Eigentlich war ich in den Ferien

Nothing is older than yesterday’s newspaper, sagt man. Wie alt müssen dann erst die beiden Artikel sein, die im Tagi noch im alten Jahr erschienen sind? Dennoch hier kurz ein Hinweis, zumal wir auf beide Beiträge viele Reaktionen hatten. Diese Apps gehören auf jedes Tablet gibt Tipps zur Grundausstattung für iPads, Android- und Windows-8-Geräte. Im Beitrag Kommt das Beste erst noch? geht es um die Aussichten fürs neue Tech-Jahr und darüber hinaus.

Aus der vorvorgestrigen Zeitung ist der Beitrag Klick, klick, Kunst, der einige spannende Foto-Apps vorstellt. Einige von ihnen wurden bereits ausführlicher in diesem Blog vorgestellt, nämlich Percolator, Manga Camera und Photosynth.
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Wie Windows mit den Gerätschaften verfährt

Die Konfiguration von Druckern, Kameras, Mäusen und Bildschirmen ist in Windows 7 komfortabler geworden – der berühmt-berüchtigte Gerätemanager hat jedoch noch nicht ganz ausgedient.

Windows wird für seine Konstruktionsfehler und für die Altlasten oft hart kritisiert – auch vom Autor dieses Beitrags. Anerkennend sollte man würdigen, dass Microsofts Betriebssystem die Meisterleistung vollbringt, zu Zehntausenden von Geräten kompatibel zu sein. Drucker, Mäuse, Bildschirme, Fernsehkarten, Brenner, MP3-Player und Digitalkameras, Headsets, Joysticks, Jogwheels, Zeichenstifte, Scanner und Plotter – allein die Gerätekategorien aufzuzählen, ist eine ausufernde Angelegenheit.

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Bei Windows 7 erscheinen manche Geräte wie die LifeCam von Microsoft mit einer originalgetreuen Abbildung.

Alle Geräte, die nicht direkt auf der Platine verbaut sind, nennt man Peripherie. Damit das Betriebssystem mit diesen angehängten Bauteilen arbeiten kann, verwendet es die so genannten Gerätetreiber. „Wie Windows mit den Gerätschaften verfährt“ weiterlesen

Was steht eigentlich in diesen Endbenutzerverträgen?

Bei jeder Programminstallation geht man mit dem Hersteller des Produkts einen Vertrag ein – und zwar oft ohne dass man den überhaupt gelesen hätte. Ein Programm weist auf potenzielle Fallen hin.

An der Herstellung einer Software sind nicht nur Programmierer und Marketingleute beteiligt, sondern auch einige Juristen. Die Rechtsexperten schreiben in der Lizenzvereinbarung, wie man eine Software nutzen darf und wie nicht. Dieses Dokument erscheint meist während der Installation, und wird gewohnheitsmässig abgenickt – und zwar meist ohne dass es gelesen worden wäre.

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Beim Eula zu iTunes stellt Eulalyzer fest, dass manche Dienste in iTunes ohne Vorankündigung beendet werden können.

Diese Lizenzvereinbarungen – oder Endbenutzer-Lizenzverträge bzw. End User License Agreement, respektive kurz Eula in Englisch – sind ein Ärgernis. Sie sind oft so umfangreich, dass man sie sich innert nützlicher Frist überhaupt nicht zu Gemüte führen kann. „Was steht eigentlich in diesen Endbenutzerverträgen?“ weiterlesen

Sich beim privaten Surfen nicht erwischen lassen

Der Sinn und Zweck der Firefox-Funktion zur Sortierung von Tabs ist nicht auf den ersten Blick einleuchtend. Doch für heimlifeisse Privatsurfer und für Leute mit sehr vielen offenen Websites kann sie durchaus hilfreich sein.

In Firefox gibt es seit Version 4 eine Funktion namens Tab gruppieren. Sie steckt in der Menüleiste ganz rechts und ist am Symbol mit den vier Rechtecken zu erkennen. Falls viele Reiter offen sind, kann man sie auch über das Dropdown-Menü Alle Tabs auflisten aufrufen. Und natürlich gelangt man auch über ein Tastaturkürzel zu dieser Funktion: Ctrl + Umschalttaste + e ist zu betätigen.

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In dieser so genannten Panorama-Ansicht werden die Reiter in Gruppen sortiert.

Ruft man die Funktion auf, werden innerhalb eines Rechtecks alle offenen Webseiten-Reiter mit einer Miniatur dargestellt. „Sich beim privaten Surfen nicht erwischen lassen“ weiterlesen

Was früher schon aus dem Vati-leakte

Warum ruht ein Mafiaboss in der Grabstätte, die eigentlich Päpsten und Kardinälen vorbehalten ist? Das fragte sich der italienische Buchautor Mario Guarino, und folgte der Spur in den Vatikan, wo er auf eine innige Verquickung von Kirche, organisiertem Verbrechen und der Politik stiess. Eine düstere Verschwörung, die für einmal nicht Theorie, sondern über Jahre gelebte kriminelle Praxis ist – und ihre Schatten aus den 1960er Jahren bis in die jüngste Gegenwart wirft.

