Mit Googles Hilfe den Leuten auf den Zahn fühlen

Mit GoogleDocs sind auch einfache Web-Umfragen möglich. Die Resultate werden in einer Tabelle gesammelt und können auch grafisch ausgewertet werden.

Google Docs – respektive «Drive», wie das Online-Büropaket des Suchgiganten seit April heisst – hat nebst Textverarbeitung und Tabellenkalkulation eine wenig bekannte, aber sehr nützliche Funktion zu bieten. Es ist möglich, mittels Online-Fragebögen eigene Umfragen durchzuführen. Die Resultate werden in einer Tabelle gesammelt und können dort auch gleich ausgewertet oder grafisch visualisiert werden.

Um eine Umfrage zu erstellen, loggt man sich unter drive.google.com in seinen Account ein. Dann klickt man auf Erstellen und wählt Formular aus dem Dropdown-Menü. Dann vergibt man einen Titel und eine Beschreibung, und dann kann man auch schon damit beginnen, die Fragen zu erfassen.

Sieben Fragetypen stehen zur Wahl
Für eine Frage vergibt man wiederum einen Titel und einen Kurzbeschrieb, den Hilfetext. Bei Fragetyp gibt es sieben Auswahlmöglichkeiten: Text, Textabsatz, Auswahlfrage, Ankreuzen, Aus einer Liste wählen, Skala und Raster.
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Den Adobe Reader zu Höchstleistungen anspornen

Adobes kostenloses Programm für PDF-Dateien liest Texte auf Wunsch vor und hat auch einige andere Tricks auf Lager.

Sonderlich beliebt ist es nicht – Adobes Programm für PDF-Dateien. Und das, obwohl es den Adobe Reader kostenlos gibt und er den Austausch von Textdokumente massiv vereinfacht. PDF-Dateien lassen sich auf fast jedem System einsehen, lesen und drucken – egal, wie viele Schriften und Bilder sie umfassen und wie komplex sie auch formatiert sein mögen. Abweichungen bei der Formatierung und ungewollte Veränderungen des Layouts gibt es nicht. Als digitales Papier und Standardformat hat sich PDF bewährt und der Reader das Computerleben massiv vereinfacht. Seit 1993 gibt es das Programm (ursprünglich hiess es Acrobat Reader) und spätestens seit dem Aufkommen des Internets ist es nicht mehr wegzudenken.

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Im Umfliessen-Modus kommt ein dynamischer Textumbruch zum Einsatz, sodass ein Dokument auch mit starker Vergrösserung bequem gelesen werden kann.

Die mangelnde Beliebtheit hat mit den vielen Sicherheitslücken in der Software zu tun. Sie führen dazu, dass die Anwender das Programm ständig aktualisieren müssen. „Den Adobe Reader zu Höchstleistungen anspornen“ weiterlesen

Texte schreiben auf die archaische Art

MarkdownPad ist die Antithese zum modernen Textverarbeitungsprogramm: Extrem überschaubar und aufs Wesentliche zugeschnitten.

Moderne Textverarbeitungsprogramme sind Hunderte Megabytes gross, haben unzählige Funktionen und Features, und sind das, was böse Zungen als «Bloatware» (deutsch: «Blähware») bezeichnen. Das Schreiben erleichtern sie dadurch nur bedingt – denn Inspiration oder Kreativität vermitteln sie trotz aller «Featuritis» nicht.

MarkdownPad ist um die zwei Megabyte gross, hat eine Symbolleiste mit 24 Befehlstasten und fünf Menüs. Das reicht, um formatierte Dokumente zu produzieren.

