Ifttt beim Roomba. Oder doch nicht

In unserem Haushalt gibt es seit einiger Zeit einen Angestellten für die Bodenpflege. Er wird nicht entlohnt und auch nicht unbedingt wie ein Familienmitglied behandelt – aber das wäre auch übertrieben, da es sich um eine Maschine handelt; den Saugroboter Roomba 980 von iRobot, (hier vorgestellt). Immerhin hat er einen Namen: Er heisst nämlich Saugbert II, ist aber nicht getauft.

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Links: Ja bitte: Die ganze Twitterosphäre muss wissen, wenn meine Wohnung gesaugt wurde.
Rechts: Das ist auch noch nett. In der Roomba-App rapportiert der Roboter, wo er überall gesaugt hat. Das ist ein ziemlich akkurater Grundriss unserer Wohnung und bei den weissen Flächen stehen in aller Regel Möbel im Weg

Wie auch immer: Saugbert II macht seine Sache ganz gut, wobei es in der Familie gewisse Meinungsverschiedenheiten darüber gibt, ob man die von Saugbert ignorierten Ecken nun noch selbst sauberkeitsmässig perfektionieren müsste oder nicht. Aber darum geht es an dieser Stelle nicht. Stattdessen sollen hier die Fortschritte erwähnt werden, die Saugbert II inzwischen gemacht hat. Er ist nmlich, wie sich das für ein modernes Gadget gehört, smart. Das heisst, er kommuniziert via WLAN mit der Welt, und er lässt sich per App steuern.

Die App war anfänglich aber eine Enttäuschung. Dank WLAN konnte man Saugbert zwar von überallher administrieren und zum Putzen aufbieten. Aber das wars dann auch schon. Eine weitergehende Kooperation mit dem smarten Home war mit Saugbert II nicht zu machen.

Das ist seit Kurzem besser geworden: „Ifttt beim Roomba. Oder doch nicht“ weiterlesen

Ein Quäntchen Smartheit fürs Eigenhome

Dumme Geräte smart machen: Das ist mit dem Wifi-Switch von MyStrom vergleichsweise einfach möglich. Die Idee ist ja nicht neu, aber dieser Adapter hier macht nun einen ausgegorenen Eindruck. Und er ist mit 39 Franken preiswert genug, um ihn auf Verdacht hin zu erwerben. (Ich habe ihn als Testgerät von Digitec erhalten, werde ihn aber kaufen und weiter benutzen.)

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Die Steuerung in der App mit den Steuerungsoptionen. (Der Stromverbraucher ist das Macbook Pro, an dem dieser Text gerade geschrieben wird.)

Besonders praktisch ist die Integration mit Homekit von Apple. Sie erlaubt es, Geräte über das Kontrollcenter von iOS-Geräten zu steuern oder auch Siri zu benutzen. Und eben: Man kann mit Ifttt spielen und er dockt auch an ein Ding namens Swisscom Internet Box an. Was immer das sein mag.

Die Inbetriebnahme des Adapters war in meinem Fall etwas komplizierter als in der Anleitung beschrieben. „Ein Quäntchen Smartheit fürs Eigenhome“ weiterlesen

Prosaische Stromadapter


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Diesen Beitrag wollte ich mit «Einen Vorgeschmack vom Internet der Dinge» übertiteln. Dann ist mir aufgefallen, dass ich den Titel schon zweimal verwendet habe. Nämlich hier. Und auch hier. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als mir einen anderen Titel auszudenken. Und mich eventuell zu einer etwas nüchterneren Haltung durchringen. Denn vom ständigen Vorgeschmack ist noch keiner satt geworden.

Also, ganz prosaisch: „Prosaische Stromadapter“ weiterlesen

Ein Vorgeschmack auf das Internet der Dinge

Neulich hatte ich die Gelegenheit, die Philips Hue zu testen. Das sind die WLAN-Glühbirnen, die sich sowohl farblich steuern als auch dimmen lassen. Man kann per App Helligkeit und Farbe wählen und Lichtstimmungen kreieren. Da sich mehrere Birnen gleichzeitig regeln lassen, sind auch ausgeklügelte Lichtkreationen und -spielereien möglich.

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Dieses Bild könnte man für eine Szene als Grundlage nehmen, die herbstliche Stimmung verbreiten soll.

Digitec.ch hatte mir für eine Testperiode das Startpaket mit 3 Glühbirnen und der Basisstation, Switch genannt, zur Verfügung gestellt. Das kostet 219 Franken bei Digitec oder 183 Euro bei Amazon (Affiliate-Link).
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Einen Vorgeschmack vom Internet der Dinge

Für unsere grosse Gadget-Sause habe ich von brack.ch ein Testgerät mit dem etwas unhandlichen Namen Energenie EG-PMS2-LANSW von Gembird erhalten. Das ist eine Stromschiene, die einen Überspannungsschutz bietet. Spannungsspitzen können High-Tech-Geräte töten. Das kommt nicht allzu häufig vor. Aber ein halbes Dutzend Anfragen bezüglich Datenrettung nach einem grösseren Gewitter sind bei der Kummerbox eingetroffen, würde ich schätzen. Mit der Stromschiene kommt eine Versicherung bis maximal 100’000 Euro, die zahlt, wenn ein Gerät gebraten wird, obwohl es an der Gembird-Stromschiene hing. Wenn man sich den neuen Mac Pro leisten wird, wäre diese Schiene erwägenswert.

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Vom Design her eher auf der klobigen Seite…

Wichtiger für den Alltag ist aber die zweite Funktion. Die Schiene hat vier Dosen, die einzeln schaltbar sind. Und zwar per Internet. Man verbindet die Leiste mit per Ethernet mit dem Router. Die Schiene kann direkt mit dem Server des Herstellers kommunizieren, sodass kein Computer laufen muss, um diese Funktion zu nutzen. „Einen Vorgeschmack vom Internet der Dinge“ weiterlesen