Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen

Zwei Milliarden App-Downloads bei Apple? Das ist eine gute Gelegenheit, um sechs Apps kurz vorzustellen, die sich auf jedem iPhone gut machen.

Eigentlich sollte man ja 24 Stunden pro Tag nichts anderes tun, als schöne neue iPhone-Apps auszuprobieren. Das ist aus Gründen, die hier nicht näher erläutert werden müssen, nicht möglich. Und trotzdem konnte Apple gestern den zweimilliardsten Download aus dem App-Store feiern. Wie auch immer, auch wer nur ein wenig sucht, der findet immerhin ein bisschen.

In meinem Fall die folgenden schönen Tipps für den iTunes App-Store:

Dropbox

Die finde ich auch jenseits des iPhone praktisch; wie ich bei früherer Gelegenheit ausgeführt habe. Nun habe ich die iPhone-App für Dropbox entdeckt und nutze auch die fleissig. Besonders praktisch: Die Möglichkeit, Bilder via App in die Dropbox zu stellen. Man braucht iPhone-Screens oder Fotos nicht zu mailen oder zu synchronisieren, sondern findet die sofort in seiner Dropbox vor. „Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen“ weiterlesen

Microsoft macht den Bock zum Gärtner

Es gibt von Microsoft einen kosten­losen Virenscanner: Microsoft Security Essentials. Kann MSE mit den kommer­ziellen Sicher­heits­produk­ten mithalten kann? Eines ist klar: Besser als manche Gratis­produkte von Dritten ist es allemal.

Da macht Microsoft den Bock zum Gärtner, ist man versucht zu sagen: Seit gerade eben gibt es die Microsoft Security Essentials (MSE) zum kostenlosen Download. Ein Programm, das einen On-Access-Scanner gegen Viren bietet, automatische Updates der Definitionen durchführt und so ungefähr das tut, was man von einem Antivirenprogramm erwartet.

Die Erkennungsleistung von MSE soll in Ordnung sein, zumindest laut AV-Test.org, die dem geschenkten Gaul ins Maul geschaut haben. „Microsoft macht den Bock zum Gärtner“ weiterlesen

Was Snow Loepaord auch noch kann

Mac OS X 10.6 bringt keine revolutionäre Neuerungen, aber kleinere, sinnvolle Verbesserungen, namentlich die systemweite Autokorrektur.

Nur ein aufgeblasenes Service Pack oder ein wirkliches Update? Diese Diskussion wird im Moment zu Snow Leopard geführt, etwa auch in unserem Digital-Podcast.

Sein Geld wert

Ich neige zur Ansicht, Snow Leopard sei sein Geld wert. Der Grund sind die kleinen Verbesserungen, über die man immer wieder stolpert. Heute habe ich wieder zwei Details entdeckt, die mir gut gefallen – und die ich schon jetzt nicht mehr missen möchte. „Was Snow Loepaord auch noch kann“ weiterlesen

Tricks für den Automator und Snow Leopard

Die beste Neuerung in Mac OS X 10.6 alias Snow Leopard findet sich in Automator: Man kann nun via Dienste-Menü auf eigene Programm­abläufe zugreifen. Das bietet ein grosses Rationalisierungs­potenzial.

Ich bin noch nicht dazu gekommen, mich darüber auszulassen, welches denn nun die gelungenste Neuerung in Snow Leopard ist, meiner bescheidenen Meinung nach.

Das ist nämlich nicht QuickTime X und nicht Grand Central Dispatch, sondern das Dienstmenü. Es steckt in dem Menü, das den Namen des gerade aktiven Programms trägt und es bietet kontextsensitive Befehle an. Es erlaubt, einen markierten Text als E-Mail zu schicken, als Notiz abzulegen oder als Suchbegriff an Spotlight oder Google zu schicken. Das finde ich seit jeher praktisch. Nun kann man via Dienste auf Automator zugreifen.

Das klingt auf den ersten Blick nicht spektakulär. Wenn man nachforscht, entdeckt man enorme Rationalisierungspotenziale. „Tricks für den Automator und Snow Leopard“ weiterlesen

Strassensehen mit dem iPhone

Die praktische Streetview-Funktion von Google Maps scheint es am Mobiltelefon nicht zu geben. Aber sie existiert – und hier erkläre ich, wi eman sie findet.

Es soll Leute geben, die nicht begriffen haben, wie man Google Street View im iPhone nutzt (ich zum Beispiel, bis eben). Für sie sei hier der Trick verraten:

Man sucht in der Karten-Anwendung erstens eine Strasse oder einen Ort oder man platziert (via Eselsohr in der rechten unteren Ecke) eine Stecknadel auf einer grösseren Strasse.

Dann achte man zweitens auf das kleine Symbol mit dem Männchen, das am linken Rand der oberhalb der Stecknadel angezeigten Sprechblase erscheint. „Strassensehen mit dem iPhone“ weiterlesen

Schneller googeln und bingen geht nicht

Indem man in Firefox seinen Lieblings-Suchmaschinen Schlüsselwörter zuweist, recherchiert man schneller im Netz als je zuvor.

