Leppert kommt

Mac OS X 10.5 trägt den Namen Leopard. Und weil sich auch hierzulande viele Leute bemüssigt fühlen, den englisch auszusprechen, entlädt sich an dieser Stelle meinerseits eine kleine Tirade…

Heute kommt Leppert in die Läden. Leppert – bzw. läppert – sich das für Apple? Wohl nicht so sehr wie «Halo 3» sich für Microsoft geleppert hat. Wegen «Leopard»… und so heisst Mac OS X 10.5 eigentlich, aber weil man das auch hierzulande offenbar nicht deutsch aussprechen darf, sondern betont englisch zu betonen hat, lautet die offizielle Schreibweise in diesem Blog nun einmal «Leppert».

Wobei Kalauer mit «deppert» plump und unoriginell und darum verboten sind, aber die Bemerkung zu wiederholen, «Leppert» klinge im Grunde mehr nach Krankheit als nach Betriebssystem mit solider Unix-Basis und neuem, lustigem Springbock-Feature, kann ich mir dann doch nicht verkneifen…

„Leppert kommt“ weiterlesen

Die drehende Pizza des Todes

Auf marbleofdoom.com wird einem Ding ein Denkmal gesetzt, das die meisten Leute nicht sonderlich lieben: Das ist der farbig drehende Mauszeiger von Mac OS X, der signalisiert, dass der Computer gerade am Anschlag läuft – und den der gemeine User leider viel zu oft zu sehen bekommt.

«Pizza des Todes» oder «Marble of Doom» wird er von den Anwendern genannt: Der Mauszeiger, der farbig rotierend signalisiert, dass am Mac nichts weitergeht. marbleofdoom.com hat ihm ein Denkmal gesetzt und natürlich habe ich beim Zählrad der vergeudeten Zeit gleich eine halbe Stunde eingetragen. Zumal mich GarageBand beim Schneiden des «Digitalk» auch gerne und oft aufs Geduldsrad flicht. Das wäre übrigens mein Beitrag zu diesem Thema. Die Redewendung «Aufs quietschbunte Geduldsrad flechten». Duden, hörst du mich?

Keen on Kiel

A weekend in the capital of Schleswig-Holstein. Impressive was a lot, but best remembered is the impressive reverse side of the Vikings, which you get to see in public.

We spent this weekend in Kiel

What can I say about that town? Nothing this picture would not express without words…

«Auch ein schöner Rücken kann entzücken», as we say in German.

Windows auf die Lärmige (und lustige Art)

Windows Noises ist ein Song, der aus den Startup-Klängen der verschiedenen Windows-Versionen komponiert wurde. Plus: Eine Zusammenstellung der besten Parodien auf Microsofts Betriebssystem.

Wo ich heute so nett am Bloggen bin, folgt gleich noch ein Streich. Bin ich neulich über das Experiment eines talentierten Soundtüftlers gestolpert: Da hat einer allein aus den Windows-Systemklängen einen Song komponiert. Das muss man gehört (und gesehen) haben: Windows Noises

Im gleichen Zusammenhang zu empfehlen: Die Zusammenstellung von Parodien auf Windows, die auf Newgrounds.com zu finden ist: newgrounds.com

«Windows RG» habe ich vor Urzeiten mal im «Tagi» vorgestellt. Aber die «Really Good»-Edition ist immer noch einen Lacher wert.

Blogging all over the world under the heading of “Clickomania”

There are several blogs that use the same title as I do here. Therefore, I can not avoid a competitive review. With, well, mixed results.

I sometimes do egosurfing. That’s why it occurred to me to look for blogs called “Clickomania”. And, surprisingly enough, there are four (4) Clickomania blogs listed on Technorati. This blog here, the one you are currently reading, shows up twice. Which is overstated, even from my point of view – and I am the one who voted as “fan” for his blog. Yes, I have to make the embarrassing confession, that the “fan vote” for clickomania.ch is from me. Don’t say it loud… I know, it’s a pitiful thing to do…

Anyway: „Blogging all over the world under the heading of “Clickomania”“ weiterlesen

Verschwörungsbeschwörung

Ich würde gerne eine Ver­schwö­rungs­theorie erfinden. Gross müsste sie sein, welt­umspan­nend und bekannte Personen verwickeln. Oder zumindest so originell sein, wie die Theorie, dass das Mittel­alter bloss erfun­den ist.

Zu meinen geheimen Wünschen gehört es, eine schöne Verschwörung aufzudecken. Beziehungsweise eine Theorie über eine solche in die Welt zu setzen, was absolut auf das gleiche herauskäme. Die Sache müsste ein globales Ausmass haben, mit Beteiligung der US-Regierung, Nasa und Erich von Däniken.

