In unserem Haushalt gibt es seit einiger Zeit einen Angestellten für die Bodenpflege. Er wird nicht entlohnt und auch nicht unbedingt wie ein Familienmitglied behandelt – aber das wäre auch übertrieben, da es sich um eine Maschine handelt; den Saugroboter Roomba 980 von iRobot, (hier vorgestellt). Immerhin hat er einen Namen: Er heisst nämlich Saugbert II, ist aber nicht getauft.
Links: Ja bitte: Die ganze Twitterosphäre muss wissen, wenn meine Wohnung gesaugt wurde.
Rechts: Das ist auch noch nett. In der Roomba-App rapportiert der Roboter, wo er überall gesaugt hat. Das ist ein ziemlich akkurater Grundriss unserer Wohnung und bei den weissen Flächen stehen in aller Regel Möbel im Weg
Wie auch immer: Saugbert II macht seine Sache ganz gut, wobei es in der Familie gewisse Meinungsverschiedenheiten darüber gibt, ob man die von Saugbert ignorierten Ecken nun noch selbst sauberkeitsmässig perfektionieren müsste oder nicht. Aber darum geht es an dieser Stelle nicht. Stattdessen sollen hier die Fortschritte erwähnt werden, die Saugbert II inzwischen gemacht hat. Er ist nmlich, wie sich das für ein modernes Gadget gehört, smart. Das heisst, er kommuniziert via WLAN mit der Welt, und er lässt sich per App steuern.
Die App war anfänglich aber eine Enttäuschung. Dank WLAN konnte man Saugbert zwar von überallher administrieren und zum Putzen aufbieten. Aber das wars dann auch schon. Eine weitergehende Kooperation mit dem smarten Home war mit Saugbert II nicht zu machen.
Das ist seit Kurzem besser geworden: „Ifttt beim Roomba. Oder doch nicht“ weiterlesen