Welches ist der schnellste Weg, in Firefox eine Suche zu starten? Klar, via Suchfenster, das man am besten mit der Tastenkombination Ctrl + k anspringt.

Das funktioniert gut, solange man nicht die Suchmaschine wechseln will. Wenn als Suchmaschine Google eingestellt ist, man, aus welchem Grund auch immer, etwas «bingen» – oder auf Wiki nachschlagen – will, ist dieser Weg nicht sehr effizient. Man muss erst über das Dropdown-Menü auf die passende Suchmaschine umschalten, dann den Begriff eingeben und die Suche starten.

Recherchemöglichkeiten hinterlegen

Folgender Trick hilft, hier einige wertvolle Sekunden einzusparen: Man klicke im Dropdown-Feld des Firefox-Suchfeldes auf Suchmaschinen verwalten. Im Dialog gibt es nun die Möglichkeit, für jede Suchmaschine ein Schlüsselwort zu erfassen:

Die Suchmaschinen mit den hinterlegten Schüsselwörtern.

Das sollte man tun, wobei ich empfehle, diese möglichst kurz zu halten. Also zum Beispiel g für Google, b für Bing, w für Wikipedia und wa für Wolfram-Alpha.
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Gut versteckte Webbeute

Die Erweiterung Mozilla Archive Format speichert für den Offline-Gebrauch und fürs Archiv eine lokale Kopie einer Webseiten als MAFF-Datei.

Ich gehöre zu denen, die recht häufig Webseiten archivieren. Wobei ich damit meine, dass ich in Firefox den Befehl Datei > Speichern unter betätige und die Seite dann in einem Verzeichnis in der Festplatte verräume.

Informationen greifbar halten

Das ist zwar aufwändiger als das Anlegen eines Lesezeichens. Aber es hat den unschlagbaren Vorteil, dass die Informationen greifbar bleiben, auch wenn es dem Urheber des Artikels gefallen sollte, diesen vom Netz zu nehmen oder irgendwohin zu verschieben, wo ihn niemand mehr findet.

Bislang habe ich in Firefox als Dateityp «Websteite komplett» gewählt und die lokale Datei dann von meinem Progrämmchen HTML Stripper durch die Mangel drehen lassen. Nun habe ich aber die überaus nützliche Erweiterung Mozilla Archive Format entdeckt. „Gut versteckte Webbeute“ weiterlesen

Geloggte Ferientrips, Wanderungen und Fahrradtouren

Ob man zu Fuss oder mit einem Fortbewegungsmittel unterwegs ist: Der GPS-Logger Photo Finder Mini von ATP zeichnet die Route auf und exportiert sie als Track: Er dokumentiert, wo man war und hilft auch beim Geotagging der Ferien- und Reisefotos.

Mein neuestes Spielzeug ist der GPS-Logger Photo Finder Mini von ATP für rund 170 Franken. Der soll dabei helfen, Fotos zu geotaggen. Dieser Bestimmung wurde er bislang noch nicht zugeführt. Dafür durfte er heute bei meiner sonntäglichen Velotour auf dem Gepäckträger mitfahren.

Die Tour wurde brav gespeichert und kann nun mittels GPS-Track-Analyse.NET nach allen Regeln der Kunst analysiert und sogar in Google Earth betrachtet werden – wobei jeder Wegpunkt beim Anklicken die Uhrzeit anzeigt, bei der ich vorbeigefahren bin und die Geschwindigkeit preisgibt. Man kann sich in der Software ein schönes Höhenprofil anzeigen lassen und die Strecke sogar dreidimensional plotten lassen. „Geloggte Ferientrips, Wanderungen und Fahrradtouren“ weiterlesen

Neues Datenlager in den Wolken

Dropbox ist ein guter Ersatz für das GMX-Mediacenter, bei dem Synchronisationsprobleme aufgetreten sind. Und mit etwas Trickserei lässt sich mittels Dropbox sogar der Sunbird-Kalender synchronisieren.

Da habe ich doch neulich darüber gebloggt, dass mir Windows 7 keinen «Nerdgasmus» bereitet hat. Daraufhin stellte mir @hediger auf Twitter die Frage, wo ich denn schon einmal einen erlebt hätte. Ich musste passen. Jetzt kann ich ihm aber endlich eine hoch befriedigende Antwort liefern. „Neues Datenlager in den Wolken“ weiterlesen

Google ein- und ausknipsen

Ja, ich gehöre zu den Schlüssellochguckern. Im übertragenen Sinn: Ich schaue mir nämlich immer mal wieder die Quellen fremder Websites an. Man könnte das auch Code-Peeping nennen. Jedenfalls eine schöne und äusserst erfüllende Tätigkeit.

Ein Beispiel: Bei Heise.de bin ich auf Kommentare gestossen, die mein Interesse weckten:

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