Audible, wie wärs mit Kapiteln?

Die welt­gröss­te Platt­form für Hör­bü­cher hat ein riesi­ges Angebot und eine kom­for­table App. Doch fürs totale Audio­glück fehlen noch ein paar Dinge. Fünf gute Rat­schläge meiner­seits, wie das zu behe­ben wäre.

Ich gehöre jetzt nicht zu den Leuten, die vor lauter Hörbuch-Euphorie die Fähigkeit des Lesens aufgeben. Ich fühle mich dem gedruckten Wort verpflichtet. Aber bei manchen Titeln und Gelegenheiten höre ich gern Hörbuch. Und diese per Internet zu beziehen, ist eine nahe liegende Idee.

Allerdings gibt es einige Aspekte, die mich in vielen Fällen zur Entscheidung bringen, das Hörbuch auf CD zu kaufen und mit Audiobook Builder zu rippen.

Die Nachteile der Downloads

Das sind die Gründe für diesen Entscheid – und eine Aufforderung an Audible, doch bitte ihre Audiobooks etwas liebevoller und sorgfältiger zu produzieren:

Das Audioformat

MP3 mit einem seltsamen Wrapper – mag sein, dass das die beste Kompatibilität bietet, aber die Qualität ist nicht grandios. Ein Format wie AAC wäre x-mal besser geeignet. Es ermöglicht bei ungefähr gleicher Qualität sehr viel kleinere Dateien. Und es unterstützt Kapitel von Haus aus. „Audible, wie wärs mit Kapiteln?“ weiterlesen

Tapomania is here (well, almost)

Hurray, Clickomania is now availa­ble for the iPhone and iPod Touch. It’s just a pity that the game wasn’t made by me – other­wise the imp­lemen­tation would most likely be even better.

Clickomania for the iPhone – finally! The saga goes on. Great!

Unfortunately, it is not my opus. I lack the time for software development at the moment, so I don’t mind that R2 Soft has created the Clickomania app for the iPhone, the iPod Touch and the forthcoming iPad. I have some suggestions for them, though. 😉

Splashscreen (links), rechts eine laufende Partie.

Clickomania is, of course, absolutely perfect for to be played on a touchscreen. „Tapomania is here (well, almost)“ weiterlesen

Die Sau im Dorf

Social Media und Online-Communitys nehmen Überhand. Was ist aus dem guten, alten und nur in Ansätzen interaktiven Web geworden?

Inzwischen könnte man 24 Stunden im Tag damit zubringen, seinen Status irgendwo zu veröffentlichen, sich in sozialen Netzwerken zu tummeln, der Welt mitzuteilen, wo man ist, was man isst, was man kauft, sieht und von anderen hält. GoWalla, Google Latitude, Foursquare sind GPS-Spielzeuge. Blippy ist die Konsumterror-Community.

Als aufgeschlossener bzw. nichts verpassen wollender Webzweinuller macht man das alles mit, meldet sich überall an und reitet auf jeder Sau durchs Dorf, die gerade durchgetrieben wird.

Da fallen einem verschiedene Dinge auf. „Die Sau im Dorf“ weiterlesen

Das Photoshöpchen!

Die bekann­teste Bild­bearbei­tungs­soft­ware gibt es nun auch fürs iPhone: Sie heisst Photo­shop.com Mobile und bietet zwar nur einen Bruch­teil der Funk­tionen des Originals, dafür interes­sante neue Be­dien­meth­oden.

Photoshop fürs iPhone, jetzt auch bei uns. Und ums vorwegzunehmen: Nein, man kann keine 32-Bit-Bilder bearbeiten, keine RAW-Entwicklung oder Vierfarbseparationen machen.

Aber man kann Bilder drehen und beschneiden, Belichtung, Sättigung und Färbung (Tint) anpassen und Schwarzweiss-Umsetzungen vornehmen.

Die Bildbeschneidung erfolgt über einen Rahmen, den man ganz einfach per Finger positioniert.

Bei Belichtung, Farbsättigung und Tint zieht man mit dem Finger auf dem Bild nach links, um die Werte zurückzunehmen. „Das Photoshöpchen!“ weiterlesen

Das grosse iPhone-Android-Shootout

Das HTC Hero im gnadenlosen Vergleich mit dem iPhone: Nebst der Hardware interessiert mich auch, welches Betriebssystem besser ist.

Gestern bin ich endlich dazu gekommen, das HTC Hero anzusehen, das mir der Hersteller schon vor einiger Zeit zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Diese Erkenntnisse sind bei meinen ersten Gehversuchen mit dem Hero hängen geblieben:

1) Das Gerät

Beide Geräte haben fast die gleiche Abmessung. Das iPhone ist ein μ schwerer, so scheint es mir und auch die Küchenwaage scheint das zu bestätigen, wobei dieses Messgerät keine ausreichende Genauigkeit bietet. Das iPhone liegt besser in der Hand. Die nach oben gebeugte Unterkante des HTC ist meines Erachtens eher störend denn nützlich.

