eine andere Top-Level-Domain, zum Beispiel .ch oder .de. Dazu einfach die .com-Taste antippen, halten und aus dem Auswahlmenü die gewünschte Domainendung auswählen.
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Und ja: Ich erkläre mich solidarisch mit unseren österreichischen Freunden, die es empörend, menschenverachtend und skandalös finden, dass .at in dieser Auswahl nicht angeboten wird. Steve wird, falls er jemals in Österreich auftauchen sollte, mit Kaiserschmarrn beworfen! „Noch mehr Aha-Erlebnisse“ weiterlesen

Kleiner Zeitspartipp fürs iPhone

Die meisten Anwender von Mac OS X sind irgendwann mal in der Systemsteuerung den Systemeinstellungen über die Möglichkeit gestolpert, eigene Tastaturkürzel zu vergeben. Sie steckt unter Tastatur in der Rubrik Tastaturkurzbefehle. Unter Kurzbefehle für Programme kann man eigene Kürzel erfassen.
Eine praktische Anwendung für einen eigenen Keyboard-Shortcut bietet sich in iTunes beim iPhone-Abgleich. „Kleiner Zeitspartipp fürs iPhone“ weiterlesen

Ein iPhone-Aha-Erlebnis

Natürlich bin ich der letzte, der’s gemerkt hat. Naja, vielleicht auch nur der zweitletzte, und damit der letzte nicht länger in Unwissenheit leben muss, sei mein jüngstes iPhone-Aha-Erlebnis hier erzählt. Wenn man bei geöffneter Rechner-App das iPhone querlegt, erscheint statt der bekannten, einfachen Ansicht ein wissenschaftlicher Rechner:
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Wahnsinn, diese Technik heute!

Vorher-Nachher-Quicktipp zu Quick-Look

Zugegeben, das ist ein mehr als schwerfälliger Titel, der verändert worden wäre, wenn dieses Blog einen Chefproduzenten, Rewriter oder Textchef hätte. Da das nicht der Fall ist, bleibt es beim schwerfälligen Titel für einen leichtfüssigen Tipp für Mac OS X:
Der Finder beherrscht die schöne Möglichkeit, von Dokumenten eine Voransicht anzuzeigen. Diese Funktion namens Quick Look gibt es seit Leopard (Mac OS X 10.5). Man drückt die Leertaste und erhält von Dokumenten eine Voransicht.
Man kann auch bei Ordnern eine Voransicht anzeigen lassen, allerdings hat die Null Aussagekraft, wie unser Vorher-Bild eindrücklich demonstriert:
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Doch Hilfe naht. „Vorher-Nachher-Quicktipp zu Quick-Look“ weiterlesen

Flottes Kontakte-Karussell

Oder: Wie das Adressbuch wolkig wird. Mit dem Adressbuch ist es so eine Sache. Man hat im Büro einen Computer, auf dem man vorwiegend mit Thunderbird arbeitet. Es gibt zu Hause den Mac, der mit dem iPhone synchronisiert wird. Dann existiert da auch noch diese Windows-Kiste, auf der aus unerfindlichen Gründen Windows Live Mail läuft. Überall gibt es Adressbücher, die sich in unterschiedlichen Stadien des Veraltens befinden. Da drängt sich die Frage auf: Wie bringt man also eine gemeinsame Adressbasis hin?
Indem man einige Puzzleteile zusammenbaut.

1. Sync des Adressbuchs von Mac OS X
Das erste Puzzleteil ist eine Funktion im Adressbuch von Mac OS X, die Apple vor kurzem still und leise eingebaut hat: Nämlich die Möglichkeit, das Adressbuch mit Diensten (MobileMe, Yahoo und Google Contacts) zu synchronisieren:
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„Flottes Kontakte-Karussell“ weiterlesen

Das Revival der Bookmarks

Eine App, die sich für mich innert Kürze als total nützlich entpuppte, ist Firefox Home. Sie bringt im Zusammenspiel mit der neuen Synchronisation aus Firefox 4 Lesezeichen, Tabs und den Verlauf aufs iPhone.
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Die Synchronisationsfunktion hat mich dazu bewogen, meine jahrelang vernachlässigte Lesezeichensammlung aufzuräumen und zu konsolidieren. „Das Revival der Bookmarks“ weiterlesen

Reinstecken, glücklich sein!

Wenn es etwas gibt, das man nur als grotesk, absurd und obszön bezeichnen kann, dann ist es mein Verbrauch an Kopfhörern. Die Dinger rinnen mir nur so durch die Finger, falls ihr mir bei meinen Ausführungen etwas Poesie gestattet. Sie scheiden dahin, gehen von dannen, weil sie mich oder meinen Umgang mit ihnen nicht mögen. Oder vielleicht auch, weil es die Hersteller darauf anlegen, dass so ein Stöpselchen nur drei Monate hält, um dann wie von Zauberhand auseinanderzufallen und ersetzt werden zu müssen?
Kann sein, aber zugegebenermassen gehe ich mit den Teilen nicht pfleglich um. Ich stopfe sie meist lieblos in eine meiner Tasche, brauche sie bei Regen und Übersättigung an Luftfeuchtigkeit, brauche sie viel und auf das Thema des Ohrenschmalzes gehe ich jetzt nicht näher ein (das ist nämlich überhaupt gar kein Problem, nur das Ihr es wisst!). „Reinstecken, glücklich sein!“ weiterlesen

Aw-yeah!

Ich muss von meiner neuesten Lieblings-App künden! Sie heisst Tap DJ. Man gibt den Disc Jockey und hat zwei Plattenteller und ein kleines Mischpult zur Verfügung. Man kann, wie es sich gehört, die spielende Platte abbremsen und rückwärts drehen, ohne dass die Nadel rausspringt (wie das bei NIcht-DJ-Turntables der Fall ist, wie ich einst leidvoll erfahren musste), man kann das Tempo der Platte steuern und zwischen zwei drehenden Tellern crossfaden.
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Also genau das richtige für Leute wie mich, die gerne DJ spielen, ohne gigantische Plattentaschen durch die Gegend schleppen und sich die Nächte in stickigen Clubs um die Ohren schlagen zu müssen (wobei ich über gewisse Credentials verfüge, indem ich Ende der Achtziger ein paar Mal im Jugendkeller Schaffhausen Vinyl aufgelegt habe).
… übrigens, wisst ihr, was ich grad Schockierendes auf Wikipedia gelesen habe? „Aw-yeah!“ weiterlesen