Arbeiten im Code
Eine zweite Besonderheit des Gratisprogramms liegt darin, dass man nicht in einer WYSIWYG-Ansicht arbeitet. Das Kürzel steht für «What You See Is What You Get» und besagt, dass der Text mit allen Auszeichnungen dargestellt wird. Bei MarkdownPad arbeitet man in einer Code-Ansicht, in der man den Text über Auszeichnungsbefehle formatiert. Kursiver Text steht zwischen Sternen, fetter Text wird mit zwei Sternen am Anfang und zwei Sternen am Ende markiert, Titel erster Ebene stehen zwischen Gartenzaun-Symbolen und Zitate werden mit einem Kleiner-Als-Zeichen angeführt. „Texte schreiben auf die archaische Art“ weiterlesen

Möglichkeiten und Grenzen der Textverarbeitung am iPad

Apple stellt mit Pages ein recht brauchbares Schreibprogramm für iOS zur Verfügung. So leistungsfähig wie Word ist es nicht – und darum sollte man bei der Benutzung einige Dinge beachten.

Textverarbeitung am Tablet? Da scheiden sich die Geister. Manche halten es für einen Unfug und pochen darauf, dass diese Aufgabe auch weiterhin mit einem richtigen PC erledigt werden sollte. Andere können sich mit den Limitationen der Touch-Bedienung anfreunden und nutzen das Tablet gern zum Schreiben, wenn kein Gerät mit Tastatur und Maus in Reichweite ist.

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Wer die virtuelle Tastatur beherrscht, kann seine Textdokumente auch am iPad schreiben.
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Wie man Excel funktionsmässig aufwertet

Wenn das Angebot an Formeln in Microsofts Tabellenkalkulation nicht ausreicht, kann man eigene Funktionen nachrüsten.

«Ich möchte in meiner Tabelle Zellen farblich markieren, die eine bestimmte Formel verwenden. Ist das möglich?» schreibt ein Leser der Kummerbox. Die Antwort ist ein Jein. Eigentlich geht das nicht. Mit einem kleinen Trick aber doch.

Dieser Trick basiert darauf, dass sich in Excel eigene Funktionen hinterlegen lassen. Diese lassen sich dann, wie die ganz normalen Excel-Funktionen, in seinen Tabellen verwenden. Man baut somit eine Funktion ein, die die in einer Zelle verwendete Formel zurückliefert – und kann diese Information dann auch für die bedingte Formatierung heranziehen.

Die eigene Funktion erfassen
Um die benutzerdefinierte Funktion zu erfassen, betätigen wir in Excel die Tastenkombination Alt + F11, um den Visual-Basic-Editor zu starten. „Wie man Excel funktionsmässig aufwertet“ weiterlesen

Für James Bond und das digitale Büro

DocScanner ist eine App zur digitalen Dokumentenverwaltung: Sie digitalisiert Dokumente über die Kamera des iPhone und beherrscht sogar OCR – wenngleich nicht fehlerlos.

James Bond ist zwar mehr der Haudrauf-Agent und weniger raffinierter Wirtschaftsspion, doch die App DocScanner dürfte ihn und seinesgleichen dennoch entzücken: Mit ihr ist es nämlich maximal einfach, Dokumente zu digitalisieren.

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Links: In der Dokumentverwaltung werden Dokumente beschriftet, mit Tags versehen und seitenweise geordnet.
Rechts: Die App erkennt das Blatt im Livebild und scannt es entzerrt ein.

Das ist praktisch, selbst wenn man keine Geheimnisse zu entwenden hat, sondern lediglich Briefe, Verträge, Zeugnisse oder andere Dokumente digital archivieren möchte. „Für James Bond und das digitale Büro“ weiterlesen

PDF-Dokumente durch die Mangel drehen

Die Webanwendung auf pdftoword.com wandelt PDF-Dateien in Worddokumente um. Die Resultate sind nicht über jeden Zweifel erhaben, aber dennoch kann dieser Dienst ganz nützlich sein

PDF-Dateien lassen sich bekanntlich im kostenlosen Adobe Reader weder bearbeiten, noch in ein anderes Format überführen (wenn man von der Exportmöglichkeit als unformatiertem Text absieht). Sollte eine PDF-Datei inhaltlich bearbeitet werden, muss man sich entweder die teure Adobe Acrobat-Software anschaffen, die mit rund 500 Franken zu Buche schlägt. Etwas billiger kommt man mit einem Produkt von Jaws davon.