Der Punkt geht ans iPhone.

Links das iPhone, rechts das HTC (falls Zweifel bestanden haben sollten); auf beiden ist Twitter drauf.

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Düm düm dü düm

Ein ausführlicher Test der App Midomi Ultra: Sie behauptet von sich, Songs anhand von selbst gesungenen Ausschnitten identifizieren zu können. Also singe ich…

Meine neue Lieblings-App am iPhone ist Midomi Ultra: Man singt ein Lied und das Programm zeigt einem dann Titel und Interpret an (siehe auch hier).

Die Ausbeute bisher:

«Dü-dü-dü-dü-düdüdüü, dü-dü-dü-dü-düdüdüü, dü dü düdü düdü düdüdü-düü», ein Instrumentalstück aus den Siebzigern (?)¹: No match. Schade.

«The night they drove old dixie down…»: The night, they drove old Dixie down by Joan Baez und: Der Tag als Conny Cramer starb by Juliane Werding. Bravo, Midomi.

Meine Vorführung von «I schänke dir mis Härz» wird als «Misery Blues» erkannt… 😰

«I schänke dir mis Häärz, meeh hani nid, chasch es haa wede wottsch, es isch es guets und es gitt no mängi wos wüür nää, aber diir würis gäää…»: „Düm düm dü düm“ weiterlesen

Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen

Zwei Milliarden App-Downloads bei Apple? Das ist eine gute Gelegenheit, um sechs Apps kurz vorzustellen, die sich auf jedem iPhone gut machen.

Eigentlich sollte man ja 24 Stunden pro Tag nichts anderes tun, als schöne neue iPhone-Apps auszuprobieren. Das ist aus Gründen, die hier nicht näher erläutert werden müssen, nicht möglich. Und trotzdem konnte Apple gestern den zweimilliardsten Download aus dem App-Store feiern. Wie auch immer, auch wer nur ein wenig sucht, der findet immerhin ein bisschen.

In meinem Fall die folgenden schönen Tipps für den iTunes App-Store:

Dropbox

Die finde ich auch jenseits des iPhone praktisch; wie ich bei früherer Gelegenheit ausgeführt habe. Nun habe ich die iPhone-App für Dropbox entdeckt und nutze auch die fleissig. Besonders praktisch: Die Möglichkeit, Bilder via App in die Dropbox zu stellen. Man braucht iPhone-Screens oder Fotos nicht zu mailen oder zu synchronisieren, sondern findet die sofort in seiner Dropbox vor. „Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen“ weiterlesen

Strassensehen mit dem iPhone

Die praktische Streetview-Funktion von Google Maps scheint es am Mobiltelefon nicht zu geben. Aber sie existiert – und hier erkläre ich, wi eman sie findet.

Es soll Leute geben, die nicht begriffen haben, wie man Google Street View im iPhone nutzt (ich zum Beispiel, bis eben). Für sie sei hier der Trick verraten:

Man sucht in der Karten-Anwendung erstens eine Strasse oder einen Ort oder man platziert (via Eselsohr in der rechten unteren Ecke) eine Stecknadel auf einer grösseren Strasse.

Dann achte man zweitens auf das kleine Symbol mit dem Männchen, das am linken Rand der oberhalb der Stecknadel angezeigten Sprechblase erscheint. „Strassensehen mit dem iPhone“ weiterlesen

Auf der Affeninsel

Guybrush Threepwood ist wieder da: «The Secret of Monkey Island» gibt es nun als iPhone-App. Ist das toll oder ein Sakrileg?

Ich lebe gerade in der Vergangenheit. Und re-erlebe Tage des Jahres 1991, wo ich «The Secret of Monkey Island» gespielt habe.

Point and Click am Touchbildschirm?

Das Kult-Adventure ist nun für acht Franken im iTunes Music Store zu haben. Das Programm lässt einen in Erinnerungen schwelgen, fluchen wie ein Pirat, Gummihähnchen klauen und fechten lernen.

Drei Beobachtungen zur Smartphone-Variante

Die Umsetzung fürs iPhone ist soweit gelungen, wobei folgende Dinge auffallen: „Auf der Affeninsel“ weiterlesen

Viele Disketten

Das Internet hat die Menge an Software-Installationen und deren Grösse geradezu explodieren lassen.

Apple hat im April den Milliardsten Download aus dem App-Store vermeldet und bald ist auch Firefox so weit. Noch gut 12 Millionen mal muss einer auf den Link klicken und dann gibt es den 1ʼ000ʼ000ʼ000ten Download zu vermelden. Der Zähler ist auf spreadfirefox.com zu finden.

Tausende von Floppys für ein Programm

Und ich versuche gerade, mir den Stapel von Disketten vorzustellen, die nötig gewesen wären, um Firefox auf diesem Weg zu verbreiten. Auf techzulu.com hat neulich einer ausgerechnet, wie viele Disketten eine einzige Installation von Adobes CS4 Master Edition benötigen würde. Es sind ganze 6400.