10 Alben für die einsame Insel

Es ist höchste Zeit, die Playlist der Woche wiederzubeleben! Der Anlass dazu kommt von einem beruflichen Apéro, bei dem man als Abschiedsgeschenk für eine Kollegin seine zehn Lieblings-Alben mitbringen sollte. Das ist keine leichte Aufgabe. Im Gegenteil – mit einer schwierigeren Aufgabe habe ich mich seit langem nicht konfrontiert gesehen.

150911-lonely-island.jpg
Fehlt nur noch der Ghettoblaster. (Bild: Torley/Flickr.com)

Klar: Ein paar der Platten liegen auf der Hand. Die erste Hälfte der Liste hat man nach vier Sekunden. Doch dann wird es haarig – für den hinteren Teil kommen so viele Platten in Frage, dass man sich stunden- oder tagelang den Kopf zerbrechen und das Für und Wider dieser oder jener Scheibe abwägen könnte. Darum ist so eine Liste auch bloss eine Momentaufnahme. Schon in einem halben Jahr könnte sie anders aussehen.

Trotzdem, hier meine Auswahl für die 10 Alben für die einsame Insel, die heute von den 9/11-Dokus ablenken könnte. Falls diese 9/11-Dokus noch immer en vogue sind…
„10 Alben für die einsame Insel“ weiterlesen

Die Playlist zur App

Der Beitrag:

Die App für den fraktalen Rausch
Die Theorie hinter den Fraktalen erschliesst sich nur den Studenten der höheren Mathematik. Doch ihre Faszination wirkt unmittelbar auf jedermann: Aus fraktalen Formeln entstehen hochkomplexe geometrische Muster. An der strengen Ordnung erkennt man sie sofort als künstlich. In ihrer unendlichen, filigranen Verästelung erinnern sie uns trotzdem an die Natur um uns herum – an Blitze, Küstenlinien oder die Adern eines Blattes.

131105-frax.jpg

Der deutsche Science-Fiction-Autor Andreas Eschbach hat eine gigantische fraktale Form namens Mandelbulb als Ort für den Showdown seines Romans «Herr aller Dinge» (2011) erkoren. Der deutsche Grafik-Tausendsassa Kai Krause wiederum erweist den Fraktalen die Ehre, indem er sie in der App Frax (2  Franken für iOS) nach allen Regeln der Kunst inszeniert: „Die Playlist zur App“ weiterlesen