Wieder einmal dieses eine Youtube-Thema

Youtube-Videos soll man streamen, aber ja nicht herunterladen, so will es Youtube. Das ist aus Anbietersicht verständlich, weil Streams andere Geschäftsmodelle nach sich ziehen als Downloads. Aus Nutzersicht ist es Unsinn, weil es viele Gründe gibt, Videos herunterzuladen und zu archivieren.

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So einfach könnte es sein – mit einer reichen Formatauswahl (inklusive Audio).

Es gibt nun natürlich Tricks, die in diesem Blog auch schon zur Sprache kamen (hier, hier oder hier). Ob man die nutzt, muss man selbst mit seinem Gewissen vereinbaren. Ich selbst würde nie jemals ein Youtube-Video herunterladen, sondern stelle die Möglichkeiten nur aus Freude an der Technik vor.

Eine nette Möglichkeit ist Getlinkyoutube.com. „Wieder einmal dieses eine Youtube-Thema“ weiterlesen

Schaut euch mal Kevins Videoblog an!

Kevin Rechsteiner, mit dem ich das Vergnügen habe, auf Radio Stadtfilter das Digitalmagazin zu bestreiten, ist ein Hansdampf in allen Gassen: Er ist Webexperte, Konzertfotograf, Mitbetreiber eines Kinos, Paartherapeut, Kaffeefan und kaffeemässiger Dokumentarfilmer. Und neuerdings strebt er offenbar auch eine Karriere als Fahrender an. Jedenfalls beschäftigt er sich unter dem Schlagwort «Minimalismus auf Rädern» mit der Möglichkeit, mobil und ohne grosse Platzansprüche zu wohnen. Und sicherlich hat er noch ein paar Facetten, von denen ich noch nicht einmal etwas ahne.

Wie auch immer: Ich finde Leute spannend, die auf vielen Hochzeiten tanzen. Mir geht es auch so, dass ich mich nicht nur auf ein Ding konzentrieren mag – allein, weil das Leben mehr zu bieten hat als eine einzige Leidenschaft. Was nun Kevin angeht, betreibt der neuerdings Video-Tagebuch, das er «Kevlog» nennt und in dem er sich so viele Dinge ausprobiert, dass ich bei jeder Produktion für die Digitalen Patentrezepte überlege, ob ich die Sache nicht doch spontaner und experimenteller angehen soll. (Was ich nicht tue, weil mein Format ein journalistisches sein soll, das kompakt und auf den Punkt informiert. Gegenargument: Passt dort nicht.)
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Youtube als Freund und Helfer für uns Interviewer

Neulich hat mich mal wieder ein Kollege gefragt, ob es nicht die Möglichkeit gebe, Interviews per Spracherkennung zu behandeln. Das Anliegen ist nahe liegend: Denn selbst mit technischen Hilfsmitteln wie der hier besprochenen Software ist die Transkription eines Interviews von einer halben oder einer ganzen Stunde eine mühselige Angelegenheit. Wie schön wäre es, die Aufnahme in ein Programm einzuspeisen und nach ein paar Sekunden die Abschrift entgegenzunehmen…?


Weil Richard Stallman gut verständliches Englisch spricht, sind die automatischen Untertitel von Youtube bei diesem Video hier einigermassen brauchbar.

Die Patentlösung dafür habe ich bislang nicht. Die typischen Spracherkennungsprogramme und -Apps, z.B. Dragon Dictation, sind darauf ausgelegt, dass man in sie hineinspricht. „Youtube als Freund und Helfer für uns Interviewer“ weiterlesen

Die bessere Youtube-App

Echt nervig finde ich an der Youtube-App, dass die die Wiedergabe einstellt, sobald man den Bildschirm sperrt. Es kommt recht häufig vor, dass mich an Videos nur die Tonspur interessiert – Vorträge, Interviews, Podcasts kann man auch gut ohne das Video konsumieren.

