Seit zwölf Jahren gibt es Netflix in der Schweiz. Zeit für eine umfassende Bestandsaufnahme: Waren die Hoffnungen und Ängste von damals berechtigt? Ein Blick ins Archiv zeigt, dass viele der Erwartungen eintrafen – aber die US-amerikanische Medienoffensive nicht so disruptiv war, wie man es im Silicon Valley wohl erwartet hatte.
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Es gibt Anzeichen, dass die künstliche Intelligenz unsere PCs und Smartphones radikal verändert. Wir als User müssen uns nicht länger an starre Mechanismen anpassen. Stattdessen wird die nächste Generation der Betriebssysteme auf unsere Absichten reagieren und unseren Arbeitskontext berücksichtigen. Bleibt die Frage, ob das eine Utopie oder eine Horrorvorstellung ist.
Besser spät als nie: Hier die längst überfällige Rezension eines Audiogadgets, das alle Wünsche meines jugendlichen Alter Egos befriedigt: Radioempfang auf vier Frequenzbändern, Kassettenwiedergabe und -aufnahme, und eine Lightshow mittels fünf roten LED-Lämpchen.
Diesen Spott hat sich der Windows-Konzern ehr- und redlich verdient. Nach 15 Jahren ist es nicht gelungen, die alte Systemsteuerung abzulösen. Nicht nur das: In Windows stecken Altlasten, die über dreissig Jahre auf dem Buckel haben.
Eine Revue von zehn digitalen Kulturtechniken, die teils nostalgische Gefühle wecken und manche von der guten™ alten™ Zeit™ schwärmen lassen – und die teils zu Recht auf der Müllhalde der digitalen Geschichte landeten: vom Defragmentieren übers Terminieren bis hin zur Mauspflege und der Modemzähmung.
Eine simple Angelegenheit, die mit den Textverarbeitungen der 1990er-Jahre ein Klacks war, erweist sich am iPhone als unlösbare Herausforderung: Wie Apple am bedingten Trennstrich scheitert und was uns das über den Gang der Softwareentwicklung sagt.
2005 gehörte Kwerfeldein.de zur Speerspitze der deutschsprachigen Bloggerszene. Zwanzig Jahre später werden die Überreste von einem dieser Suchmaschinenoptimierer gefleddert. Ein Niedergang, symptomatisch für das ganze unabhängige Web.
Anfang März war ich zu Hause für etliche Tage offline. Naja, so offline, wie man sein kann, wenn man ein Handy mit mobilem Hotspot griffbereit hat. Trotzdem gibt es wertvolle Lehren aus diesem traumatischen Erlebnis zu ziehen.
Audiopen verspricht, «wirre Gedanken in klaren Text zu wandeln». Wir reden drauflos, woraufhin die KI unserem Diktat Ordnung und Struktur verleiht. Der Test zeigt: Für Protokolle mag das funktionieren, doch nobelpreisträchtig ist Literatur entsteht so nicht.
Ist Peter ein Fortschrittsverweigerer oder ein Freiheitskämpfer, der sich von Apple und Microsoft nicht bevormunden lässt? Er will sein iPhone weiterhin per iTunes abgleichen. Die Cloud-Verweigerung ist ein wenig schmerzhaft.
Braucht es noch einen Browser mit eingebauter künstlicher Intelligenz? Vielleicht – aber das neue Surfprogramm von Symantec ist (noch) nicht das, worauf die Welt gewartet hat.
Eine fast perfekte Wiederauferstehung von iOS 4: OldOS simuliert das iPhone-Betriebssystem von 2010 mit den meisten Apps und viel Liebe zum Detail.