Auch der Vatikan, das fliegende Spaghettimonster und Dan Brown müssten involviert sein. Ebenso Christoph Blocher und die SVP, Lady Di und die Pharmaindustrie, Microsoft, Google, Steve Jobs und der Hausmeister bei uns im Block.

Das Mittelalter? Bloss ein Hirngespinst!

Nun ist es nicht ganz einfach, da eine überzeugende Verbindung herzustellen. Darum gäbe ich mich schon mit weniger zufrieden. Nur leider hat meine liebste Verschwörungstheorie schon ein anderer ge- bzw. erfunden.

Nämlich die: Das Mittelalter gab es gar nicht. Die Jahre 614 bis 911 («nine eleven!») haben nie stattgefunden. Und wir leben entsprechend im Jahr 1710. Daraus ergeben sich doch ganz neue Perspektiven – unter anderem die, dass uns das glücklich überstanden geglaubte «Jahr-2000-Problem» noch bevorsteht – in 290 Jahren.

Computerballade

Ein Leser hat ein Gedicht über mich geschrieben. Ich fühle mich geehrt und bin überaus peinlich berührt…

Beruflich beschäftige ich mich unter anderem mit Computerproblemen. In der jeweils am Montag erscheinenden Kummerbox des Tages-Anzeigers versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen, Leserfragen zu beantworten. Diese Tätigkeit hat mir jetzt eine unverdient grosse Ehre eingetragen.

Es gibt ein Gedicht über mich. Die «Computerballade» stammt von Balz Widmer und hat hier ihre Welturaufführung (Ich bin gerührt und peinlich berührt 😄):

Oftmals denk ich am Computer:
Stürzt er ab jetzt? Oder tut er?
Wenn der CD-Schieber juckt –
Hat er nun zuletzt gezuckt?
Schalte, dass nur was geschieht,
Control, Alt und auch delete,
Task beenden, weiter warten,
Knopf rein drücken, wieder starten,
Diesen Fehler, einfach, schlicht
Finde ich trotz Hirnen nicht.

Schliesslich führt mich ohne Rasten
schnell ein Weg zum Kummerkasten,
den man mailend fragen kann,
dort sitzt ein erfahrner Mann.
Kompetent kommt prompt ein Rat,
und der hilft meist in in der Tat.

Lasse Mös?

Nicht alles, was man am Radio missversteht, ist auch wirklich eine Sauerei.

Was, gehts mit den Unanständigkeiten inzwischen schon vor Morgens um acht los, dachte ich mir neulich, als ich die Morgensendung der dritten Senderkette des Schweizer Staatsradios hörte. «Lasse Mös» war der Sponsor des Morgenspiels. Oder vielleicht auch des Wetters, das diesen Sommer teilweise wirklich unanständig war.

Na gut, irgendwann mal merkte ich Schelm, dass ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt (Honni swa ggi mall i poons). Das Ding heisst «La Semeuse» und ist eine offenbar besonders cremige Kaffeesorte. Ob das so gut war, den französisch zu benennen?

Drowning in Trash

500 new mails in my inbox this morning? Some idiot decided to send out spam e-mails with my address as addressor, and now I get swamped with “Delivery failure” reports.

A bad surprise for me on Tuesday. Unsuspectingly, I opened my mailbox, expecting no particular news. Well there was no particular news – but nevertheless about five hundred messages awaited me. They all had subjects like “Delivery failure”, “Unable to deliver your message”, “Delivery status notification” and “Mail status report”.

No doubt, a clickomania-loving spammer paid me respect by using my address in his bulk mail. With the usual spam, that gets sorted out automatically (about 8000 a week), those “return to sender” notifications ate up all the capacity of my mailbox. That was nicely announced by the mailserver with “over quota” notices and underlined with the refusal of sending out any of my messages.

Noooo, I don’t have better things to do

But never mind, of course, I don’t have better things to do than remove trash from my mailbox. Still, it occurred to me what a fair punishment would be: Writing “I shall not send mails with fake addressors” in hand for, I’d say, a million times. Or as many times as spam mails went out.

By the way: A really clever idea is to sell an antispam tool by spam. Maybe, you got this message, too: “I use a spam filter, and you probably do the same. I have whitelisted you and that means that I will receive all the emails you send to me. I would appreciate it if you would whitelist my email address (…) If you don’t have a spam filter, I can recommend…”

If you like that topic (not the thing in your mailbox, take a look at this page:
uncyclopedia.org

If you understand German, you can go here as well:
www.stupidedia.org