My Intranet is my castle

And the saga continues… Nachdem mein Rasperry Pi als Airplay-Empfänger und als NAS dient, musste nun so etwas Ähnliches wie ein Intranet her. Denn so praktisch das NAS auch ist, von den iOS-Geräten lässt sich nicht darauf zugreifen.

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Links: Das BarracudaDrive ist nicht nach meinem Geschmack.
Rechts: Kiss!

Ich habe als erstes mit BarracudaDrive experimentiert, war davon aber underwhelmed. Pardon, unbeeindruckt. Mir ist die Optik zu schrill und es ist für meine Belange zu überdimensioniert. Apache liegt nahe, aber ich hatte die Befürchtung, dass er dem Raspberry Pi bei der Performance zu viel abverlangt. Also bin ich bei Lighttpd gelandet. „My Intranet is my castle“ weiterlesen

Kreuzworträtsel mit dem gewissen Etwas

… man könnte auch sagen: Mit dem gewissen Regexwas – (Reg)?e[x|t]was, um genau zu sein. Ich sprechen von Kreuzworträtseln, die von Nerds für Nerds erfunden wurden und mit regulären Ausdrücken operieren. Es gibt eine Matrix mit Zeilen und Spalten. Pro Zeile steht ein regulärer Ausdruck, pro Spalte ebenfalls. Im Beatles-Beispiel gibt es zwei Zeilen und zwei Spalten. Auf der ersten Zeile findet sich der reguläre Audruck HE|LL|O+. Der senkrechte Strich bedeutet Oder (bzw. Und/oder), das Plus am Schluss ein oder mehr Vorkommnisse des O. Die Lösung könnte somit HELLO, HEOOO, LLO oder etwas in der Art sein. Da wir zwei Feldchen auszufüllen haben, kommen eigentlich nur HE, LL oder OO in Frage.

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Völlig unerklärlich – zumindest auf den ersten Blick

Auf der zweiten Zeile steht [PLEASE]+. Die eckigen Klammern geben eine Auswahl an Zeichen vor, von denen eines vorkommen darf. Das Plus am Ende gibt an, dass dieses Zeichen ein- oder mehrfach vorkommen kann. Da wir zwei Felder auszufüllen haben, kommt eine beliebige Paarung dieser Zeichen in Frage.
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Ein Torfkopf testet ein Gadget

Wie andere Blogger auch, habe ich vor einiger Zeit die Boom Brack geschenkt bekommen. Ich wollte sie schon länger bebloggen, hatte aber mit dem Dilemma des geschenkten Gauls zu kämpfen. Denn: Darf man bei einem Geschenk sagen, dass dieses Gadget bezüglich der Ästhetik leider auf der hässlichen Seite der Geschmacksgrenze zu finden ist, was vor allem an dem dicken roten Logo liegt? Das hätte seine Wirkung nicht verfehlt, wenn es dezent auf einer Seite angebracht worden wäre. Aber gut.

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Drauflegen genügt, mein Freund.

Beim Testen mache ich mich dann zum Affen, indem ich den Beipackzettel nicht mehr finde und darum wie ein Torfkopf vergeblich versuche, die Box, wie ich es von der Jambox gewohnt bin, per Bluetooth anzusteuern. Das blaue Lämpchen leuchtet, doch selbst mit der App namens Bluetooth Smart Scanner ist kein Signal aufzufangen. Schliesslich schwant mir, dass ich auf dem Beipackzettel sowas gelesen hatte, es brauche keine Verbindung irgendwelcher Art, man müsse lediglich das Smartphone obendrauf legen (was dann auch das dominante Logo zum Verschwinden bringt.
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Zum Nachschlagen 2: Windows-Abküs

Zum Ausdrucken, Ausschneiden und an den Kühlschrank hängen. Auch aus Klolektüre geeignet – oder, mit Schleife verziert, als Geburtstagsgeschenk: Die grosse Übersicht an Windows-Abkürzungen, die ins Adressfeld des Windows-Explorers, an der Befehlszeile oder über das Ausführen-Feld (Windows-Taste und r) genutzt werden können.

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Der direkte Weg führt bei Windows über den Run-Befehl. (Illu: FutUndBeidl/Flickr.com)
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Zum Nachschlagen: Die iOS-Supportmatrix

Wann kam das iPad Mini auf den Markt? Welcher Chip steckt im iPhone 4S darin und wie viel Speicher hatte das iPhone 3GS? Läuft iOS6 auf dem iPad2 und welche Modell-Identifizierung verwendet das iPhone5?