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Links die Übersicht des gewählten Youtube-Kanals. (Hier meine eigenen Uploads).
Rechts das Wiedergabemenü.

Protube (3 Franken im App Store spielt Videos auch im Hintergrund – man hört den Ton auch, wenn man sich in einer anderen App bewegt oder den Bildschirm gesperrt hat. „Die bessere Youtube-App“ weiterlesen

Ein Podcast-Trick für Youtube?

Seit bald drei Jahren und 16 Folgen betreibe ich den Videopodcast Publisher Insiders für Publisher.ch. Wir haben uns damals dafür entschieden, die Videos bei Youtube zu hosten. Die Gründe dafür sind einleuchtend: Youtube kennt jeder. Youtube ist vergleichsweise simpel zu benutzen und komfortabel auf Websites einzubinden.

Ein grosser Nachteil hat Youtube allerdings. Es ist nicht direkt möglich, die Videos auch als abonnierbaren Podcast anzubieten. Youtube scheint die Zuschauer nur über die Website, die eigenen Apps und den einbettbaren Youtube-Player abholen zu wollen – und das ist schade, denn das Abonnement in einer Podcast-App ist für die Stammhörer und -zuschauer der einfachste Weg, an die neuen Folgen heranzukommen: Man verwandelt das Pull-Medium quasi in ein Push-Medium, weil neue Folgen ohne Zutun des Nutzers automatisch in dessen Client-Programm auftauchen.
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Gepflegtes Youtube-Ripping

Die Nutzungsbedingungen von Youtube halten unmissverständlich juristisch verklausuliert fest, dass man Videos nicht herunterladen soll:

Sie erklären sich damit einverstanden, (…) nicht über irgendwelche andere Technologien oder Mittel als die Video-Wiedergabeseiten der Webseite selbst, den YouTube-Player oder solche anderen Mittel zuzugreifen, die YouTube ausdrücklich für diesen Zweck bestimmt.

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Videos auswählen…

Daran halte ich mich. Selbstverständlich. Wenn ich mich nun rein theoretisch nicht daran halten würde, weil ich zum Beispiel irgendwelche Youtube-Tracks zu irgendwelchen Zwecken offline nutzen wollen würde, dann hätte ich die Möglichkeit, „Gepflegtes Youtube-Ripping“ weiterlesen

Youtube offline

Eine der beliebteren Fragen bei der Kummerbox dreht sich um das lokale Sichern von Youtube-Videos. Zumindest wir Digital Immigrants scheinen das Bedürfnis zu haben, manche Daten in Händen (bzw. auf der eigenen Festplatte) zu halten.

Nebst diesem (fast schon prähistorisch zu nennenden) Impuls gibt es natürlich auch handfeste Gründe fürs Youtube-Rippen. Beispielsweise möchte man ein Video auch offline zeigen oder auf DVD brennen (natürlich nur zum Privatgebrauch). Ich brauche gelegentlich auch nur die Tonspur, um einen Ausschnitt in einer Sendung zu zitieren. Und wer selbst Videos auf Youtube lagert, möchte vielleicht auch einfach nur an seine eigenen Videodateien gelangen.

Nun gibt es viele Tricks, Youtube zu rippen, zum Beispiel den notorischen Downloadhelper für Firefox. Es geht in Firefox aber auch ohne Add-On. Und zwar dank HTML5.
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Youtube, mach mal Musik!

Es gibt immer mal wieder Gelegenheiten, bei denen man ein Youtube-Video gerne nehmen und damit etwas Vernünftiges anstellen möchte. Beispielsweise die Tonspur extrahieren, um diese auf den iPod oder das iPhone zu bringen oder irgendwie sonst weiterzuverwenden. Beispielsweise könnte der im vorherigen Posting erwähnte Song einen auf solche Ideen bringen.
Das Entnehmen und Weiterverarbeiten des Audiotracks eines Youtube-Videos funktioniert auf dem Mac sehr einfach: „Youtube, mach mal Musik!“ weiterlesen