Frischluft fürs Homeoffice

Der Airthings View Plus ist ein Sensor, der Temperatur, Luft­feuch­tig­keit, CO₂, Fein­staub und flüch­tige Verbin­dungen, Luft­druck und Radon misst und hilft, für gute Luft­quali­tät zu sorgen. Ich habe das im Home­office schätzen gelernt.

Seit einigen Tagen habe ich den Airthings View Plus in Betrieb. Das ist ein smarter Sensor für Temperatur und Raumluft, den ich als Testgerät erhalten habe. Er misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Kohlenstoffdioxid (CO₂), flüchtige organische Verbindungen (VOC), Feinstaub (PM2,5), Luftdruck und Radon. Er kostet 319 Franken bei Galaxus, bzw., mit zusätzlichem Anti-Schimmel-Kit, 352 Euro bei Amazon.

Im Vergleich zu meinem Eve Room-Sensor (Wie es im Smarthome riecht, muss kein Geheimnis bleiben) punktet der Airthings View Plus mit der grösseren Datenfülle. Sieben Datenpunkte sind nun mal einfach besser als drei. (Eve Room ermittelt Temperatur, Luftfeuchtigkeit und VOC.) Auf die Angabe des Luftdrucks könnte ich verzichten, zumal ich den auch von meiner smarten Uhr erfahre.

Als überaus nützlich erweist sich die CO₂-Angabe: „Frischluft fürs Homeoffice“ weiterlesen

Wie es im Smarthome riecht, muss kein Geheimnis bleiben

Eve Room ist ein Sensor fürs Smart­home, der Tempe­ra­tur, Luft­feuch­tig­keit und flüchti­ge Stoffe misst. Das hilft Leuten, die nicht von alleine wissen, wann sie lüften sollten – und es be­frie­digt neu­gie­rige Gemüter wie mich.

Es ist mir tatsächlich gelungen, meinen guten Vorsatz für Black Friday umzusetzen und mir ein Gadget anzulachen. Es heisst Eve Room und ist ein Sensor fürs Smarthome, der die Luft analysiert und die Temperatur misst. Mit Rabatt war er bei DQ für um die 90 Franken zu haben. Bei Amazon kostet er zum regulären Preis stolze 150 Euro.

Dieses Gadget erfüllt weniger einen dringlichen Zweck. Es befriedigt vielmehr meine private Datensammel-Leidenschaft. Natürlich stellt sich die Frage, woher die rührt. Vielleicht ist es eine durch die Internetgiganten verursachte Trotzreaktion; nach dem Motto: «Was Facebook und Google können, kann ich auch» – wobei man natürlich sofort einwenden müsste, dass ich nur eigene Daten für mich sammle und nicht diejenigen fremder Leute. Doch es könnte auch Apple dahinterstecken: Seit ich gesehen habe, welche Informationsberge die Health-App anhäuft, bin ich auf den Geschmack gekommen.

Und ich wollte das im Beitrag Das smarte Home macht Fortschritte – aber nicht schnell genug beschriebene Manko beseitigen: „Wie es im Smarthome riecht, muss kein Geheimnis bleiben“ weiterlesen

Das smarte Home macht Fortschritte – aber nicht schnell genug

Mit zwei neuen Wifi-Switches von Mystrom nimmt unser smartes Home Gestalt an. Auf der positiven Seite ist zu vermelden, dass die Inbetriebnahme einfacher geworden ist. Zu kritisieren bleibt, dass die Software Nachholbedarf hat.

Ich habe neulich zwei neue Wifi-Switches von Mystrom gekauft. Das sind Adapter, die man zwischen die Steckdose und ein beliebiges Elektrogerät klemmt, woraufhin man besagtes Gerät über die Mystrom-App, oder aber auch via Apple Homekit steuern kann. Ich habe den Switch im Detail im Beitrag Ein Quäntchen Smartheit fürs Eigenhome besprochen.

Zwei Dinge sind mir im Vergleich zum Vorgänger aufgefallen: „Das smarte Home macht Fortschritte – aber nicht schnell genug“ weiterlesen

Smartes Licht ohne allzu viel Heckmeck

Die Edison-Lampe von Philips ist nicht nur ein Hingucker, sie lässt sich per Bluetooth auch via Smartphone steuern, ohne dass man einen Hue-Hub benötigen würde. Die App hat allerdings noch Verbesserungspotenzial.

