Lieber vierzig Jahre durch die Wüste ziehen, als noch eines dieser KI-Videos erdulden zu müssen: Über die spezielle Dummheit der «Bibel-Vlogger», bei denen selbst Agnostiker Verständnis dafür entwickeln, warum Hochmut eine Todsünde ist.
Schlagwort: Religion
Was wäre das Christentum heute, wenn es zu Jesu Zeiten Smartphone und mobiles Internet gegeben hätte? Die grossen Sprachmodelle von ChatGPT bis Perplexity müssen antreten, um ihre Fähigkeit zur kontrafaktischen Geschichtsschreibung unter Beweis zu stellen – mit der Gefahr, dass religiöse Gefühle verletzt werden.
Dank der Netflix-Serie «Mo» gelingt uns ein spektakulärer Perspektivenwechsel: Wir sehen die Welt durch die Augen von einem, dem jederzeit die «Remigration» droht.
«Nobody Wants This» könnte ein absoluter Klimax in meiner Serie zu sehenswerten Netflix-Serien sein – denn schliesslich geht es um Sexpodcasts. Doch leider bleibt die diesbezügliche Neugierde weitestgehend unbefriedigt.
Die KI als Welterklärer: Ich habe mir fünf Fragen, die mich seit jeher umgetrieben haben, von ChatGPT beantworten lassen.
Ein exemplarisches Beispiel, warum Diskussionen in den sozialen Medien nahezu unmöglich geworden sind: Wir kämpfen immer um alles.
In den sozialen Medien bekommen wir es in letzter Zeit oft mit Missionaren zu tun, die mutmasslich zu Sekten gehören. Sie nutzen den Facebook-Algorithmus und die mangelnde Transparenz aus.
Da ich mich bei der Religion schon aufführe wie ein Veganer, der sich reflexartig von den Fleischfressern distanziert, habe ich mir selbst eine Therapie verortet: Ich höre mir jetzt den Podcast «Unter Pfarrerstöchtern» an.
Der angeblich so geniale Netflix-Algorithmus nimmt es uns ab, lange nach Filmen und Serien suchen zu müssen. Doch bei näherer Betrachtung ist das gar nicht so toll – ganz im Gegenteil.
«Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin» ist das neue Buch von Thomas Meyer über Motti – mit einem waghalsigen Genre-Wandel vom Entwicklungsroman zur Groteske.
Wolfgang Hohlbein lässt in «Das Paulus-Evangelium» Hacker auf den Vatikan los. Die Geschichte, die Jesus mitsamt Paulus auferstehen lässt, liest sich unterhaltsam – trotz der Schwächen beim Plot.
Ein Buch, das mit «Der Jesus-Deal» betitelt ist und sich um Zeitreisen dreht, kann doch nur lächerlicher Schrott sein, oder? Eine plausible Vermutung, die aber ins Leere geht, wenn Andreas Eschbach der Autor ist.