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Versionen, SDK und Hardware-Ausstattung in der Übersicht.
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In memoriam Bankgeheimnis

Es gibt die Schweizer Verschwörungstheorien – der Planet X auf der Zehnernote natürlich, aber vor allem auch das Bankgeheimnis, das nur dazu da ist, reiche Amerikaner über den Tisch zu ziehen. Allerdings war das schon 1976 ein offenes Geheimnis. Denn damals erschien der legendäre Streifen «The Swiss Conspiracy», in dem auch der unsterbliche Inigo Gallo einen denkwürdigen Auftritt hat und noch viel denkwürdigeres Schwenglisch spricht. (Schwenglisch steht übrigens für «Swiss german Englisch»).

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Teddy, die Kriegsgurgel

Ein kurzer Podcast-Tipp: In der hier auch schon vorgestellten Reihe «Dan Carlin’s Hardcore History» ist die Folge 49 – The American Peril erschienen (Feed). Der Autor nimmt sich gute vier Stunden Zeit, um den Aufstieg der USA zur internationalen Supermacht zu schildern und auch die Ursprünge des US-amerikanischen Imperialismus verständlich zu machen.

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Anders als spätere US-Präsidenten konnte es Roosevelt nicht erwarten, selbst in den Krieg zu ziehen.

Die Erklärungen beginnen nach dem Bürgerkrieg mit den Unabhängigkeitsbestrebungen in Kuba, zeigen dann den 26. Präsidenten Theodore Roosevelt als bubenhaften Träumer und patriotische Kriegsgurgel, wenden sich dem Spanisch-Amerikanischen Krieg zu und beschäftigen sich dann mit der amerikanischen Kolonialzeit auf den Philippinen.
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Querschlägertum am Heimcomputer

Schutzprogramme sind wie die Feuerwehr und die Polizei wunderbare Errungenschaften, die dem Computer Sicherheit und seinem Nutzer Seelenfrieden verschaffen.

Es sei denn, diese Sicherheitsinstrumente verhalten sich nicht so, wie es ihr Auftrag ist und wie man es von ihnen erwartet. Dann verursachen oder verschärfen sie Probleme. Dieser hausgemachte Ärger zeichnet sich obendrein durch eine besondere Garstigkeit aus. Denn mit dem, was in der echten Welt als «friendly fire» gilt, rechnet der wohlgesinnte Mensch und Computernutzer einfach nicht. Und trotzdem gibt es in der Kummerbox-Praxis immer wieder solche Fälle.

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übereifer bei der Firewall kann das Surfvergnügen nachhaltig trüben. (Bild: Mihael Mafy/Flickr.com)

Das sind die beiden häufigsten Varianten von Querschlägertum am Heimcomputer:

Erstens: Wenn die Firewall zu viel blockt
Die Firewall hat die Aufgabe, unerwünschten Datenverkehr zu unterbinden und vor allem gezielte oder routinemässige Crack-Versuche von aussen abzublocken. „Querschlägertum am Heimcomputer“ weiterlesen

Die Top Ten des Windows-Shutdowns

Das Herunterfahren von Windows 8 ist bekanntlich eine eher komplizierte Angelegenheit. Man muss mit der Maus die Rauf-Runter-Geste am rechten Bildschirmrand ausführen, damit die Charms-Leiste erscheint, dann auf Einstellungen klicken und dann den Ein/Aus-Knopf betätigen. Das ist umständlich. Und entsprechend gibt es im Internet geschätzt eine halbe Milliarde Alternativen dazu, wie man Windows möglichst schnell herunterfährt. Man könnte sagen, es ist zu einer Art Sport auf den Service-orientierten Seiten geworden, einen Weg zu finden, der noch etwas schneller geht und noch etwas einfacher ist.

Und das ist meine Top-Ten zuuuuuuuum Windooooowwss-Shuuudoooown!

Platz zehn:
Man besorgt sich extra ein Programm, wie den Gigabyte-Smart-Switch.
Wertung: Lahm. Der wahre Windows-Dude braucht keine Hilfsprogramme.

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Ohne zu viel zu verraten… bei Platz eins wird er eine Rolle spielen. (Foto: Till Westermayer/Flickr.com)
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Dem Startbildschirm die kalte Schulter zeigen

Microsoft ist im Moment nicht zu beneiden. Asus gibt Windows RT auf und Ballmer muss eingestehen: «Wir haben zu viele Surface-Tablets gebaut». Und das kann man nur als Untertreibung bezeichnen, nachdem er 900 Millionen Dollar abschreiben musste. Aber vielleicht wird mit Windows 8.1 alles besser?

Ein bisschen besser wird Windows 8 jedenfalls mit folgendem Trick: Er richtet einen Ordner ein, in dem sich Icons von allen Apps befinden – und zwar nicht nur der Desktop-Anwendungen, sondern auch von den Vollbild-Apps.

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Es geht auch ohne die Kacheln.
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