Ich bin der Vernetzung des trauten Heims nicht abgeneigt, aber auch nicht euphorisch. Denn in vielen Fällen erkauft man sich einen kleinen Fortschritt mit einem grossen Administrationsaufwand:

Per Startbildschirm kann man eine oder mehrere Lampen gemeinsam und mittels Vorgaben steuern.

Man muss seine smarten Stecker mit Firmware-Updates versorgen und sicherstellen, dass auch ja das WLAN nie ausfällt. Und auch wenn das gewährleistet ist, funktioniert der Kram in so und so vielen Fällen aus unerfindlichen Gründen dann doch nicht. Wir lernen: Auch der gute alte Lichtschalter hat seine Berechtigung.

Trotzdem wollten es die Umstände, dass sich neulich ein smartes Gadget in unser Heim verirrt hat. Es handelt sich um die Edison Lampe mit Glühdraht von Philips (LWV001), die für ungefähr 30 Euro bei Amazon zu haben ist.

Die Lampe stammt aus der Hue-Familie und ist nicht vollsmart, sondern nur halbsmart ist, wenn ich so sagen darf. Sie hat kein WLAN, sondern Bluetooth und lässt sich ohne den Hub verwenden, der bei Philips Hue-Bridge heisst¹. Das ist ein Nachteil, weil es die Möglichkeiten einschränkt. Wenn man einen Hub hat, dann arbeiten die Lampen mit dem zusammen – man verbaut sich daher nichts. „Smartes Licht ohne allzu viel Heckmeck“ weiterlesen

Ifttt beim Roomba. Oder doch nicht

Mein Saugroboter sollte sich eigentlich via «If this then that» (Ifttt) steuern lassen. Das sollte eine saubere Wohnung garan­tieren, wenn der Besuch der Schwie­ger­mut­ter im Kalender steht. In der Praxis bewährt sich diese Auto­ma­ti­sie­rungs­me­thode noch nicht.

In unserem Haushalt gibt es seit einiger Zeit einen Angestellten für die Bodenpflege. Er wird nicht entlohnt und auch nicht unbedingt wie ein Familienmitglied behandelt – aber das wäre auch übertrieben, da es sich um eine Maschine handelt; den Saugroboter Roomba 980 von iRobot, (hier vorgestellt). Immerhin hat er einen Namen: Er heisst nämlich Saugbert II, ist aber nicht getauft.

Links: Ja bitte: Die ganze Twitterosphäre muss wissen, wenn meine Wohnung gesaugt wurde.
Rechts: Das ist auch noch nett. In der Roomba-App rapportiert der Roboter, wo er überall gesaugt hat. Das ist ein ziemlich akkurater Grundriss unserer Wohnung und bei den weissen Flächen stehen in aller Regel Möbel im Weg.

Wie auch immer: Saugbert II macht seine Sache ganz gut, wobei es in der Familie gewisse Meinungsverschiedenheiten darüber gibt, ob man die von Saugbert ignorierten Ecken nun noch selbst sauberkeitsmässig perfektionieren müsste oder nicht. Aber darum geht es an dieser Stelle nicht. Stattdessen sollen hier die Fortschritte erwähnt werden, die Saugbert II inzwischen gemacht hat. Er ist nämlich, wie sich das für ein modernes Gadget gehört, smart. Das heisst, er kommuniziert via WLAN mit der Welt, und er lässt sich per App steuern.

Die App war anfänglich aber eine Enttäuschung. Dank WLAN konnte man Saugbert zwar von überallher administrieren und zum Putzen aufbieten. Aber das wars dann auch schon. Eine weitergehende Kooperation mit dem smarten Home war mit Saugbert II nicht zu machen.

Damit man beim Eintreten nicht vom Roboter überfahren wird

Das ist seit Kurzem besser geworden: „Ifttt beim Roomba. Oder doch nicht“ weiterlesen

Ein Quäntchen Smartheit fürs Eigenhome

Der Wifi-Switch von MyStrom schaltet das angeschlossene Gerät via App ein oder aus. Man kann auch Zeitpläne einprogrammieren oder und sein Gerät über einen digitalen Assistenten steuern.

Dumme Geräte smart machen: Das ist mit dem Wifi-Switch von MyStrom vergleichsweise einfach möglich. Die Idee ist ja nicht neu, aber dieser Adapter hier macht nun einen ausgegorenen Eindruck. Und er ist mit 39 Franken preiswert genug, um ihn auf Verdacht hin zu erwerben. (Ich habe ihn als Testgerät von Digitec erhalten, werde ihn aber kaufen und weiter benutzen.)

