Der kleinste gemeinsame Multimedia-Nenner

DLNA gehört zu den Dingen, auf die man nicht unbedingt ein Loblied singen würde. Der Standard, 2003 von Sony und Intel erfunden, hat heute ordentlich Staub angesetzt. Er funktioniert umständlich und auch nicht extrem zuverlässig.

Wer nicht weiss, wovon die Rede ist: Die Digital Living Network Alliance hat es sich seinerzeit zum Ziel gesetzt, digitale Inhalte von einem Gerät aufs andere zu bringen. Ein ergänzendes Stichwort dazu ist UPnP, Universal Plug and Play: Geräte können miteinander kommunizieren und Dateien austauschen. Das ist kein Streaming nach heutigen Massstäben, sondern vielmehr ein Dateitransfer. Und wenn wir schon bei der Kritik sind: Die Unterstützung moderner Dateiformate ist ziemlich lückenhaft.

Doch auch wenn DLNA einem kein Techno-Hochgefühl verschafft, habe ich mich trotdzem entschieden, den Standard in einem Patentrezept-Video vorzustellen. Denn was nützt einem die schönste technische Errungenschaft, wenn sie von den Geräten, die man zu Hause herumstehen hat, nicht unterstützt wird? Viele der Alternativen zu DLNA sind weniger verbreitet und stehen längst nicht in allen Konstellationen zur Verfügung.

Das liegt (wie häufig) daran, dass manche Hersteller ein proprietäres Süppchen kochen. „Der kleinste gemeinsame Multimedia-Nenner“ weiterlesen

Am Apple TV ist VLC nicht die beste Wahl

Um Filme vom Mac auf den Fernseher zu bringen, verwende ich Beamer (Filme beamen ohne viel Gedöhns). Klar, man könnte die auch mit iTunes synchronisieren, aber das ist einerseits umständlich und andererseits unterstützt iTunes manche Formate wie Matroska nicht, die man aus einleuchtenden Gründen benutzen möchte. Und nein, die einleuchtenden Gründe beschränken sich nicht nur aufs «Geklaut aus dem Internet».

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Mit VLC durch die (multimedialen) Datenbestände des Macbook navigieren.

Beamer bringt, das deutet schon der Name an, die Filme vom Macbook auf den Apple TV. Das hat einen Nachteil: Man muss die Wiedergabeliste am Mac einrichten. Und wenn die Wiedergabe abreisst, dann muss man sein Hinterteil vom Sofa hochheben und sie im Büro, wo der Mac steht, wieder in Gang bringen. Da fragt man sich, ob auch der umgekehrte Weg möglich wäre, bei dem man sich seine Inhalte mit einer Apple-TV-App vom Macbook holt.

Und natürlich gibt es diesen Weg. „Am Apple TV ist VLC nicht die beste Wahl“ weiterlesen

Zehn Völlig Lupenrein Cuule Tricks für VLC

Trotz dem seltsamen Namen, dem mausgrauen Erscheinungsbild und den mitunter seltsamen Bedienungskonzepten hat sich Video LAN Client (kurz VLC) zur besten und beliebtesten Videoplayback-Software gemausert – weil sie einfach alles kann. Und mit einigen Tricks wird dieser Player noch besser.
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Abgefahren (bzw. -geflogen): «Star Trek» in Ascii-Art!

Der VLC media Player kann seine universitäre Herkunft nicht verleugnen: Noch immer wirkt die Software schlicht bis langweilig. Sie kann alles, was anspruchsvolle Anwender verlangen, und noch viel mehr, ist aber umständlich zu bedienen. Und sie verfügt über eine Befehlszeilen-Steuerung, für die man eigentlich ein Informatikstudium brächte.
Trotzdem ist VLC inzwischen eines der populärsten Multimedia-Programme überhaupt. „Zehn Völlig Lupenrein Cuule Tricks für VLC“ weiterlesen