Die App für Offline-Notizen

Es geht auch ohne Sharing: Die Kompanion-App hält Ideen, Notizen und Bilder fest, ohne dass man die mit irgendjemandem teilen müsste.

«Sharing is caring», lautet das vorherrschende Kredo, dem sich momentan die ganze Computerwelt ohne Murren unterordnet. Bilder, Statusupdates, Notizen und Doks landen fast zwangsläufig im Netz, um von anderen betrachtet, kommentiert, «gelikt» und weiterverbreitet zu werden. Da ist es geradezu erfrischend unkonventionell, wenn Stanley Rost über seine App schreibt: «Mit Kompanion kannst Du Momente und Gedanken festhalten: mit Bild, Standort und Notizen. Und nichts davon wird irgendwo ins Internet hochgeladen.»

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Links: In Kompanion werden Notizen mit Titel, Zeit, Ort und einem Bild festgehalten.
Rechts: Die Einträge erscheinen als Fähnchen auf der Karte. Auf einer Reise sieht man sofort, wo man Dinge festgehalten hat.

Geistesblitze und kleine Beobachtungen festhalten
Kompanion ist die App für Notizen privater Natur. Man organisiert diese nach Sammlungen, die man am besten thematisch anlegt. „Die App für Offline-Notizen“ weiterlesen

Sich gegen Datenverlust versichern

Sowohl Windows als auch OS X bieten in neuen Versionen Verschlüsselungsmöglichkeiten für externe Speichermedien. Weil USB-Sticks sehr leicht verloren gehen, sollte man die auch nutzen!

USB-Sticks sind inzwischen klein genug, um durch noch so kleine Löcher im Hosensack zu rutschen – und entsprechend oft kommen sie denn auch abhanden (auch wenn ich keine Statistik zu den Verlustzahlen gefunden habe).

Weil diese Speichermedien inzwischen sehr günstig sind, ist der finanzielle Verlust zu verschmerzen. Ärgerlich kann jedoch der Verlust der Daten sein – vor allem, wenn es sich um private Dokumente oder sogar um heikle Firmeninformationen handelt. Aus diesem Grund ist es sehr zu empfehlen, die externen Speichermedien zu verschlüsseln. So bleiben diese geschützt, selbst wenn ein verlorenes Speichermedium einem neugierigen Zeitgenossen in die Hände fallen sollte.

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Bei Windows wird ein externes Speichermedium in wenigen Minuten mit einem Verschlüsselungsschutz versehen…
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Bilder und PDF-Dateien zurechtstutzen

Das ColorSync-Dienstprogramm von Mac OS X lässt sich zur unkomplizierten Optimierung von Bildern und PDF-Dateien zweckentfremden.

Das ColorSync-Dienstprogramm steht im Dienst der Farbverwaltung. Es ist für die Profile zuständig, die bei OS X dafür sorgen, dass sich die Farbschwankungen bei den Bildern und Textlayouts während der Arbeit am Computer in möglichst engen Grenzen halten. Eine komplexe Technologie, das Farbmanagement (Color Management oder CMS) kompensiert Abweichungen bei den Geräten verschiedener Hersteller und zwischen den Modellen und sorgt dafür, dass Scanner, Bildschirme, Digitalkameras und Drucker möglichst farbverlässlich arbeiten.

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Das ColorSync-Dienstprogramm zeigt die Eigenschaften der verwendeten Farbprofile an.

ColorSync zeigt die im Betriebssystem hinterlegten ICC-Farbprofile an und führt auf, welche Profile von den installierten Geräten verwendet werden. „Bilder und PDF-Dateien zurechtstutzen“ weiterlesen

Wie Everpix die Flut an Digitalfotos bändigen will

Everpix.com ist ein neuer Webdienst, der verspricht, bei der Bildverwaltung die «schwere Arbeit» zu erledigen. Fotos aus verschiedenen Quellen werden zusammengeworfen und automatisch organisiert.

Pierre-Olivier Latour hat schon bei Apple gearbeitet und in Genf gelebt und die populären Apps Cooliris und ComicFlow mit entwickelt. Jetzt startet der Franzose ein neues Projekt, das Fotoverwaltungsprogramme wie iPhoto oder Adobe Lightroom überflüssig machen soll – und obendrein den Anspruch hat, die Verwaltung von Fotos zu revolutionieren.

Everpix heisst der Dienst, der im Internet alle Fotos an einer Stelle zusammenführt und Schluss macht mit den verzettelten Bildablagen. So lautet zumindest das Versprechen – die lokal auf dem Computer in iPhoto oder Lightroom verwalteten Bildern werden mit denen kombiniert, die man bei Facebook, Picasa oder Flickr hochgeladen hat. Dubletten werden automatisch erkannt und eliminiert.

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Bilder aus Picasa, Facebook und Twitter werden automatisch importiert und nach «Moments» sortiert.
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