Die Steuerung in der App mit den Steuerungsoptionen. (Der Stromverbraucher ist das Macbook Pro, an dem dieser Text gerade geschrieben wird.)

Besonders praktisch ist die Integration mit Homekit von Apple. Sie erlaubt es, Geräte über das Kontrollcenter von iOS-Geräten zu steuern oder auch Siri zu benutzen. Und eben: Man kann mit Ifttt spielen und er dockt auch an ein Ding namens Swisscom Internet Box an. Was immer das sein mag.

Konfiguration komplizierter als gedacht

Die Inbetriebnahme des Adapters war in meinem Fall etwas komplizierter als in der Anleitung beschrieben. „Ein Quäntchen Smartheit fürs Eigenhome“ weiterlesen

Prosaische Stromadapter

Per App nichtsmarte Geräte Haushalt steuern. Dafür gibt es diverse Stromadapter, von denen ich drei im Video vorstelle: Clip-Clap, Smart-Me und den Home-Smart-Plug.


So machen Sie Heim und Büro smart.

Diesen Beitrag wollte ich mit «Einen Vorgeschmack vom Internet der Dinge» übertiteln. Dann ist mir aufgefallen, dass ich den Titel schon zweimal verwendet habe. Nämlich hier. Und auch hier. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als mir einen anderen Titel auszudenken.

Der Vorgeschmack macht nicht satt

Und mich eventuell zu einer etwas nüchterneren Haltung durchringen. Denn vom ständigen Vorgeschmack ist noch keiner satt geworden.

Also, ganz prosaisch: „Prosaische Stromadapter“ weiterlesen

Ein Vorgeschmack auf das Internet der Dinge

Ich habe die smarten Hue-Lampen von Philips Hue im Startpaket mit drei Lampen und Basisstation getestet. Die ermöglichen viele Spielereien, sind in Kombination mit Ifttt noch ausbaufähig, werden in unserem Haushalt vorerst nicht Einzug halten.

Neulich hatte ich die Gelegenheit, die Philips Hue zu testen. Das sind die WLAN-Glühbirnen, die sich sowohl farblich steuern als auch dimmen lassen.

Man kann per App Helligkeit und Farbe wählen und Lichtstimmungen kreieren. Da sich mehrere Birnen gleichzeitig regeln lassen, sind auch ausgeklügelte Lichtkreationen und -spielereien möglich.

Dieses Bild könnte man für eine Szene als Grundlage nehmen, die herbstliche Stimmung verbreiten soll.

Digitec.ch hatte mir für eine Testperiode das Startpaket mit 3 Glühbirnen und der Basisstation, Switch genannt, zur Verfügung gestellt. Das kostet 219 Franken bei Digitec oder 183 Euro bei Amazon (Affiliate-Link).
„Ein Vorgeschmack auf das Internet der Dinge“ weiterlesen

Einen Vorgeschmack vom Internet der Dinge

Die Stromschiene Energenie EG-PMS2-LANSW von Gembird bietet einen Über­span­nungs­schutz und die Mög­lich­keit, Geräte per Soft­ware und SMS zu schalten.

Für unsere grosse Gadget-Sause habe ich von brack.ch ein Testgerät mit dem etwas unhandlichen Namen Energenie EG-PMS2-LANSW von Gembird erhalten. Das ist eine Stromschiene, die einen Überspannungsschutz bietet. Spannungsspitzen können High-Tech-Geräte töten.

Das kommt nicht allzu häufig vor. Aber ein halbes Dutzend Anfragen bezüglich Datenrettung nach einem grösseren Gewitter sind bei der Kummerbox eingetroffen, würde ich schätzen. Mit der Stromschiene kommt eine Versicherung bis maximal 100’000 Euro, die zahlt, wenn ein Gerät gebraten wird, obwohl es an der Gembird-Stromschiene hing. Wenn man sich den neuen Mac Pro leisten wird, wäre diese Schiene erwägenswert.

Vom Design her eher auf der klobigen Seite…

Wichtiger für den Alltag ist aber die zweite Funktion. Die Schiene hat vier Dosen, die einzeln schaltbar sind. Und zwar per Internet. Man verbindet die Leiste mit per Ethernet mit dem Router. Die Schiene kann direkt mit dem Server des Herstellers kommunizieren, sodass kein Computer laufen muss, um diese Funktion zu nutzen. „Einen Vorgeschmack vom Internet der Dinge“ weiterlesen