Twitter, Facebook und Bluesky im Rückblick: Der Rowdy radikalisiert sich weiter, der Hallodri kümmert sich weder um KI-Dreck noch um gesellschaftliche Verantwortung – und die Politik scheint aufgegeben zu haben.
Schlagwort: Jahresmusterung
Der Meta-Chef investiert Milliarden in die Superintelligence Labs, jagt der Konkurrenz die besten Leute ab und behauptet, nur das Wohl der Menschheit zu verfolgen. Wie glaubwürdig sind die Flötentöne eines Mannes, der Sympathien für Maga hegt und es auch 2025 an geselsellschaftlicher Verantwortung hat mangeln lassen?
Von Steve Jobs hätte der US-Präsident nicht bloss eine gravierte Glasscheibe bekommen, sondern ein Monument so gross wie das Ego des Mannes. Tim Cook hat 2025 eine Chance verpasst – aber auch einiges richtig gemacht.
Microsoft gab 2025 viel zu reden: mit einem Börsenrekord, Nadellas Besuch bei Trump und Gates’ Klimawandel-Essay. Man diskutierte auch, ob die Daten in dieser Cloud noch sicher sind. Nur etwas spielte gar keine Rolle: Windows, Office und was dort noch kommen könnte.
Google im Jahr 2025: Ein paar Fortschritte bei der KI stehen diversen fragwürdigen und gesellschaftlich verantwortungslosen Entscheiden gegenüber.
Sosehr auch alle von Twitter und Facebook die Schnauze voll haben: So schnell wie vor einem Jahr gehofft, werden wir diese destruktiven Plattformen nicht los.
Apple brachte 2024 Apple Intelligence nicht zum Fliegen und hinkt der Konkurrenz bei der KI weit hinterher. Die Vision Pro bleibt eine Enttäuschung. Doch die Kasse stimmt am Ende doch.
Microsoft investiert Unsummen in die künstliche Intelligenz, forciert die Cloud und zeigt wenig Neigung, den Bedürfnissen von Usern und der Gesellschaft Rechnung zu tragen – wie etwa die Sicherheit der globalen IT-Infrastruktur.
Was hat Google 2024 geleistet? Der Jahresrückblick fällt bitter aus: Der Suchmaschinenkonzern greift den Konsumentinnen und Konsumenten immer tiefer in die Tasche und hat nur noch die eigenen Interessen im Sinn.
2024 hat der Meta-Chef äusserlich eine bemerkenswerte Wandlung vollzogen: Er kleidet sich nicht mehr wie ein Nerd, sondern nach der Mode der Mafiosi. Ist das ein Zeichen für Ehrlichkeit – oder dafür, dass auch in der Tech-Branche neue, ungemütliche Zeiten anbrechen?
Elon Musk war 2023 der falsche Mann am falschen Ort: Es bleibt uns zu wünschen, dass X im nächsten Jahr Konkurs geht oder in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Am Ende des Jahres ist Google angeschlagen: Der Versuch, im KI-Rennen aufzuschliessen, ist grandios gescheitert. Und auch sonst hat es dem Suchmaschinenkonzern an frischen Ideen gefehlt.