Das Photoshöpchen!

Photoshop fürs iPhone, jetzt auch bei uns. Und ums vorweg zu nehmen: Nein, man kann keine 32-bit-Bilder bearbeiten, keine RAW-Entwicklung oder Vierfarbseparationenmachen.
Aber man kann Bilder drehen und beschneiden, Belichtung, Sättigung und Färbung (Tint) anpassen und Schwarzweiss-Umsetzungen vornehmen.

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Bei Belichtung, Farbsättigung und Tint zieht man mit dem Finger auf dem Bild nach links, um die Werte zurückzunehmen. Mit einer Bewegung nach rechts dreht man auf. Unter den Filtern gibt es die Skizzen-Umsetzung und Soft-Focus (bei meinem Test ohne sichtbaren Erfolg) und einige vorgefertigte Effekte, darunter «Warm vintage», Rahmen und Regenbogen. Eingebaut ist auch eine Upload-Möglichkeit via photoshop.com.

Für den Anfang ist das nicht schlecht, wobei die Möglichkeit, den Weissabgleich zu korrigieren, fehlt. Trotzdem – eine schöne App, die es ermöglicht, iPhone-Schnappschüsse vor dem Hochladen noch etwas aufzupeppen.

Hier ein jahreszeitgerechtes Vorher-Nachher-Beispiel:
091201_photoshop-vorher-nachher.jpg
Die App gibts unter dem Titel Photoshop.com Mobile kostenlos im App Store.

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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