Eine kostenlose Alternative stellt die Website pdftoword.com dar. Mit ihrer Hilfe wandelt man PDF-Dateien in Word-Dokumente oder ins Rich-Text-Format (RTF) um. Die resultierende Datei lässt sich dann bearbeiten und weiterverwenden.

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Datei auswählen, Zielformat und Mailandresse angeben – und schon geht pdftoword.com ans Werk.
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Das Textmonster

Notepad++ ist ein Ersatz für den etwas leistungsschwachen Windows-Editor. Das Open-Source-Programm kann Programmcode farblich markieren, Makros aufzeichnen und abspielen und ist über eine Plugin-Schnittstelle vielseitig erweiterbar.

Ob ein Computer-Benutzer ein Nerd oder ein Normalo ist, zeigt sich an dessen Verhältnis zum Texteditor. Ein normaler, nicht-nerdiger User wird ein solches Programm kaum jemals brauchen. Texte oder Der Freak dagegen braucht es täglich. Er legt Hand an Konfigurationsdateien, codiert HTML- und PHP-Seiten, editiert LaTeX-Dokumente und managt Datentabellen.

Windows hat unter Zubehör den mehr als dürftig ausgestatteten Editor (notepad) zu bieten. Mac OSX hat mit TextEdit ein etwas leistungsfähigeres Programm in petto, das den Vollblut-Nerd indes auch nicht vollends überzeugt. Windows-Nutzer greifen daher zu Notepad++. Dieses Programm lässt keine Wünsche offen und ist auch optisch ein echtes Nerd-Programm. Als solches hat es überladene Menüs, schwer zu interpretierende Symbole auf den Schaltflächen und eine Programmoberfläche, die ohne jeden gestalterischen Anspruch entworfen worden ist. „Das Textmonster“ weiterlesen

Geschickt suchen und klever ersetzen

Eine der besten Methoden, um ein Textdokument schnell aufzubereiten, steckt hinter der Suchen-Ersetzen-Funktion. In Word kann sie wahre Wunder wirken – wenn man sie zu nutzen weiss.

Der Suchen-Ersetzen-Befehl ist eine uralte Erfindung. Schon die allerersten Textverarbeitungsprogramme in DOS oder anderen PC-Betriebssystemen stellten ihn zur Verfügung. Kein Wunder: Er gehört zu den leistungsstärksten Bearbeitungsbefehlen. In einem Rutsch können Dokumente aufbereitet, korrigiert und angepasst werden. Und übrigens: Am schnellsten gelangst du durch Betätigen der Tastenkombination Ctrl + h zur Suchen-Ersetzen-Dialogbox.

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In einem Rutsch viele Bilder im Dokument platzieren – das geht ganz einfach mit einem Suchen-Ersetzen-Durchlauf.
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Top Software, Flop-Lizenz

PhraseExpress gehört zu der ewigen Top fünf in meiner Utility-Rangliste: Die Anwendung verwaltet Phrasen, die über Tastaturkürzel oder über Kurzbausteine abrufen lassen – so wie die Autokorrektur aus Office, nur gut. Es gibt auch Platzhalter, die Möglichkeit, Bausteine zu verschachteln und selbst mit meinen fast 3600 Kummerbox-Bausteinen funktioniert die Anwendung flüssig und problemlos. Darum habe ich die Software auch schon zwei-, dreimal im Tagesanzeiger vorgestellt.

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Ab in die Wüste?
Seit der neuen Version 8 bin ich allerdings kurz davor, PhraseExpress in die Wüste zu schicken. Ich brauche die Software nämlich auf mehreren Rechnern, was durch eine in der neuen Version eingeführten neue Aktivierung durch nervige Dialoge erschwert wird. „Top Software, Flop-Lizenz“ weiterlesen