Eine grossartige Firefox-Erweiterung!

Easy Copy kopiert in Firefox auf einen Schlag Link und Seitentitel, auf Wunsch als HTML oder sonstwie formatiert.

Eine grossartige Erweiterung für Firefox ist Easy Copy, so toll, dass ich dem Entwickler sogleich eine Spende entrichten wollte. Und wenn sie sich bewährt, dann werde ich sicherlich nochmals mit 50 Dollar nachdoppeln.

Per Mausklick genau das Gewünschte kopieren! (Bild: Maik Meid/Flickr.com)

Das ist die Ausgangslage: Leute wie ich, die viele Kummerbox-Mails beantworten und bloggen wie die Wilden, bringen die Zwischenablage zum Glühen. Da werden URLs kopiert, dass es eine wahre Freude ist, denn Verweise aufs Web werten nicht nur Support-Mails auf, sondern auch Postings aller Art, sei es im Blog, auf Facebook oder Twitter oder im CMS einer «richtigen» Newssite.
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Markdown ist perfekt fürs Tablet

Besser als WYSIWYG: Die Auszeichnungssprache Markdown. Der passende Editor fürs iPad heisst Elements.

Ich bin ein erklärter Fan der Markdown-Auszeichnungssprache. Sie ist dazu da, Texte mit einfachen Steuerungszeichen zu formatieren. Diese lassen sich auch von Nicht-Nerds sehr einfach verinnerlichen:

Für kursiven Text setzt man seinen Text zwischen Sternchen. Zwei Sternchen am Anfang und am Ende ergeben fetten Text. Und fett-kursiv benötigt, man ahnt es schon, je drei Sternchen. Für eine Überschrift der ersten Stufe setzt man am Anfang der Zeile eine Raute. Zwei Rauten ergeben, natürlich, eine Überschrift der Ebene zwei. Wenn man eine geordnete Liste haben möchte, setzt man irgend eine Zahl und einen Punkt an den Anfang der Zeile, und die Software übernimmt es dann, diese richtig zu nummerieren (wenn man einen Punkt dazwischenschiebt, muss man nicht alle nachfolgenden Punkte neu nummerieren).

Alles, was man fürs Texten braucht.

Für Aufzählungen setzt man einen Punkt, ein Plus oder ein Divis an den Anfang. Und Unterpunkte rückt man durch Leerzeichen ein. Auch Blockquotes, Code und Links sind möglich, die Details stehen bei Wikipedia.
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Texte schreiben auf die archaische Art

MarkdownPad ist die Antithese zum modernen Textverarbeitungsprogramm: Extrem überschaubar und aufs Wesentliche zugeschnitten.

Moderne Textverarbeitungsprogramme sind Hunderte Megabytes gross, haben unzählige Funktionen und Features, und sind das, was böse Zungen als «Bloatware» (deutsch: «Blähware») bezeichnen. Das Schreiben erleichtern sie dadurch nur bedingt – denn Inspiration oder Kreativität vermitteln sie trotz aller «Featuritis» nicht.

MarkdownPad ist um die zwei Megabyte gross, hat eine Symbolleiste mit 24 Befehlstasten und fünf Menüs. Das reicht, um formatierte Dokumente zu produzieren.

Arbeiten im Code

Eine zweite Besonderheit des Gratisprogramms liegt darin, dass man nicht in einer WYSIWYG-Ansicht arbeitet. Das Kürzel steht für «What You See Is What You Get» und besagt, dass der Text mit allen Auszeichnungen dargestellt wird. Bei MarkdownPad arbeitet man in einer Code-Ansicht, in der man den Text über Auszeichnungsbefehle formatiert. Kursiver Text steht zwischen Sternen, fetter Text wird mit zwei Sternen am Anfang und zwei Sternen am Ende markiert, Titel erster Ebene stehen zwischen Gartenzaun-Symbolen und Zitate werden mit einem Kleiner-Als-Zeichen angeführt. „Texte schreiben auf die archaische Art“ weiterlesen